Wie man aus Arbeit als Belastung entkommt und zur Arbeit als Freude findet



Arbeit als Belastung zu empfinden, kann auf Dauer krankmachen. Und ist auch grundsätzlich nicht sehr angenehm, schließlich verbringen wir einen Großteil unserer Lebenszeit bei der Arbeit. Wie Sie noch heute aus dem Gefühl der Arbeit als Belastung ausbrechen können und sich ihre berufliche Wohlfühlzone kreieren, ist Thema meines heutigen Artikels.

Was ist das Problem

Natürlich gibt es immer Teilbereiche der Arbeit, die Spaß machen und andere, die dies weniger tun. Zur psychischen Belastung sollte Arbeit aber niemals werden. Genau das tut sie aber zunehmend oft, vor allem wenn der Druck zu hoch wird. Mehr als ein Drittel der Frühberentungen in Deutschland hat psychische Belastungen als Grundlage. Auch bei den Krankschreibungen häufen sich Burnout und Co. und sorgen für massive Arbeitsausfälle. Arbeit als Belastung ist ein großes Thema, das Sie ernst nehmen sollten!

Mehr „Yeah“ statt „Puh!“: Arbeit als Belastung jetzt beenden!
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So funktioniert es

Begegnen Sie der Belastung am Arbeitsplatz mit völlig neuen Waffen. Indem Sie die Freude an dem, was Sie tun, erhöhen, reduzieren Sie die Belastungen automatisch. Freude resultiert immer auch aus Sinn, das Gesamtbild aller Teilbereiche muss Ihnen sinnvoll erscheinen, sonst sollten Sie die Stelle wechseln. Sich wohlfühlen und Sinn zu empfinden sind die entscheidenden Faktoren. An welchen Stellschrauben Sie konkret drehen können, um den Wechsel von Belastung zu Wohlfühlen zu schaffen, zeige ich Ihnen.

Schritt 1: das Team – WIR statt er, sie, es

Wenn Menschen nicht miteinander können, können sie, gelinde gesagt, einpacken. Denn dann macht weder ein schickes Büro noch ein attraktives Gehalt noch Sinn. Unsere Arbeit wird niemals zur Wohlfühlzone werden können, wenn sich Miesepeter und Übellaunige die Klinke in die Hand geben. Wer in einem nicht funktionierenden Team arbeitet, empfindet seine Arbeit als Belastung – früher oder später ist dies zwangsläufig der Fall. Sie brauchen ein starkes Team, so viel ist sicher. Und ein starkes Team bekommen Sie, wenn Sie auf Gemeinschaft Wert legen. Definieren Sie gemeinsame Spielregeln, die jeder kennt und einhalten kann. Wie das geht, erkläre ich in diesem Blogbeitrag sehr anschaulich. Auch regelmäßige Teamaufgaben sind hier sinnvoll und unterstützen die Teambildung. Wie Sie Kompetenzen erkennen und sinnvoll bündeln und damit das Wir-Gefühl stärken, lesen Sie ergänzend hier. Ihr Team ist die Basis, an der Sie niemals rütteln sollten!

Gemeinsam unschlagbar und niemals wird Arbeit als Belastung empfunden.
Gemeinsam unschlagbar und niemals wird Arbeit als Belastung empfunden.

