Mind-Maps: etabliertes Tool für Planung, Brainstorming & Co. Ein Überblick …



Mindmaps kennt jeder. Entweder er arbeitet bereits damit – oder hat bisher einen großen Bogen darum gemacht. Wer sich aber immer schon einmal gefragt hat, was es mit diesem viel zitierten Wundermittel Mind-Map auf sich hat, aber nie so richtig Lust verspürte, sich einzuarbeiten, dem gebe ich hier einmal ein kleines Panorama. Lesen Sie weiter, wenn Sie wissen wollen, was es denn mit den Mind-Maps nun nochmal auf sich hat – nach der alten Sesamstraßen-Formel: Wieso, weshalb, warum?

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Mind-Maps: ein etabliertes Tool für die Planung, Brainstorming und Co.

Wozu eignen sich Mind-Maps?

Gute Einsatzmöglichkeitengibt es für:

  • Brainstorming: Ein aufgeschriebener Begriff führt im Gehirn automatisch zu weiteren Assoziationen – das Erstellen der Mind-Map gestaltet sich, da denknah, ziemlich einfach, wenn Sie einfach Ihre Ideen festhalten wollen.
  • Ihren Vortrag vorbereiten: Einmal geplant, können Sie Ihre Mind-Map auch als Rede-Vorlage benutzen, da sie bequem die Übersicht behandeln und auch ausführliche Info-Texte „weiter unten“ in der Struktur aufnehmen können.
  • Protokoll führen: Erfassen Sie Notizen im Uhrzeigersinn, um die Zeit mit zu protokollieren – und schreiben Sie Stichworte aus, um Telefongespräche, Vorträge oder Befragungen zu erfassen.
  • Planen und Organisieren: Gerade für das langsame Wachsen Ihrer Planung eignet sich die flexible Struktur von Mind-Maps optimal.

Mindmaps Vor- und Nachteile

Vorteile Nachteile
Mind-Maps lassen sich durch ihre visuelle Darstellung gut einprägen Manchmal überladen und nur schwer sinnvoll zu bedienen, weil einfach zu viele Funktionen integriert wurden
Archivierung ist einfach Nicht geeignet, um viele Text-Informationen zusammenzuführen
Ergänzungen und große Umstrukturierungen durch hinzutretende Infos sind stets möglich Häufig können andere Leser mit der eigenen Mind-Map nicht unbedingt etwas anfangen – wegen Ihrer gewählten individuellen Begriffe und Bezeichnungen
Man sieht auf jeden Fall immer den „Wald, statt lauter Bäume“ – die Kern-Botschaft steht im Fokus Umfangreichere, komplexere Themen benötigen oft sehr viel Zeit, eine Mind-Map herzustellen, die wirklich logisch und frei von Widersprüchen ist – gerade wenn Sie in mehreren Schritten daran arbeiten und Strukturen großzügig verändern

 

Mind-Maps auf dem PC: Ihre Liste mit Mind-Map-Software …

Es gibt zahlreiche Tools, digitale Mind-Maps zu erstellen – hier finden Sie einige populäre Beispiele:

Wenn Sie wissen wollen, welche Mind-Map-Software für Sie in Frage kommt, gehen Sie die folgenden Punkte durch – und wählen eine Software aus, die Ihre Bedingungen erfüllt:

  • auf welchem Betriebssystem soll meine Mind-Map-Software laufen?
  • will ich eine Online-Version – oder benötige ich nur lokal auf einem oder mehreren PCs die Option?
  • will ich damit eher ganz einfache Mind-Maps schnell entwerfen – oder darf es auch mal was Kompliziertes sein?

Was Ihnen dieser Überblick nutzt?

Manchmal brauchen gute Dinge eben, bis die richtige Zeit für ihren Einsatz gekommen ist. Mit diesem Überblick lesen Sie vielleicht zu dem für Sie genau richtigen Zeitpunkt die richtigen Argumente für dieses effiziente Büro-Tool, für das ich hier gerne eine Lanze breche. Und hier zeige ich Ihnen, wie Mind-Maps grundsätzlich funktionieren.

Und Sie?

Mind-Maps gibt es schon lange – setzen Sie welche ein? Und was ist Ihr Best-Practice-Beispiel – das interessiert mich. Schreiben Sie einen Kommentar – oder eine E-Mail an: blog@büro-kaizen.de.



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