Machen Sie sich ein Bild: Ziele visualisieren mit dem Zielfoto




Warum eigentlich gibt es Ihr Unternehmen? Was genau findet der Kunde nur bei Ihnen und woran erkennt er das? Welches Leitbild ergibt sich daraus für Sie und Ihre Mitarbeiter? Kurz gefragt: Wie sieht Ihr Zielfoto aus?
Falls Sie auf diese Fragen keine eindeutigen Antworten haben, könnte das ein Grund dafür sein, dass sich Ihr Unternehmen nicht so entwickelt, wie Sie es sich wünschen. Im laufenden Tagesgeschäft ist es oft nicht einfach, sich die Zeit für grundlegende Überlegungen zu nehmen. Und falls doch, ist nicht sicher, ob sie von Erfolg gekrönt sind.
Vielen Teilnehmern unserer Seminare zur TEMP-Lizenzierung ging es genauso. Dann investierten sie ganze drei Tage und hatten nicht nur ihr Zielfoto in der Tasche, sondern eine einfache und nachhaltig wirksame Strategie zur Analyse UND punktgenauen Verbesserung Ihres Unternehmens.
Andere Unternehmer luden einen nach der TEMP-Methode® lizenzierten Berater zu sich ein und trafen damit DIE Entscheidung für einen wachsenden Unternehmenserfolg. Warum ein Zielfoto dazu gehört und was das mit dem Ziele visualisieren zu tun hat, erfahren Sie hier:

Gewonnen!

Die Arme hochgerissen vor Freude, endlich am Ziel zu sein: Zielfotos von Sportlern sprühen oft vor Elan und Begeisterung. Deshalb eignen sie sich gut als Vorlage für Ihr Unternehmens-Zielfoto. Denn Ziele visualisieren ist leichter, als Ziele nur sprachlich-abstrakt zu formulieren. Überlegen Sie also, wie das Zielfoto Ihres Unternehmens aussehen könnte. Es sollte zeigen:

  • Warum es Ihr Unternehmen gibt.
  • Wohin es sich entwickeln soll.
  • Auf welche Art und Weise es sich dorthin entwickelt.

Wenn Sie diese Aussagen in ein Bild legen und dieses sprachlich formulieren, dann haben Sie das Zielfoto für Ihr Unternehmen. Warum das so wichtig ist, zeige ich Ihnen im nächsten Kapitel.

Zielfoto und Jahresziel

Ein Teilnehmer meines Seminars zum Thema Unternehmensziele war gekommen, um Ziele für seine Mitarbeiter zu finden. Das war bisher nicht gelungen, da es kein konkretes Unternehmensziel gab; keine Mission, die als Leitbild dienen konnte. Erst als der Teilnehmer im Seminar dieses Leitbild formuliert hatte, konnte er mit den Mitarbeitern genaue Zielvereinbarungen treffen, die zum Unternehmensziel – festgehalten im Zielfoto – passten.
In dem folgenden Video sehen Sie einen kurzen Seminar-Mitschnitt, in dem ich genau auf dieses Thema eingehe:

Video Thumbnail

Das Haus beim Namen nennen

In mittelalterlichen Städten sieht man noch heute, dass Häuser einen Namen tragen, den Hausnamen. Zusätzlich erhielten sie ein individuelles Hauszeichen, auch „Hausmarke“ genannt. Diese Maßnahme half den Menschen, sich in der Stadt zu orientieren, denn im Mittelalter konnten die meisten Menschen nicht lesen.
Das hat sich inzwischen geändert, doch noch immer sind wir empfänglich für Bilder, Symbole, bildhafte Aussagen. Daraus sind zum Beispiel viele Coaching-Methoden entstanden, die mit bildlichen Darstellungen, auch Visualisierungen genannt, arbeiten.
Damit Sie Ihr Zielfoto einprägsam und knackig formulieren können, dringen Sie bis zum Kern Ihres Unternehmens vor.

