OneNote und Evernote Importer: Notizbücher einfach synchronisieren

10. August 2020

OneNote und Evernote sind die beiden verbreitetsten digitalen Notizprogramme in der modernen Bürowelt. Beide Programme scheinen auf den ersten Blick die gleichen Funktionen anzubieten, aber da gibt es doch den ein oder anderen entscheidenden Unterschied. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie neben den wichtigsten Unterschieden beider Programme auch wie Sie die Notizbuchseiten von Evernote nach OneNote synchronisieren können. Legen wir also los…

Evernote und OneNote im ersten Vergleich

Im ersten Vergleich beider Programme spielt Evernote seine Stärken vor allem als Browseranwendung mit Schnellzugriff aus der Taskbar sowie bei der Nutzung unterschiedlicher Betriebssysteme und Gerätetypen aus. Dafür lassen sich in OneNote die Elemente auf den Notizbuchseiten besser und deutlich übersichtlicher bearbeiten. Das ist besonders für die Nachbearbeitung von Gesprächs- und Besprechungsnotizen oder als Kollaborationstool für Projektarbeiten und das Wissensmanagement im Team sehr wichtig.

Kann man beide Programme miteinander synchronisieren, um die Vorteile beider Programme zu nutzen? Das können wir ganz klar mit einem „JA“ beantworten, allerdings mit ein paar Einschränkungen (Evernote ist für viele Funktionen kostenpflichtig). Seit März 2016 gibt es die Möglichkeit seitens Microsoft die Notizen von Evernote nach OneNote zu importieren. Lesen Sie in den nächsten Kapiteln wo Sie das Tool (gratis) bekommen und wie Sie es anwenden.

 

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Tabelle 1: Die wesentlichen Unterschiede OneNote zu Evernote (Quelle: Microsoft

 

Schritt für Schritt zur Synchronisation

Schritt 1: Vorbereitungen

Das Synchronisieren von OneNote und Evernote geht etwas schneller, wenn beide Programme auf demselben Gerät installiert sind. In diesem Fall melden Sie sich einfach zunächst bei Evernote an und synchronisieren Sie Ihre Notizen mit der lokalen Festplatte auf Ihrem PC. Falls Sie mehrere verschiedene Geräte verwenden, wählen Sie alternativ zuerst in Evernote die gewünschte Notiz aus und speichern Sie diese dann unter „→ Datei → Exportieren nach“ in dem „.enex“ Format ab. Die ENEX-Datei kopieren Sie dann anschließend einfach auf das Gerät, auf dem Sie OneNote installiert haben.

Schritt 2: Installationsdateien herunterladen

Bevor wir nun die beiden Programme synchronisieren können, laden Sie sich bei Microsoft den kostenlosen OneNote Importer für Evernote herunter.

https://www.onenote.com/import-evernote-to-onenote

 

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Abbildung 1: Herunterladen der Installationsdateien

 

Schritt 3: Starten des Programms

Starten Sie den OneNote Evernote Importer mit einem Doppelklick auf die zuvor heruntergeladene Datei.

 

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Abbildung 2: Starten des Programmes

 

Wenn Sie bei Evernote eingeloggt sind, werden Ihre Evernote-Notizbücher automatisch erkannt und Sie können die gewünschten Notizen, welche Sie importieren möchten, auswählen. Alternativ können Sie unter „Datei auswählen“ auch die zuvor abgespeicherte ENEX-Datei auswählen.

 

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Abbildung 3: Auswahl Evernote Notizbücher bzw. „.enex“ Datei

 

Schritt 4: Anmelden mit einem Microsoft-Konto

Nun verlangt der „OneNote-Importer für Evernote“ nur noch das Anmelden mit einem Microsoft-Konto (z.B. Hotmail, Live, über Outlook.com oder das Unternehmens-Konto). Das Importieren der Dateien dauert dann je nach Datenumfang einige Minuten bis zu mehreren Stunden. Sobald das Konvertieren und Importieren abgeschlossen ist, werden Ihnen die ausgewählten Evernote-Notizen in Ihrem OneNote unter „weitere Notizbücher“ angezeigt.

 

OneNote-Evernote-Importer: Das sollten Sie noch wissen

Der „OneNote-Importer für Evernote“ ist für die Betriebssysteme ab Windows 7 und seit Sommer 2016 auch für Apples Mac und iOS verfügbar. Der „OneNote-Importer für Evernote“ wird allerdings von Microsoft nicht mehr aktiv weiterentwickelt. Für die Nutzung der Software benötigen Sie einen Microsoft-Account, ohne diesen ist eine Synchronisation leider nicht möglich. Beim Konvertieren der Evernote-Seiten in OneNote-Seiten werden zwar alle Bilder und auch PDF-Dateien übernommen, einige Elemente werden allerdings nicht angezeigt, wie z.B. Hintergrundfarben, handschriftliche Einträge und Erinnerungsfunktionen. Das sollten Sie unbedingt berücksichtigen, wenn Sie künftig weiterhin beide Notizprogramme parallel nutzen wollen.



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1 Kommentar
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