Sind mehrere Bildschirme Fluch oder Segen? 3 Tipps für den Doppel-Desktop



Gelingt die Arbeit mit mehreren Bildschirmen tatsächlich schneller, oder sorgen Sie vielmehr für unnötige Ablenkung? Beides kann zutreffen! Pro und kontra zur Frage „Brauche ich mehrere Bildschirme?“ und 3 Tipps für Ihren Umstieg habe ich Ihnen in diesem Artikel aufgeschrieben.

 

Was ist das Problem

Kennen Sie eine der folgenden Situationen? Sie suchen aus einer Excel-Tabelle Daten heraus und switchen permanent zwischen den Dokumenten hin und her? Sie erstellen ein digitales Mindmap, haben aber zu wenig Bildschirmfläche, um dieses in der Komplettansicht anzusehen? Sie erklären einem neuen Mitarbeiter das Dateienverzeichnis, haben aber einfach zu wenig Platz, um das System übersichtlich zeigen zu können und sind gezwungen, alle Fenster auf gerade noch so erkennbar zu verkleinern? Das ist ein Problem, denn die vielen Klicks nerven und stehlen Ihnen Zeit. Mehrere Bildschirme könnten hier helfen.

 

So funktioniert es

Mehrere Bildschirme vergrößern die verfügbare Bildschirmfläche. Das ist in Situationen wie den oben beschriebenen ein großer Gewinn. Aber es birgt auch Gefahren, allen voran das Risiko einer permanenten Reizüberflutung. Wenn Sie sich für mehrere Bildschirme interessieren, sollten Sie daher 3 Dinge beachten.

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Zu kleine Bildschirmansicht? Mehrere Bildschirme können helfen.

 

Tipp 1: Bedarf abstecken

Zwei Monitore nebeneinander brauchen viel Platz. Prüfen Sie daher genau, wie oft Sie wirklich die Fläche von mehreren Bildschirmen nebeneinander brauchen. Als Grafiker kommen Sie mit einem Bildschirm nicht weit, am Empfang müssen Sie nicht zwangsläufig doppelgleisig fahren. Notieren Sie doch einmal über eine bestimmte Zeitdauer, zum Beispiel über eine Woche hinweg, alle Situationen, in denen sich mehrere Bildschirme lohnen würden. Ganz praktisch können Sie das, wenn Sie einen überzähligen Monitor aus dem Lager kurzzeitig an Ihrem Arbeitsplatz aufstellen können. Stellen Sie dann nach einigen Tagen fest, dass es mehr als eine Handvoll lohnenswerte Situationen mit Doppel-Bildschirm gibt, können Sie das Projekt angehen und dauerhaft in zwei Bildschirme investieren.

Mehrere Bildschirme sind kein Garant auf Erfolg und lohnen sich nur mit kluger Priorisierung. Klick um zu Tweeten

Übrigens: Damit Sie nun nicht tagelang einen Zettel mehr auf dem Schreibtisch liegen haben, empfehle ich Ihnen für die Sammlung der Situationen OneNote. Mit diesem Tool organisieren Sie Ihre Notizen komplett digital und haben gleich einen Nachweis des Bedarfs, den Sie an Ihren Vorgesetzten weiterleiten oder bequem ausdrucken können. Wenn Sie noch nie mit OneNote gearbeitet haben, erfahren Sie in folgendem Video in nur 15 Minuten alles, was Sie für Ihren Start wissen müssen.

 

Tipp 2: Schreibtisch frei halten

Haben Sie sich für mehrere Bildschirme entschieden, sind diese erst einmal ein Platzproblem. Denn gleich zwei Monitore belagern den Schreibtisch und lassen wenig freie Fläche für andere Dinge. Das ist schon in Ordnung, sofern Sie Ihren Schreibtisch nicht als Ablage für das halbe Büro benutzen. Halten Sie Ihren Schreibtisch frei und legen Sie nur das Nötigste auf ihm ab – das gilt für Besitzer von mehreren Monitoren gleich doppelt, denn diese müssen mit ihrem Platz noch besser haushalten.

Sehen Sie sich einmal um: Liegen auf Ihrem Schreibtisch mehrere Akten, ausgedruckte Mails, Fachbücher und Bürobedarf aller Couleur? Dann ist jetzt der richtige Moment aufzuräumen. Die gute Nachricht: Ich habe Ihnen praktische Tipps aufgeschrieben, die Ihnen dabei helfen. Lesen Sie gleich hier im Blog nach, wie Sie Ihren Schreibtisch nur noch einmal aufräumen müssen und dann nie wieder.

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Mehrere Bildschirme und ein freier Schreibtisch: So gelingt effizientes Arbeiten.

Tipp 3: Reizüberflutung vermeiden

Wer mehrere Bildschirme besitzt, tappt schnell in die Überlastungsfalle. Denn wenn wir viel Platz haben, wollen wir oft auch viele Dinge auf einmal erledigen. Das funktioniert leider nicht, ob Sie nun einen, zwei oder sechs Bildschirme haben. Zu viele Informationen auf einmal sorgen nur für Chaos im Kopf und mindern Ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit. Mehrere Bildschirme einzusetzen erfordert daher immer eine hervorragende Priorisierung der Aufgaben. Selbst wenn der Platz es hergibt, sollten Sie trotzdem stets eine Sache nach der anderen erledigen. Wie Ihnen das gelingt, erfahren Sie in meinem Ratgeber zur Priorisierung von Aufgaben hier im Blog.

 

Darauf kommt es an

Viel hilft nicht viel, sondern viel hilft an den richtigen Stellen. Nur wenn Sie mehrere Bildschirme klug einsetzen und sich nicht zum Sklaven der riesigen Bildschirm- und Arbeitsfläche machen, profitieren Sie von diesem Investment.

 

Was der Tipp bewirkt

Mehrere Bildschirme können Ihnen die Arbeit erleichtern, wenn die jeweilige Aufgabe mehr Fläche braucht, als ein Bildschirm geben kann. Wenn Sie fokussiert bleiben und nicht der Reizüberflutung erliegen, wird Ihnen der Doppelmonitor einige Stunden im Monat einsparen helfen.

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Recherche und gleichzeitig Notizen machen? Ein gutes Einsatzgebiet für mehrere Bildschirme.

 

Und Sie?

Wünschen Sie sich ein komplett digitales Büro und möchten den Papierstapeln Stück für Stück „Lebewohl!“ sagen? Mehrere Bildschirme können hier der Anfang sein. Mein Programm „Endlich digital!“ geht mit Ihnen den nächsten Schritt und zeigt anhand alltäglicher Schritte, wie Sie den Sprung ins digitale Arbeitsleben schaffen. Bestellen Sie mein neues Erfolgsprodukt gleich hier.

Weiterführende Informationen:



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