Erste Burnout-Symptome? So können Sie ihnen entgegenwirken!



Erste Burnout Symptome: So können Sie ihnen entgegenwirken!

Wenn Sie erste Burnout-Symptome an sich selbst wahrnehmen, sollten Sie sofort handeln. Denn hat sich der Burnout erst einmal etabliert, hat er oft langwierige und weitreichende Folgen. Meist wird er nicht ausreichend behandelt, die Menschen gehen nach einer Reha wieder in ihren alten Alltag zurück, ändern nichts, und über kurz oder lang werden sie wieder krank.

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Erste Burnout-Symptome sollten Sie sehr ernst nehmen.

Welche Burnout-Symptome sollten die Alarmglocken schrillen lassen?

Es gibt einige Symptome eines Burnouts, die – insbesondere, wenn mehrere von ihnen zusammenkommen – bei Ihnen sofort die Alarmglocken schrillen lassen sollten. Dazu gehören z. B.:

  • Konzentrationsstörungen
  • Antriebslosigkeit
  • erhöhte Fehlerquote
  • reduzierte Effizienz und Effektivität
  • anhaltende Müdigkeit
  • deutlich verringerte Leistungsfähigkeit
  • verstärktes Misstrauen und Angstzustände
  • zunehmende Stimmungsschwankungen
  • Widerstand gegen Veränderungen
  • geringere Belastbarkeit
  • Rückzug aus Freizeitaktivitäten
  • zunehmende Gleichgültigkeit
  • zunehmender Zynismus
  • zunehmendes Gefühl der inneren Leere und Hoffnungslosigkeit
  • zunehmende Schlafstörungen.

Die meisten dieser Symptome können auch einen ganz anderen Hintergrund haben. Schauen Sie deshalb ganz genau hin und lassen Sie sich gegebenenfalls fachärztlich beraten.

 

Ein Burnout überfällt Sie nicht – er schleicht sich an

Ein Burnout kommt nicht über Nacht. Sie schlafen nicht topfit ein und wachen mit einem Burnout auf. Er schleicht sich fast unbemerkt Mini-Schritt für Mini-Schritt an, und gerade das macht es so schwer, frühzeitig zu handeln. Doch was Sie frühzeitig tun können, ist vorzubeugen. Sie sollten aber allerspätestens mit den Maßnahmen beginnen, wenn Sie die ersten Anzeichen für einen Burnout bei sich wahrnehmen.

Welche Maßnahmen das u. a. sein sollten, lesen Sie im Folgenden.

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Bei Burnout-Symptomen können Sie auch in kleinen Schritten vorbeugen.

Seien Sie aufmerksam

Nicht jede Unzufriedenheit mit dem cholerischen Chef oder dem Beschwerde-König unter Ihren Kunden ist ein Anzeichen für einen Burnout. Doch sollten Sie sich angewöhnen, eine mentale oder auch schriftliche Notiz davon zu machen, wenn Sie eins der oben genannten Symptome für einen Burnout bei sich erkennen.

Machen Sie sich vielleicht eine Mindmap oder eine Liste, in der Sie die Momente, in denen Sie die Symptome erkennen, festhalten. Gewichten Sie sie, wenn Sie mögen, auch z. B. mit Werten auf einer Skala von 1 (sehr gering) bis zehn (sehr stark).

Optimieren Sie die Arbeitsabläufe

Wenn Sie mit einer solchen Liste begonnen haben, werden Sie nach einiger Zeit feststellen, in welchen Situationen und bei welchen Arbeitsabläufen Ihnen die Symptome am häufigsten begegnen.
Sie können zusätzlich einmal Ihren Arbeitsplatz mit Hilfe unserer Checkliste überprüfen. Damit entdecken Sie vielleicht noch weitere Stellen, an denen etwas nicht optimal läuft, an denen etwas verändert oder entrümpelt werden muss.

Nehmen Sie diese Funde nicht auf die leichte Schulter, sondern optimieren Sie die Arbeitsabläufe sofort. Denn selbst kleine Verbesserungen im täglichen Arbeitsablauf können schon das Zünglein an der Waage sein, das entscheidet, ob Sie sich weiter auf einen Burnout zubewegen oder ob Sie das frühzeitig verhindern können.

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Download: Checkliste Arbeitsplatz

Räumen Sie auf, bringen Sie System in Ihre analoge und digitale Ablage, verbessern Sie die Kommunikation und Kommunikationswege, reduzieren Sie die Suchzeiten, stellen sie Vertreterregeln auf und Spielregeln für Dinge wie die E-Mail-Kommunikation
 oder auch den Küchendienst. Klären Sie Zuständigkeiten, vermeiden Sie jede Reizüberflutung, machen Sie sich Tagespläne und lernen Sie damit auch mal nein zu sagen.

Seien Sie achtsam

Alles Beobachten und Optimieren hilft natürlich gar nichts, wenn Sie anschließend wieder nicht mehr auf sich selbst achten. Wir neigen oft dazu, zu funktionieren, weil es von uns erwartet wird, und übersehen dabei selbst die deutlichsten Anzeichen für einen Burnout.

Seien Sie deshalb in Zukunft besonders achtsam mit sich selbst (und anderen). Tun Sie sich mal etwas Gutes, essen Sie gesund, werfen Sie den Fernseher aus dem Schlafzimmer, damit Sie auch gut schlafen können, und bewegen Sie sich mehr. Achten Sie darauf, an welchen Punkten Sie beginnen sich selbst zu sehr unter Druck zu setzen.

Achten Sie auch weiterhin auf die Auslöser von Kopfschmerzen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit und bauen Sie immer wieder vor. Denn oft ist das, was Sie im ersten Durchgang in Ihren Listen festgehalten und anschließend optimiert haben, noch längst nicht alles. Es gibt viele kleine Schräubchen, an denen Sie drehen können, um den Burnout zu vermeiden.

Und glauben Sie mir: vermeiden wollen Sie ihn wirklich um jeden Preis. Denn ein Burnout belastet nicht nur Sie selbst für sehr lange Zeit – auch Ihr Arbeitsplatz, Ihre Kollegen, Ihre Familie und Ihr Freundeskreis leiden darunter.

Wenn Sie noch keine Symptome an sich entdecken, aber dennoch vorbeugen möchten, dann machen Sie doch mal meinen E-Mail-Kurs „Endlich frei!“ mit. In ihm lernen Sie, wie Sie mit Hilfe des Büro-Kaizen® Ihre Arbeit ganz grundsätzlich vereinfachen und optimieren, damit Burnout-Symptime gar nicht erst entstehen können.



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