Das gelingt auch Ihnen: Mit Zielvereinbarungen reiche Ernte einfahren



Stellen Sie sich Ihr Unternehmen als Garten vor: Die Pflanzen sind die Vorhaben, die Früchte sind die Unternehmenserfolge. Und der Dünger für Ihre Vorhaben sind die Zielvereinbarungen. Wie beim Dünger reicht es auch bei Zielvereinbarungen nicht aus, einfach „irgendwas“ zu machen - es geht um die richtige Auswahl und Herangehensweise. „Smart“ nennen wir diesen Ansatz. Worauf es dabei ankommt, zeige ich Ihnen in diesem Artikel.

INHALTSVERZEICHNIS

Richtig anlegen

Wenn Sie einen Garten anlegen, brauchen Sie eine Idee, aus der ein Ziel wird: Wollen Sie einen Gemüse- oder Obstgarten? Sind die Ernten für den Eigenbedarf gedacht oder wollen Sie sie auf dem Markt verkaufen? Und nicht zuletzt: Bauen Sie ökologisch an oder bevorzugen Sie die konventionelle Methode? Das sind nur einige Überlegungen – die Gartenfreunde unter Ihnen wissen, dass noch viel mehr dazu gehört.

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Große Dinge beginnen oftmals ganz klein

Wie beim Garten, geht es auch beim Unternehmen darum, das Ziel zu bestimmen. Es wölbt sich wie ein Dach über dem Großen, Ganzen und hält es zusammen. Alle großen Marken haben ein solches Ziel:

  • Walt Disney: To make People happy.
  • Lego: Die Baumeister von morgen inspirieren und fördern.
  • Wikipedia: Jeder Mensch hat Anteil am gesamten Wissen.
  • Ikea: Für viele Menschen den Alltag verbessern.
  • DHL: Menschen verbinden und ihr Leben verbessern.
  • tempus-Consulting: Unternehmer beraten Unternehmen.

Haben Sie selbst Ihre Mission, Ihr Unternehmensziel schon klar formuliert? Falls Sie hier noch Anregungen suchen, dann empfehle ich Ihnen meinen

Lese-Tipp für Zielefinder: In meinem Artikel Wohin der Wind uns weht? zeige ich Ihnen, wie Sie mit der Walt-Disney-Methode Ihr Unternehmensziel finden und formulieren. Außerdem gibt es mehr Tipps rund um das Unternehmensziel.

Hand in Hand

Ist das Unternehmensziel gefunden, sind die nächsten Schritte ganz leicht. Denn nun kann jeder Mitarbeiter erfahren, wie er mit seiner Arbeit zum Großen, Ganzen beiträgt. Und hier kommen die Zielvereinbarungen ins Spiel. Wir bei Tempus schließen sie mit jedem Mitarbeiter für jeweils ein Jahr ab. Davon profitieren Mitarbeiter und Unternehmen. Denn „Wenn das Leben keine Vision hat… die man verwirklichen möchte, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.“, lautet eine Erkenntnis des Autors und Psychoanalytikers Erich Fromm. Das können wir aus ganzem Herzen bestätigen.

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Das Unternehmensziel motiviert zu Zielvereinbarungen, die anspornen.

Allerdings motivieren uns Ziele nur dann, wenn sie bestimmte Eigenschaften aufweisen. Wie beim Dünger für die Pflanzen müssen Vorhaben und Ziel zusammenpassen.

SMART gedüngt

Wenn wir mit unseren Mitarbeitern einmal jährlich die Zielvereinbarungen abschließen, achten wir darauf, dass das Ziel die folgenden Eigenschaften enthält:

  • S – Die Spezifische Formulierung macht das Ziel konkret.
  • M – Die Messbarkeit ermöglicht es, Fortschritt und Erfolg zu definieren.
  • A – Die Attraktivität des Ziels kann darin bestehen, dass der Mitarbeiter eine höhere Entlohnung erhält, wenn er sein Ziel erreicht.
  • R – Das Ziel muss realistisch sein; der Mitarbeiter muss es erreichen können; Unerreichbarkeit ist ein Motivationskiller.
  • T – Wichtig ist auch der Termin, an dem das Ziel erreicht sein soll. Er trägt zu Motivation bei.

Was noch wichtig ist:
Belohnungen machen ein Ziel attraktiv, doch sie sollten nicht nur in finanzieller Anerkennung bestehen. Genauso wichtig ist die persönliche Anerkennung durch den Chef; sie wirkt sich ebenfalls motivierend aus.

Das Ziel soll beinhalten, was getan werden muss, es wird am besten positiv formuliert. Also nicht: Wir verhindern, dass Interessenten keine Kunden werden, sondern: Wir machen 10 Prozent mehr Interessenten zu Kunden.

Und – ganz wichtig: Der Mitarbeiter soll das Ziel als sein persönliches Anliegen annehmen. Dafür muss er es verstanden haben und klar empfinden, dass er es erreichen kann.

