Psychischer Stress haut rein. So schlagen Sie zurück!



Psychischer Stress haut rein. So schlagen Sie zurück!

Im Vergleich zu unseren Eltern und Großeltern arbeiten wir heute viel seltener körperlich. Doch frei von Strapazen sind wir deshalb noch lange nicht. Denn unser modernes Arbeiten bringt auch moderne Belastungen mit sich: Psychischer Stress ist so eine Belastung. Und dass dieser mindes-tens so fest zuschlagen kann wie körperliche Beschwerden, ist bekannt. Wie Sie allerdings zurück-schlagen können, wenn psychischer Stress Sie erwischt hat, möchte ich Ihnen gerne zeigen.

Was ist das Problem

Weniger schweißtreibend, dafür aber enorm nervenaufreibend kann geistige Arbeit sein. Denn auch wenn sie auf den ersten Blick als deutlich komfortablere Arbeitszone erscheint, hat es die Denkarbeit in sich. Denn das einzige Handwerkszeug ist das eigene Oberstübchen. Das Hirn läuft auf Hochtouren und gerät manches Mal in eine Spirale aus Leistungsdruck und Zeitnot. Schnell gute Ideen haben und rasch notwendige Vorgänge abwickeln kann ohne Frage Spaß machen, aber auch Stress auslösen. Psychischer Stress ist es in erster Linie, mit dem Kopfarbeiter heute zu kämp-fen haben. Der Druck nicht schnell oder nicht gut genug zu sein, kann dabei härter zuschlagen, als es manch eine körperliche Arbeit vermag.

Psychischer Stress trifft meist Kopfarbeiter
Psychischer Stress trifft vor allem Kopfarbeiter.

So funktioniert es

Wer körperlich arbeitet, kennt typische Berufskrankheiten wie Rückenbeschwerden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Folge starker körperlicher Belastung. Für Kopfarbeiter strahlt vor allem die psychische Belastung eine Gefahr aus, denn auch diese kann auf Dauer krank machen und zum Burnout führen. Drei Maßnahmen, um hier gegenzusteuern, lesen Sie in diesem Artikel.

Schritt 1: Arbeitsklima verbessern

Druck und psychischer Stress entstehen vor allem dort, wo wir angespannt sind. Und wenn wir uns in einem Arbeitsumfeld bewegen, in dem wir uns ohnehin unwohl fühlen, geschieht dies umso schneller. Das richtige Arbeitsklima hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere psychische Belastung. Ganz konkret: Fühlen Sie sich in Ihrem Team nicht wohl, weil in der Abteilung eine missgüns-tige Grundstimmung vorherrscht, erhöht bereits das das Stresslevel. Es muss kein weiterer Faktor hinzukommen – bereits in dieser Grundkonstellation ist psychischer Stress permanent präsent. Und wird es dann an einem arbeitsreichen Tag noch hektischer, fehlt nicht mehr viel bis zur geistigen Erschöpfung. Die erste Maßnahme ist also immer, für ein gutes Arbeitsklima zu sorgen, in dem sich alle Teammitglieder wohlfühlen. Hierfür können Sie viel tun. Zunächst sollten Sie alle Mitarbeiter ins Boot holen und zu einem gemeinsamen Austausch einladen. Die Transformation von zahlreichen Eigenbrötlern zu kooperierenden Teamplayern ist wirklich entscheidend. Gemeinsame Regeln, gemeinsame Absprachen und die gegenseitige Wertschätzung sind hier wichtig. Was genau Sie für ein gutes Teamgefühl sonst noch tun können, lesen Sie in meinem Artikel zum Aufbrechen der eigenen Komfortzone.

Psychischer Stress hat keine Chance
Gegen Teamplayer hat psychischer Stress keine Chance.

