Nix geht mehr? Das muss nicht sein! So können Sie Burnout vermeiden (Teil 1/2)



Burnout ist tückisch, denn zunächst bemerkt man lange nicht, dass man zu sehr über die eigenen Grenzen gegangen ist. Sie merken zwar, dass Sie langsamer und müder geworden sind und schlechter schlafen, dass Sie unkonzentrierter sind und immer weniger auf die Reihe kriegen.
Aber Sie schieben das auf die innere Unruhe, das Alter, die Frühjahrsmüdigkeit, die Hitze im Sommer, den Ärger zu Hause, die Party am vergangenen Wochenende, das Zuviel/Zuwenig an Sport – und Sie denken: Ach, das geht schon vorbei.

Wir übersehen bei Burnout oft die naheliegendsten Gründe.

Warum ist Burnout ein Problem?

Burnout geht nicht vorbei, zumindest nicht von selbst. Und er hat die furchtbare Angewohnheit immer schlimmer zu werden, je länger man sich nicht darum kümmert. Eines Tages werden Sie völlig überfordert vor Ihrem Computer sitzen, auf den Bildschirm starren und nicht einmal mehr einen klaren Gedanken fassen können. Das geht dann nicht nur mal eine Viertelstunde so, sondern die ganzen nächsten Wochen und Monate.
Spätestens dann werden Ihr Job, Ihre Kollegen und Ihre Kundschaft massiv leiden. Sie beantworten keine E-Mails mehr, weil Sie plötzlich nicht mehr wissen, was Sie denen schreiben sollen oder weil es Ihnen einfach zu viel erscheint. Sie vergessen wichtige Projekte und Fristen, und das verzögert nicht nur die Prozesse im Unternehmen, es sorgt auch für Unmut bei allen anderen Beteiligten. Sie werden sehr ineffizient und bekommen immer öfter Ärger deswegen.
Welche Auswirkungen das für Sie privat haben kann, davon will ich jetzt gar nicht erst anfangen.

So können Sie Burnout von vornherein vermeiden

Dabei wäre es gar nicht so schwer, einen Burnout zu vermeiden. Sie müssen nur möglichst frühzeitig die Warnzeichen bemerken, ihre Auslöser identifizieren und dann sofort handeln. Die Betonung liegt hier auf sofort.
Was können Sie tun? In diesem Artikel erkläre ich Ihnen wie Sie vorgehen können.

Priorisieren Sie Ihre Aufgaben

Burnout kann schon in dem Moment beginnen, wenn Sie einen vollen Tagesplan haben und irgendwer ankommt und sagt: Kannste mal eben …? und Sie nicht nein sagen.
Sie sagen oftmals aber nur deshalb nicht nein, weil Sie entweder Ihre Aufgaben für den Tag nicht priorisiert haben und deshalb keinen Überblick mehr haben über das, was noch alles ansteht. Vielleicht sagen Sie nicht nein, weil Sie grundsätzlich schlecht nein sagen können. Oder Sie sagen nicht nein, weil es der chaotische Chef ist, der dauernd vor Ideen nur so übersprudelt und Ihnen alles aufbürdet, was ihm gerade in den unstrukturierten Kopf kommt.
Ändern Sie das alles sofort! Führen Sie ab sofort einen Jahreskalender, in dem Sie die wichtigsten Fristen, Termine und Daten eintragen. Denn nur so können Sie überhaupt einen Überblick über all diese Daten behalten. Dann übertragen Sie sie in Ihren Wochen- und Tagesplan, und fügen dort die kurzfristig hinzugekommenen Aufgaben hinzu.
Priorisieren Sie dann jeden Tag Ihre Aufgaben, damit Sie einen Überblick über das haben, was für jeden Tag ansteht.

Terminieren Sie Ihre Aufgaben

Terminieren Sie auch, was Sie wann machen wollen, vom Beantworten von E-Mails über die Ablage bis zum Aufräumen Ihres Schreibtischs.
Wenn Sie einen so klaren Überblick über Ihre Aufgaben und ihre Prioritäten haben, wird es Ihnen viel leichter fallen, nein zu sagen, wenn jemand „mal eben nur ganz kurz“ etwas von Ihnen will. Auch der Chef.

Mit dem Priorisieren und Terminieren haben Sie schon zwei der wichtigsten und zugleich schwierigsten Schritte getan. In Teil 2 zeige ich Ihnen noch weitere Schritte wie Sie den Burnout von vornherein vermeiden können.



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