Dabei hat sich die Arbeit Sie mit Visualisierungen bewährt, denn „Ein Bild sagt mehr…“. Wie wir bei Tempus diese Methode nutzen, zeige ich Ihnen in meinem

Kurz-Film-Tipp:

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Für mehr Tipps zum Gelingen von Zielvereinbarungen empfehle ich Ihnen einen bewährten

Download-Tipp für Zielbewusste: Den kostenlosen Download So gelingen Zielvereinbarungen finden Sie auf der Seite meines Freundes und Geschäftspartners Jürgen Frey. Er hat eine Fülle bestens bewährter Tipps auf nur einer Seite für Sie zusammengefasst.

Immer wieder gießen

Gärtner belassen es nicht dabei, den Garten anzulegen, Pflanzen zu setzen und zu düngen – sie schauen regelmäßig, wie es den Pflanzen geht und versorgen sie mit Wasser. Auch für Ihre Mitarbeiter ist ein ganzes Jahr recht lang, wenn sie sich selbst überlassen bleiben auf ihrem Weg zum Ziel. Deshalb empfehle ich – aus eigener Praxis und der meiner Kunden – das Führen von regelmäßigen Gesprächen. Es wirkt wie das Gießen der Pflanzen: Sie schauen nach ihnen, versorgen sie mit dem, was sie benötigen.

Hier bei tempus führen wir die Quartalsgespräche: Alle drei Monate nehme ich mir für jeden Mitarbeiter soviel Zeit, dass wir über anstehende Fragen sprechen können: Wie kommt er oder sie voran? Welche Herausforderungen zeigen sich auf dem Weg zum Ziel? Welche Ideen hat der Mitarbeiter, um sein Ziel noch sicherer zu erreichen?

Ich weiß, dass es manchen Chefs schwerfällt, die dafür nötige Zeit aufzubringen. Doch ich kann nur sagen: Es lohnt sich wirklich. Ein Quartalsgespräch, das gut vor- und nachbereitet wurde, wirkt wie das regelmäßige Gießen ihrer Pflanzen – es fördert den Wachstumsprozess. Wenn Sie hier noch mehr Inspiration suchen, dann empfehle ich Ihnen meinen

Lese-Tipp für Gesprächsfreudige: In meinem Beitrag Sprich mit mir zeige ich Ihnen, wie Sie das Mitarbeitergespräch optimal vorbereiten und wie Sie es gestalten, damit Sie diese Chance zum besseren gegenseitigen Kennenlernen nutzen.

Gemeinsame Ernte

Die Zeit der gemeinsamen Ernte ist gekommen, der Ertrag liegt vor Ihnen und Sie können Bilanz ziehen: Stimmte die Strategie? Haben sich die Bemühungen ausgezahlt? Reicht Ihre Ernte wie geplant für die Selbstversorgung oder für den Verkauf auf dem Markt?

Im Unternehmen ist es genauso: Alle Mitarbeiter haben an einem Strang gezogen, jeder hat an seinem Platz sein Bestes gegeben, um das gemeinsame Unternehmensziel zu erreichen. Nun soll auch jeder am Erfolg beteiligt werden. Denn das tut nicht nur der Psyche gut, sondern stärkt auch die Zusammengehörigkeit. Voraussetzung dafür ist, dass jeder auf gerechte Weise an dem gemeinsamen Erfolg beteiligt wird. Dafür gibt es verschiedene Modelle, zum Beispiel Prämien oder Provisionen.

Und Sie?

Arbeiten Sie bereits mit Zielvereinbarungen oder sind Sie noch dabei, einen Weg dorthin zu finden? Schreiben Sie mir oder hinterlassen Sie einen Kommentar unter diesem Artikel, ich freue mich darauf!

Zum Weiterlesen

Zielvereinbarungen tragen entscheidend zum Unternehmenserfolg bei. Deshalb widme ich mich dem Thema immer wieder. Hier meine besten Leseempfehlungen:

Wie Sie ein Unternehmensziel formulieren und dabei die Mitarbeiter mit ins Boot holen, zeige ich Ihnen in meinem Artikel Ziele finden – Eine Anleitung zum Erfolg.

Warum Sie mit Zielen effektiver arbeiten, zeige ich Ihnen in meinem Artikel Zufällig oder zielbewusst: Effektiv arbeiten. Hier erfahren Sie unter anderem, zu welchen Überlegungen mich ein Bogenschütze inspiriert hat und warum Zwischenziele dafür sorgen, dass Ihnen nicht „die Puste ausgeht“.

Es lohnt sich, in das Thema Zielvereinbarungen noch tiefer einzusteigen. Als Anregung habe ich für Sie einen

Kurz-Film-Tipp:

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Auf der Suche nach mehr Tipps zum Themenschwerpunkt: Arbeitsplatz? Wir haben die wichtigsten Erfolgsstrategien zum Thema “persönlicher Arbeitsplatz” aufbereitet. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!


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