Microsoft OneDrive: Zusätzlichen Speicher nach tatsächlichem Verbrauch abrechnen

22. Oktober 2026

Für Microsoft OneDrive führt Microsoft eine neue verbrauchsbasierte Abrechnung für zusätzlichen Speicher ein. Administratoren können ausgewählten OneDrive-Konten erlauben, mehr Speicher als das in ihrer Lizenz enthaltene Kontingent zu verwenden. Der zusätzlich genutzte Speicher wird dabei automatisch nach Verbrauch abgerechnet.

Damit erhalten Unternehmen eine weitere Möglichkeit, auf steigenden Speicherbedarf einzelner Nutzer zu reagieren. Administratoren können gezielt festlegen, welche Konten zusätzlichen Speicher über das Pay-as-you-go-Modell nutzen dürfen.

Daneben gibt es weiterhin OneDrive Extra Storage als feste Kapazitätspakete. Diese sind mit 100 GB, 500 GB sowie 1 TB bis 6 TB erhältlich. Ein Paket wird jeweils einem einzelnen Nutzer zugewiesen und kann nicht auf mehrere Nutzer verteilt werden. Insgesamt darf der Speicher eines einzelnen Nutzers 25 TB nicht überschreiten.

Rollout / Verfügbarkeit

Die verbrauchsbasierte Abrechnung befindet sich derzeit in der Public Preview für kommerzielle Mandanten. Die allgemeine Verfügbarkeit soll Anfang November 2026 starten und der weltweite Rollout voraussichtlich Anfang Dezember 2026 abgeschlossen sein.

OneDrive Speicher Pay as you go
 In Microsoft OneDrive kann zusätzlicher Speicher künftig nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet werden.
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