Sie wollen den Google Verlauf löschen auf dem iPad und wissen nicht wie? Kein Problem, wir zeigen Ihnen genau wie es geht.

20. Juli 2020

Es gibt viele Gründe, warum der Google Verlauf auf dem iPad gelöscht werden soll. Nicht nur falls jemand das iPad in die Hände bekommt und nicht sehen soll, welche Seiten besucht wurden oder wenn Sie Ihr iPad verkaufen möchten. Leider gibt es keine generelle Einstellung, mit der sich die automatische Speicherung des Verlaufs verhindern lässt. Durch einen Inkognito-Modus können Sie das Speichern der Suchanfragen allerdings vermeiden. Ebenso können Sie sich aus dem Google-Konto abmelden, bevor Sie Ihre Suche starten. Das gilt natürlich nur, wenn Sie ein Google-Konto besitzen oder wenn Sie in das Konto eingeloggt sind.

Das Löschen Ihres Google Verlaufs und der Websites, die Sie besucht haben, ist auf jeden Fall sinnvoll. Denn der Sucherverlauf kann von Hackern oder wirklich gewieften Computernutzern eingesehen werden, ebenso wie die Webseiten, auf denen Sie waren. Und auch, was Sie auf den Webseiten gemacht haben. Haben Sie auf diesen Sites Daten von sich eingegeben, können Sie möglicherweise einem Datendiebstal oder Missbrauch zum Opfer fallen. Genau das gilt es natürlich zu verhindern.

Ein weiterer Punkt, warum Sie den Verlauf löschen sollten, ist, dass Cookies und temporäre Dateien wertvollen Speicherplatz belegen, der Ihnen unter Umständen an anderer Stelle fehlt. Cookies speichern sich automatisch auf Ihrem Gerät, damit Daten und die Sites das nächste Mal beim Surfen wieder schneller gefunden werden können. Sie haben die Möglichkeit die Cookies einzuschränken, welche Sie speichern möchten und welche nicht. Das können Sie über die Einstellungen machen. Manche Cookies sind notwendig, andere hingegen absolut überflüssig. Das regelmäßige Löschen – und das in kurzen Abständen – sollte also selbstverständlich sein. Auf diese Weise können Sie Ihr iPad relativ sicher halten und haben zudem die optimale Kapazität für Ihre Arbeiten auf dem Tablet.

Bei der Suche über Google im angemeldeten Konto erfolgt das Speichern vieler Daten. Dazu gehören Hersteller und Modell des genutzten Geräts, Datum und die genaue Uhrzeit. Weiterhin erfolgt eine Aufzeichnung von einigen Daten der Nutzung auf verschiedenen Seiten, wie zum Beispiel Amazon oder Facebook. Als Internetnutzer sind Sie ohnehin schon sehr berechenbar und gläsern. Durch das regelmäßige Löschen der Daten, des Verlaufs, dem Cache und der Cookies kann das Gläserne etwas verschwinden. Was Sie im Internet suchen, ist privat und sollte es auch bleiben.

Inhaltsverzeichnis

1. Google Verlauf in Safari löschen
2. Google Verlauf in Chrome löschen
3. Google Aktivitäten einstellen und löschen

1. Google Verlauf in Safari löschen

Bei Safari handelt es sich um einen Webbrowser, der Ihre gesamten Google Suchanfragen speichert. Damit Sie Ihre Privatsphäre behalten können, sollten Sie den Sucherverlauf von Zeit zu Zeit löschen. Und so machen Sie es:

  • Öffnen Sie die Einstellungen auf Ihrem iPad.
  • Sie finden in den Einstellungen ganz unten den Punkt „Safari“. Klicken Sie darauf.
  • Anschließend scrollen Sie weiter runter und klicken auf den Punkt „Verlauf und Websitedaten löschen“. Sie müssen die Auswahl noch bestätigen.
  • Der gesamte Suchverlauf und die Historie sind jetzt gelöscht. In Safari ist separates Löschen nicht möglich.
  • Wenn der Button „Verlauf und Websitedaten löschen“ grau hinterlegt ist, gehen Sie zurück zu den Einstellungen. Wählen Sie den Punkt „Einstellungen“. Hier müssen Sie Ihren Code eingeben und dann auf „Websites“ klicken. Das ist nötig, dass das Löschen des Verlaufs zugelassen wird.
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Hier finden Sie die Einstellungen in Safari. Quelle: apple

Sie können mit Safari im „privaten“ Modus surfen. Das Browser-Fenster hat dabei eine andere Ansicht, dafür erfolgt aber keine Speicherung der Suchanfragen, besuchten Seiten oder automatischen Fill In Daten. Sie erkennen den privaten Modus durch deutlich dunklere Farben. Hier können Sie verhindern, dass Webseitenbetreiber durch Cookies Ihr Verhalten im Netz verfolgen können. Sie können diese Funktion im mobilen Safari aktivieren.

  • Klicken Sie auf die Tab-Übersicht und „privat“.
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Nutzen Sie den „privat“ Service, um inkognito zu surfen. Sie erkennen eine deutlich dunklere Farbgebung. Quelle: macwelt

2. Google Verlauf in Chrome löschen

Falls Sie statt Safari Chrome als Webbrowser nutzen, ist das Löschen genauso einfach. Und so gehen Sie vor:

  • Öffnen Sie die App „Chrome“ auf Ihrem iPad.
  • Gehen Sie ins Menü und wählen Sie dort die „Einstellungen“.
  • Suchen Sie den Punkt „Datenschutz“ und wählen Sie den Punkt aus. Daraufhin öffnet sich ein weiteres Menü.
  • Hier finden Sie den Punkt „Browser-Verlauf löschen“. Beim Klick darauf wird der Verlauf gelöscht.
  • Sie können auswählen, was Sie löschen möchten. Ob den Browser-Verlauf, Websitedaten, Cookies, den Cache mit Bildern und Dateien, Ihre gespeicherten Passwörter oder auch AutoFill-Dateien.
  • Haben Sie festgelegt was Sie löschen möchten, bestätigen Sie die Eingabe.
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Hier können Sie festlegen, was Sie löschen möchten.

3. Google Aktivitäten einstellen und löschen

Durch die Verwendung von Google Apps, Diensten oder Websites speichert Google einige der Aktivitäten im Google-Konto. Dabei werden die meisten dieser Daten gespeichert, bis sie gelöscht werden. Das Löschen kann manuell von Zeit zu Zeit passieren oder durch Einstellungen über das automatische Löschen. Google löscht die Daten sicher und komplett aus dem Konto. Im ersten Schritt sind die gelöschten Aktivitäten in der Ansicht nicht mehr erkennbar. Sie können sie auch nicht mehr zur Personalisierung Ihrer genutzten Google-Dienste verwenden. Im nächsten Schritt löscht Google alle Daten vollständig und sicher aus den Speichersystemen.

Trotz Löschung können eventuell einige Ihrer Daten über die Nutzung Ihrer Google-Dienste in Ihrem Google-Konto bestehen bleiben. Haben Sie über „Meine Aktivitäten“ eine Suche ausgeführt, dann speichert das Konto, dass Sie eine Suche durchgeführt haben. Es speichert aber nicht, was Ihre Suche war. Damit gewisse geschäftliche und gesetzliche Anforderungen erfüllt werden können, hebt Google manche Informationen über einen längeren Zeitraum auf. Löschen Sie Ihr Google-Konto komplett, so werden viele der Daten ebenfalls gelöscht.

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Verwalten Sie hier Ihre Aktivitäten mit den verschiedenen Einstellungen. Quelle: heise


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