Des Unternehmens Kern

Noch einmal zurück zu der Frage: Was findet der Kunde nur bei Ihnen? Was ist Ihre Mission? Die Antwort auf diese Frage gehört zum Kern Ihres Unternehmens. Falls Sie – noch angefüllt mit dem Tagesgeschäft – gerade keine Idee haben, stellen Sie doch gedanklich „alles auf Anfang“, also auf die Idee der Unternehmensgründung. In den meisten Fällen ist die Gründung eines Unternehmens mit einer Mission verbunden; ob es ein traditionsreiches Unternehmen ist oder ein ganz junges. Und oft wird diese Mission auch in Form von kleinen Geschichten und Erlebnissen weitererzählt. Es kommt nun darauf an, die Essenz aus diesen Erzählungen zu filtern.

Im zweiten Schritt schauen Sie, ob die gefundene Mission noch immer passt oder ob Sie sie „aufpolieren“ anpassen wollen. Was dabei herauskommen kann, sehen Sie an zwei prominenten Beispielen:

  • Walt Disney: „To make people happy“
  • Mercedes Benz: „Die Zukunft des Automobils“

Sie haben nun Ihre Mission und können daraus das Wertesystem Ihres Unternehmens ableiten.

Wert-voll

Die Werte eines Unternehmens sind eine Art „Grundgesetz“, nach den Sie und Ihre Mitarbeiter handeln. Sie sind damit „auf einer Wellenlänge“. Werte geben auch Orientierung im täglichen Handeln; gerade dann, wenn es turbulent wird. Und Werte vermitteln Kontinuität, die in Zeiten des ständigen Wandelns besonders wertvoll ist.
Wir bei tempus-Consulting haben unsere persönlichen Werte und unsere Business Werte jeweils auf einem Wertekärtchen untergebracht.
Tipp: Lassen Sie sich inspirieren und laden Sie sich unsere Wertekärtchen kostenlos aus unserem Download-Center herunter.

Ziele visualisieren: Praxisbeispiel mit den Wertekärtchen von Tempus.

Vom Fundament zum Dach

Nachdem Sie nun das Fundament und das Grundgesetz Ihres Unternehmens formuliert haben, ist das Zielfoto nur noch ein kleiner Schritt. Aus dem, was Sie bisher erarbeitet haben, blitzt es schon hervor.
Zuletzt – sozusagen als Fahne auf Ihrem Haus – formulieren Sie noch einen Slogan. Ein kurzer Satz, der einprägsam und aussagekräftig ist. Kunden bringen Ihren Namen dann automatisch mit dieser Botschaft in Verbindung. Zudem sind Sie klar von Ihren Mitbewerbern zu unterscheiden.
Der Slogan von tempus zum Beispiel lautet: Aufbruch zur Gelassenheit
Dieser Slogan sagt, was wir Ihnen, unseren Kunden zu geben haben: Den Aufbruch in eine Gelassenheit, die es Ihnen ermöglicht, erfolgreich und entspannt zu arbeiten.
Laden Sie sich die folgende Grafik herunter, um Ihre Ziele zu visualisieren:

  • Mission
  • Werte
  • Zielfoto / Vision
  • Slogan

Hier geht’s zum kostenlosen Download für Ihr TEMP-Haus.

Mit dem TEMP-Haus Ziele visualisieren: Anschaulich und einprägsam

Vom ganzen ein Teil

Das TEMP-Haus ist ein Teil der TEMP-Methode®, die ich eingangs schon erwähnt habe. Sie ist inzwischen in über 3 000 Unternehmen bekannt. Das Konzept hat sich bewährt, weil es, ein Unternehmen nicht nur analysiert, sondern konkrete To-dos beinhaltet – und das für Unternehmen jeder Größe und jeder Branche. Der Name TEMP steht für die vier Bereiche, die es in jedem Unternehmen gibt:
T – Teamchef
E – Erwartungen der Kunden
M – Mitarbeiter
P – Prozesse
Wie die TEMP-Methode® als Ganzes auch zu Ihrem Unternehmenserfolg beitragen kann, zeige ich Ihnen in meinem Beitrag Aller guten Dinge sind vier. Dort finden Sie auch weitere interessante Links und Downloads.

Hier gibt Ihnen Jürgen Frey eine kurze filmische Zusammenfassung:

Video Thumbnail

Haben Sie Fragen zur TEMP-Methode®? Schreiben Sie mir oder hinterlassen Sie einen Kommentar unter diesem Artikel, ich freue mich darauf!




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