Risiko Feinstaub aus Druckern: 3 Tipps gegen die unsichtbare Gefahr



Wenn in der Presse Artikel über Feinstaubbelastungen erscheinen, handeln diese meist von verstopften Innenstädten. Dabei sind so viel mehr Menschen als die inmitten der Ballungszentren von diesem Gesundheitsrisiko betroffen. Denn was allzu oft vergessen und komplett unterschätzt wird, ist der Feinstaub aus Druckern. Wie groß das Risiko tatsächlich ist und was Sie aktiv dagegen tun können, zeige ich Ihnen.

Was ist das Problem

Feinstaub gilt als gesundheitsgefährdend. Diese Belastung zu reduzieren ist daher zum Politikum geworden und wird heiß diskutiert. Problem dabei: Nicht alle Feinstaubquellen werden erfasst. Laserdrucker, die millionenfach in deutschen Büros stehen, sind so eine verkannte Quelle. Doch wer sieht in seinem Drucker bzw. Kopierer schon eine ernsthafte Bedrohung? Kaum jemand und genau das ist das Problem.

Feinstaub aus Druckern: eine völlig verkannte Gefahr
Feinstaub aus Druckern: eine völlig verkannte Gefahr

So funktioniert es

Feinstaub aus Druckern mit Toner wird von Experten seit Langem kritisch beäugt. Erste Untersuchungen zeigen, dass sich Feinstaub aus Druckern unmittelbar auf die Lungenzellen auswirkt und diese schädigen kann. Es ist also sinnvoll, sich um Feinstaub aus dem Drucker Gedanken zu machen, denn eines scheint sicher: Gesund ist dieser nicht. Ich habe Ihnen drei Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihren Drucker weiterhin benutzen, Ihr persönliches und das Risiko Ihrer Mitarbeiter aber maßgeblich reduzieren können.

Tipp 1: Frische Luft gegen Feinstaub aus Druckern

Die schnellste, günstigste und vielleicht auch effektivste Maßnahme gegen eine zu hohe Feinstaubbelastung im Büro ist es, für frische Luft zu sorgen. Denn regelmäßiges Lüften sorgt für einen Luftaustausch und transportiert die Mikropartikel weg vom Mitarbeiter nach draußen. Täglich mindestens 2 Mal – gerne auch einmal mehr – durchzulüften, ist hier sinnvoll. Wichtig: Kippen Sie die Fenster nicht nur, sondern öffnen Sie diese für etwa zehn Minuten komplett, da sonst nur der vordere Luftbereich direkt am Fenster ausgetauscht werden kann. Darüber hinaus hilft frische Luft nicht nur gegen Feinstaub aus Druckern, sondern stärkt auch die Konzentrationsfähigkeit. Wie wichtig die gute Luft im Büro ist, habe ich an anderer Stelle im Blog schon einmal aufgeschrieben. Sie können den Artikel gerne hier nachlesen.

Frische Luft gegen Feinstaub aus Druckern sollte nicht nur in der Pause möglich sein.
Frische Luft gegen Feinstaub aus Druckern sollte nicht nur in der Pause möglich sein.

Tipp 2: Drucker weg vom Schreibtisch

Feinstaub aus Druckern ist umso gefährlicher, je näher dieser an unserem Arbeitsplatz steht. Denn wenn der Drucker direkt auf dem Schreibtisch platziert wird, bläst er die feinen Partikel direkt in unsere unmittelbare Umgebung. Besser wäre es, den Drucker entweder weg vom Schreibtisch zu schaffen, oder ihm sogar ein eigenes Drucker- und Kopierzimmer zu geben. In diesem Raum ist die Feinstaubbelastung dann zwar größer als anderswo im Haus, dafür sinkt das persönliche Gesundheitsrisiko drastisch, weil sich Mitarbeiter nur für kurze Zeit in diesem Zimmer aufhalten und keiner permanenten Belastung ausgesetzt sind. Kurzum: Ist der Drucker weg vom Schreibtisch, bleibt die Atemluft am Arbeitsplatz sauber und kleine Bewegungseinheiten zum Drucker lockern den sonst überwiegend sitzend verbrachten Arbeitstag obendrein auf. Übrigens spart es auch richtig viel Platz und Nerven, wenn Ihr Schreibtisch freier bleibt. Warum Leertischler besonders effizient sind, erkläre ich Ihnen in diesem Video:

Tipp 3: Weniger Papier im Büro

Letztlich reduzieren Sie mit jedem Blatt, das nicht ausgedruckt wird, die Feinstaubbelastung im Büro unmittelbar. Denn nur wenn der Toner des Druckers gebraucht wird, produziert der Drucker Feinstaub. Achten Sie daher darauf, nicht jede E-Mail auszudrucken und gehen Sie Schritt für Schritt weg von der Papierorganisation hin zur papierlosen digitalen Struktur. Ordner für Ordner, Notizbuch für Notizbuch – wie Sie Ihr Büro komplett digitalisieren können, bringe ich Ihnen gerne bei. In meinem Erfolgskurs „Endlich digital!“ lernen Sie alles rund um eine gelungene Selbstorganisation mit OneNote und Outlook im digitalen Zeitalter. Wie Sie schon bald in einem papierlosen Büro sitzen können, erfahren Sie hier.

Der #Laserdrucker gehört zu den verkanntesten #Gesundheitsrisiken in deutschen Büros. Klick um zu Tweeten

Darauf kommt es an

Achtsamkeit ist das Schlagwort, denn nur, wenn Sie sich bewusst darüber sind, dass Feinstaub aus Druckern ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko ist, werden Sie aktiv. Überdenken Sie vor dem Drucken stets, ob dieser Ausdruck wirklich nötig ist, oder es vielleicht auch eine digitale Lösung geben könnte. Reicht vielleicht, wenn Sie eine kurze Mail schreiben und den Dokumentenpfad darin verlinken, statt das Dokument auszudrucken und es dem Kollegen in die Posteingangsschale zu legen? Schulen Sie sich selbst im Alltag und achten Sie auf solche und ähnliche Situationen.

Zu viele Ausdrucke erhöhen Feinstaub aus Druckern.
Zu viele Ausdrucke erhöhen Feinstaub aus Druckern.

Was der Tipp bewirkt

Je weniger Sie drucken und je weiter Sie vom Laserdrucker entfernt sind, umso geringer fällt die Belastung durch Feinstaub aus dem Drucker aus. Und frische Luft wirkt sich am Ende auch positiv auf die eigene Produktivität und Motivation aus.

Und Sie?

Sind Sie bereits digital unterwegs, verzweifeln aber immer wieder am Chaos im Computer? Oder möchten Sie den Umstieg ins digitale Büro von Anfang an strukturiert angehen? Dann laden Sie sich mein kostenloses eBook „eKaizen“ herunter und schaffen Sie Ordnung im System und weniger Druckerschwärze in der Luft zugleich.

Weniger Feinstaub aus Druckern, mehr digitale Ordnung: eKaizen hilft dabei.
Weniger Feinstaub aus Druckern, mehr digitale Ordnung: eKaizen hilft dabei.

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