Schritt 2: Arbeitslust erhöhen

Ist das richtige Arbeitsklima geschaffen, haben Sie eine sehr gute Grundlage für alles Weitere ge-schaffen. Nun geht es an die Feinheiten. Denn ein gutes Klima alleine reicht noch nicht aus, auch die nötige Motivation muss vorhanden sein. Psychischer Stress tritt überwiegend dort auf, wo wir uns über- oder unterfordert fühlen. Hier gilt es, das richtige Gleichgewicht zu finden. Dies gelingt wiederum, wenn Sie sich erneut an einen Tisch setzen. Regelmäßige Personalgespräche und Teammeetings wie das Jour fixe eignen sich hervorragend dazu, Aufgaben klug und nach den Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter zu verteilen. Denn wer das tun darf, was er ohnehin gerne tut und wo seine Fähigkei-ten liegen, tut dies in der Regel spürbar besser. Ein zusätzliches Goodie ist es, wenn Sie gemein-schaftlich gegen mögliche Versagensängste vorgehen. Machen Sie allen im Team klar, dass solche Ängste unbegründet sind, weil mögliche Fehler immer auch die Chance auf eine Verbesserung bergen. Typische Versagensängste und schlagende Gegenargumente habe ich Ihnen im Blog an anderer Stelle zusammengestellt. Lesen Sie hier gerne mehr zum Thema Versagensängste.

Schritt 3: Arbeitswerkzeug optimieren

Eingangs erwähnte ich, dass Kopfarbeiter auf ihr Oberstübchen angewiesen sind. Trotzdem haben auch sie Handwerkszeug, das ihnen die tägliche Arbeit erleichtern soll. Und wenn dieses Handwerkszeug nicht gut ist, kann es auch die Arbeit nicht sein. Reduzieren Sie psychischen Stress, in-dem Sie die Bedingungen verbessern. Beispiele gibt es zur Genüge. Findet psychischer Stress auf-grund langer Suchzeiten statt? Reduzieren Sie diese, indem Sie Abläufe verbessern, Ordner klarer beschriften etc. Viele Tipps dazu finden Sie ergänzend hier. Packt Sie der Stress, weil jeder im System andere Ordner und Verknüpfungen hinterlegt? Dann schaffen Sie eine digitale Grundordnung. Wie das gelingt, können Sie ganz ausführlich in meinem kostenlosen E-Book eKaizen: ihr Weg zum für immer aufgeräumten Computernachlesen. Hier liegt Ihre Chance, Ihr Arbeitswerkzeug Computer nachhaltig zu optimieren. Ein kleines Beispiel, wie hilfreich das richtige Handwerkszeug ist und was Sie vom Ratgeber erwarten dürfen, gibt Ihnen dieses Video.

Video Thumbnail

Darauf kommt es an

Geben Sie dem Druck keine Chance, dann machen Sie es dem psychischen Stress schwer. Meiner Meinung nach der entscheidende Kniff ist es, diese Aufgabe im Team anzugehen. Denn wenn alle an einem Strang ziehen, stehen Leistungs- und Zeitdruck verdammt einsam da.

Was der Tipp bewirkt

Psychischer Stress ist nicht nur lästig, sondern eine ernstzunehmende Gefährdung. Bevor Sie sich umhauen lassen, schlagen Sie also besser zurück, indem Sie dem Stress den Boden unter den Fü-ßen wegziehen. Genau das geschieht, wenn Sie optimale Bedingungen – ein gutes Arbeitsklima, Freude am Job und eine ordentliche Struktur schaffen.

Und Sie?

Brauchen Sie noch mehr Input zum Thema langfristig effiziente und entlastende Grundstruktur? In meinen beiden Büchern finden Sie zahlreiche Impulse, die Ihnen weiterhelfen können. Sie gelan-gen hier direkt zu meinen Veröffentlichungen. Vielleicht ist genau das ja eine gute Investition fürs Bücherregal Ihrer Abteilung?

Psychischer Stress für immer aufgeräumt
Psychischer Stress adé: Meine Ratgeber geben hilfreiche Praxistipps.

Weiterführende Informationen:



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