Aufräumen mit System: 10 Spielregeln für Sieger



Wer glaubt, dass Chaos zur menschlichen Natur gehört, täuscht sich. Eher das Gegenteil ist der Fall: Eigentlich lieben wir Ordnung – oder besser gesagt Strukturen. Das zeigt sich schon im Kindesalter, wenn feste Rituale wie die Gute-Nacht-Geschichte, der Sonntags-Ausflug oder das Schnitzel auf Omas Speisekarte ihren unbedingten Platz erhalten.

Unsere nachfolgenden 10 effektiven Aufräumbeispielregeln zeigen wie wir diesen Wunsch nach Struktur auch heute nutzen können, wenn es ums Aufräumen geht – indem wir Rituale schaffen. Denn Aufräumen und Ordnung halten zu Hause oder im Büro sind lediglich eine Frage der Methode, der Systematik oder sinnvoller Spielregeln fürs Aufräumen. Dinge, die Ihnen viel Zeit schenken, die Sie sonst mit Suchen verbringen. Wir geben Ihnen hier die wichtigsten Regeln dafür an die Hand.

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Die 10 effektiven Aufräum-Spielregeln:

1. Richten Sie Standards ein:

Organisieren Sie Schubladen oder Schränke intelligent, so dass für benötigte Objekte ein zielsicherer Griff genügt.

Wenn Sie alles aufgeräumt und standardisiert haben, können Sie die benötigten Dinge meist schon blind herausholen.

2. Finden Sie ideale Plätze für Gegenstände:

Denn feste Plätze reduzieren sowohl Suchzeiten als auch die Aufräumzeiten, da wir nicht überlegen müssen, wo was hinkommt.

3. Beschriften Sie sinnvoll und eindeutig:

Das heißt, Formulierungen wie Sonstiges oder Allgemein sollen vermieden und stattdessen konkrete Inhaltsangaben gemacht werden.

4. Bringen Sie Notizzettel an Sichthüllen an:

Sofern Sie Unterlagen in Sichthüllen ablegen, ist oft nicht erkennbar, was alles darin ist. Ein kleiner Notizzettel mit einer knappen Inhaltsangabe – z. B. gut sichtbar mit einem edding-Stift geschrieben – löst das Problem. Weitere Tipps zum effizienten Einsatz von Sichthüllen finden Sie hier.

5. Tackern oder kleben Sie Adressen, zentrale Infos oder ein Inhaltsverzeichnis zu Terminen und Veranstaltungen in den Deckel der Mappen und Ordner:

So haben Sie mit einem Griff gesuchte Kontakte oder eine wichtige Info zur Hand.

6. Beschriften Sie Ordner einheitlich:

Dann muss sich unser Auge nicht immer wieder neu gewöhnen, sondern kann schneller Inhalte abchecken.

7. Versehen Sie Ordner wenn möglich mit Kunden- oder Lieferantenlogos:

Das verkürzt Zugriffszeiten und Zeit fürs Wieder-Aufräumen enorm, da unser Gehirn Bilder schneller erfassen kann.

8. Definieren Sie für bestimmte Ordner bestimmte Farben:

Rot für Buchhaltungsordner, Weiß für Schriftverkehr mit Kunden etc. – so bringen Sie noch mehr Systematik in ihre Ordnerlandschaft.

Wenn Sie aufräumen, können Sie bei Ihren Ordnern noch mehr Systematik reinbringen.

9. Kleben Sie über alle Ordner eines Regalbodens ein Klebeband, und zwar diagonal über alle Ordner-Rücken und trennen Sie anschließend die Ordner voneinander, so dass auf jedem Rücken ein Stück des Klebebandes verbleibt:

Durch die visuelle Linie merken Sie sofort, wenn anschließend Ordner nicht an ihren angestammten Platz finden – ohne lange Suchzeiten nach dem richtigen Platz im Alphabet oder in der Chronologie.

Aufräumen für weniger Suchzeiten
Denken Sie beim Aufräumen daran, dass Sie gleich darauf achten, dass Sie so aufräumen, dass später alles ohne langes Suchen funktioniert.

10. Beschriften Sie noch mehr Dinge:

Und zwar alles, was Sie nicht sofort mit einem Blick erkennen können, also z. B. Schränke, Regalböden, Schubladen etc., so kommen auch Mitarbeiter bestens mit der neuen Systematik zurecht.

Und Sie?

Bereit für eine neue Spielrunde „Aufräumen” mit festen Regeln? Ich bin neugierig, wie es bei Ihnen gelaufen ist und freue mich über einen kurzes Feedback!

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