Landkarte statt Navi: 3 + 3 Tipps für Ihren Erfolg mit der Mindmap-Methode (Teil 1/2)



Erinnern Sie sich noch an die Zeiten vor dem Navigationssystem im Auto? Auch damals haben wir uns auf unbekannten Strecken orientiert, nämlich an der guten alten Landkarte. Sie forderte unser Vorstellungsvermögen und unsere Fähigkeit zur Orientierung so heraus, wie es ein Navi nie verlangt. Wenn Sie jetzt denken, dass es in meinem heutigen Beitrag um Orientierung und Bestimmung der Richtung geht, liegen Sie genau richtig. Denn die Mindmap-Methode kann durchaus mit einer Landkarte gleichgesetzt werden. Beide bilden das Gebiet, in dem wir uns bewegen nur ab; erst unsere Phantasie macht das Abgebildete lebendig. Wie Ihnen das mit der Mindmap-Methode am besten gelingt, zeige ich Ihnen in meinem heutigen Beitrag.

Eine Mindmap als Landkarte für Gedanken

Der Begriff „Mindmap“ stammt aus dem Englischen und kann mit „Gedanken-Landkarte“ übersetzt werden. Die Mindmap-Methode entspricht der Arbeit unseres Gehirns, indem sie es dabei unterstützt, Verbindungen zwischen Begriffen herzustellen und Kategorien zu bilden. Wie das funktioniert, zeige ich Ihnen kurzgefasst im nächsten Kapitel:

1. So funktioniert die Mindmap-Methode: Vom Oberbegriff zum Detail

Ein großes Blatt ohne Linien wird im Querformat beschrieben. In der Mitte steht das Kernthema. Ein Kreis um das Wort hebt es deutlich heraus. Als Kernthema kommt jedes Thema in Frage:

  • Kosten sparen
  • Material verwalten
  • Archiv einrichten
  • Ordnerstruktur schaffen

Auch für den Privatbereich können Sie die Mindmap-Methode einsetzen. Dann könnte das Kernthema so lauten:

  • Urlaubsplanung
  • Organisation einer Familienfeier
  • Wochenendeinkauf

Von dem Kernthema gehen mehrere Hauptäste ab, auf denen die großen Unterthemen notiert sind.

Tipp: Schreiben Sie auf jeden Ast möglichst nur ein Wort. Schreiben Sie in großen Druckbuchstaben, das erleichtert später die Orientierung.

mindmap-für-gedanken-strukturieren-und-zusammenhänge
Mit der Mindmap-Methode lassen sich Gedanken strukturieren und Zusammenhänge darstellen.

Bei dem Thema „Kosten sparen“ könnten die jeweiligen Bereiche die Unterthemen sein. Beim Material verwalten die verschiedenen Materialgruppen wie Papier, Kleinmaterial, Küchen- und Badartikel.

Von den Unterthemen aus werden weitere Unterpunkte formuliert. Im Thema „Archiv einrichten“ kann es zum Beispiel um das Finden eines geeigneten Raumes, passender Regale und sonstige Einrichtung wie Lichtquellen gehen. Falls Ihnen keine weiteren Unterpunkte einfallen, arbeiten Sie mit den „W-Fragen“.

2. Worum geht es bei der Mindmap-Methode?

Um bei dem Beispiel „Lichtquellen“ zu bleiben:

  • Welche Lichtquellen kommen in Frage?
  • Woher werden sie beschafft?
  • Wie viele Lichtquellen werden benötigt?
  • Was ist bei der Stromversorgung zu bedenken?
  • Wer ist verantwortlich?

Sie sehen, die W-Fragen können dazu beitragen, dass die Angaben in der Mindmap immer mehr verfeinert werden. Mit Symbolen, zum Beispiel Ausrufezeichen oder Fragezeichen, könne Sie die Aussagen verfeinern, ohne dass mehr Platz benötigt wird. Es gibt noch eine Möglichkeit, die Aussagen optisch hervorzuheben:

3. So nutzen Sie Farben in der Mindmap-Methode

Oft bietet es sich an, bei der Mindmap-Methode mit verschiedenen Farben zu arbeiten. Dabei werden zusammenhängende Begriffe mit derselben Farbe gekennzeichnet. Das erleichtert die Orientierung. Dabei können Sie die Begriffe einfach farbig schreiben. Oder Sie arbeiten mit Vollfarb-Flächen, wie in dem unteren Bild zu sehen:

mindmap-methode-mit-farben-arbeiten
Bei der Mindmap-Methode bietet es sich an, mit Farben zu arbeiten.

Hier endet der erste Teil meines Beitrags zur Mindmap-Methode. Im zweiten Teil zu diesem spannenden Thema erfahren Sie, wie herum Sie die Mindmap richtig lesen, warum Vielfalt Trumpf ist und wie Ihnen auch bei dieser Methode die Technik helfen kann.





Schlagwörter: ,


Das könnte Sie auch interessieren...

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht öffentlich angezeigt.