Schritt 2: die Aufgabe – „Jawoll!“, statt „Och nö!“

Ein gutes Team ist der Rahmen, eine sinnvolle Aufgabe das schöne Bild. Und mal ehrlich: Wenn Sie nur Grau in Grau sehen, vergeht Ihnen doch auch die Lust, nicht wahr? Wer sich wortwörtlich nur in Grautönen bewegt, also monotone Aufgaben erledigt, empfindet Arbeit als Belastung. So weit, so nachvollziehbar. Bringen Sie mehr Farbe in Ihren Arbeitstag! Dieser Schritt ist vor allem für Vorgesetzte interessant, denn die stellen die Farbpalette zur Verfügung, die ihre Leute benutzen dürfen. Mehr Farbe bekommen Sie zum Beispiel durch Aufgaben, die den eigenen Interessen entsprechen, durch verantwortungsvolle Aufgaben oder durch abwechslungsreiche Aufgabengebiete. Unabdingbar für den wohltuenden Hüpfer in den Farbtopf ist das passende Talentmanagement. Erfragen Sie, welcher Mitarbeiter wo seine persönlichen Stärken sieht und wo seine Interessen liegen. Das können Sie auch hervorragend als Teamleistung tun und sich gemeinschaftlich abstimmen, ob vielleicht Aufgaben getauscht oder verändert werden können. Fakt ist: Wer tut, was ihm gefällt, tut dies deutlich besser als jemand, der sich überlastet und unterfordert fühlt. Ergänzend dazu, empfehle ich Ihnen diesen Beitrag zum Talentmanagement, der dabei hilft, das eigene Potenzial oder auch die Goldgruben unter den Mitarbeitern herauszufinden.

Schritt 3: der Benefit: Gern aufstehen statt lieber liegen bleiben

  • Team – Check!
  • Aufgabe – Check!
  • Und der Benefit?!

Arbeit muss sich finanziell, aber auch vom Gefühl her lohnen. Sie erhöhen den persönlichen Benefit bereits durch Ihr Investment in ein gutes Team und eine passende Aufgabe. Noch weiter weg vom Übel Arbeit als Belastung zu empfinden, kommen Sie, indem Sie hier noch eine Schippe drauflegen. Wissen Sie, was den persönlichen Nutzen zusätzlich erhöht? Wertschätzung! Wenn wir ein Feedback bekommen, dass wir gute Arbeit leisten, spornt uns dies an und treibt den Wohlfühlfaktor klar nach oben. Da gehört er hin, also zeigen Sie einander Wertschätzung. Vorgesetzte können dies zum Beispiel in regelmäßigen Personalgesprächen tun. Eine gute Grundlage, damit Sie hierbei wissen, was Sie loben können, ist ein strukturierter Leistungsbeurteilungsbogen, wie Sie ihn hier kostenlos herunterladen können.

Jeden Tag gerne ins Büro kommen, verhindert die Arbeit als Belastung zu empfinden.
Jeden Tag gerne ins Büro kommen, verhindert die Arbeit als Belastung zu empfinden.

Darauf kommt es an

Arbeit als Belastung ist meist hausgemacht. Wohlfühlen im Büro aber auch. Es kommt darauf an, dass Sie sich Zeit nehmen und einen guten Status quo schaffen, der jedem gerecht wird. Stumpfes Delegieren bringt Frust, gemeinsames Gestalten – denken Sie an das erwähnte Bild – Lust.

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Was der Tipp bewirkt

Je mehr Freude Sie, Ihre Mitarbeiter und Kollegen im Job haben, umso besser werden Sie. Sie empfinden Arbeit nicht als belastendes Übel, sondern gehen gerne ins Büro, weil Sie gemeinsam viel bewegen können. Das nutzt jedem Einzelnen, aber auch dem Unternehmen selbst, weil zufriedene Mitarbeiter die besseren Leute sind.

Und Sie?

Greifen Sie zum Farbtopf und versprühen Sie bunte Farbspritzer, dass die Wände wackeln. Mein ultimatives Tipp-Feuerwerk „Endlich geschafft!“ unterstützt Sie dabei mit dutzenden Praxistipps für Ihren Büroalltag. Zum Selbstlesen, zum Teilen mit den Kollegen und zum Verschenken an neue Mitarbeiter. Wertschätzung in ihrer schönsten Form, denn jeder, der diese Tipps kennt, kann täglich eine halbe Stunde Zeit sparen. Und enorm viel Gelassenheit dazugewinnen.

Weiterführende Informationen:



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