Wie kann ich das Raumklima im Büro verbessern? Mit diesen 7 Soforthilfe-Tipps!


Ob ein Büro zu zweit oder ein Großraumbüro: Immer ist es jemandem zu warm oder zu kalt, und immer möchte jemand Frischluft haben, die anderen aber nicht. Die einen belastet der Geruch des Druckers, die anderen nicht. Das Raumklima ist nicht nur Gegenstand täglicher Auseinandersetzungen, die Zeit kosten. Es ist auch ein erheblicher Faktor bei der Konzentration auf die Arbeit. Denn bei frischer Luft lässt sich nun einmal besser denken und arbeiten als bei verbrauchter, stickiger Luft.

Was bedeutet gut Luft im Büro?

In Deutschland ist vieles reglementiert. So gibt es eine Arbeitsstättenverordnung, die einige Punkte vorschreibt:

  • Die Bürotemperatur sollte 20 bis 24 °C betragen
  • Der Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft ist mit 30 bis 70 Prozent ideal.
  • Die Luftgeschwindigkeit sollte 0,1 Meter pro Sekunde nicht übersteigen.

Das Fenster regelmäßig zu öffnen ist zunächst eine gute Idee. Liegt das Büro in einer verkehrsreichen Straße, können zwar die Schadstoffe aus der Büroluft raus. Dabei dringen dann jedoch andere Schadstoffe ein, die meistens ebenso wenig gesundheitsfördernd sind. Um die Raumluft in Büros zu verbessern, besteht die Möglichkeit, spezielle Luftreiniger einzusetzen. Ein guter Luftreiniger ist mit mehreren Filtern ausgestattet und hat einen großen Luftdurchsatz pro Stunde. Mithilfe verschiedener Sensoren ist er in der Lage, sich automatisch den situativen Gegebenheiten anzupassen.

Reduzieren Sie die Staubfänger

Ob es überflüssige Ordner sind, die besser im Archiv aufgehoben wären oder andere selten bis nie genutzte Gegenstände: Staubfänger vergiften das Raumklima. Sorgen Sie dafür, dass nichts Überflüssiges mehr herumsteht, sowohl auf dem Schreibtisch als auch in den Regalen.

 

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Deponieren Sie die Drucker wie den Kopierer in einem externen Raum.

Reduzieren Sie die Schadstoffkonzentration

Rauchen ist längst nicht mehr erlaubt in Büros, doch Tonerstaub von Drucker und Kopierer stehen in Verdacht, die Krebsgefahr zu erhöhen. Stellen Sie deshalb Drucker und Kopierer in einen externen Raum (nicht in den Flur!), der mehrmals am Tag gelüftet wird. So reduzieren Sie nicht nur die Schadstoffe im Büro, sondern auch die Lärmkulisse.

Finden Sie einen gemeinsamen Nenner

Besprechen Sie sich mit den Kolleginnen und Kollegen im Büro: Welche Temperatur empfinden alle als angenehm? Experimentieren Sie gemeinsam, bis sich alle wohl fühlen. Manchmal ist es auch sinnvoll, die Raumbelegung neu zu überdenken, um Rücksicht auf das Kälteempfinden aller zu nehmen.

Lüften Sie regelmäßig

Entscheidend für die gesunde Luft im Büro ist ein regelmäßiges Stoßlüften, mindestens vier- bis fünfmal am Tag. Die Dauer richtet sich nach den Außentemperaturen. Als Richtschnur gilt: je wärmer die Außentemperatur, desto länger sollten Sie lüften. Im Winter genügen 5 Minuten, im Sommer sollten es 25 Minuten sein. Öffnen Sie das Fenster weit, damit auch die Feuchtigkeit aus den Räumen entweichen kann.

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Bei frischer Luft lässt sich besser denken und arbeiten als im verbrauchten Raumklima.

Sorgen Sie für ein modernes Heizthermostat

Konstante Temperaturen lassen sich mit alten Heizthermostaten meist nicht mehr herstellen. Wechseln Sie deshalb die Thermostate aus, und bringen Sie so auch Entspannung ins Team.

Sorgen Sie für eine angenehme Luftfeuchtigkeit

In der Regel ist die Luftfeuchtigkeit in Büros zu niedrig. Sie können zwar mechanische Luftbefeuchter erwerben, doch noch besser sind Grünpflanzen zu diesem Zweck. Sie wirken sich positiv auf das Raumklima aus, dämpfen die Geräuschkulisse und sehen noch dazu gut aus.

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Lüften Sie regelmäßig, ist das Raumklima fast wie an der frischen Luft.

 

Sprechen Sie über Geruchsbelästigungen

Schweißgeruch, eine aufdringliche Parfümnote oder eine Knoblauchfahne können sich auch sehr belastend auf das Raumklima auswirken. Viele fragen sich dann: Soll ich’s ansprechen oder still leiden? Die meisten entscheiden sich für Letzteres. So baut sich aber mit der Zeit viel Frust auf und der Kopf ist nicht mehr frei für die Arbeit. Im schlimmsten Fall entwickelt sich eine starke Abneigung gegenüber dem Verursacher. Das belastet das Betriebsklima. Hier hilft nur, den müffelnden Kollegen direkt, aber höflich anzusprechen.



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