Zeitfresser Zeitschriften und Prospekte –
so bekämpfen Sie wirksam Ihre Lesestapel



Meine Bank hat mir geschrieben. Sie freut sich, mir ihr Kundenmagazin zusenden zu können. Das Magazin liegt nun vor mir und gleich daneben liegt ein Prospekt mit interessanten Angeboten für Büroausstattung sowie einige Artikel, die ich mir beim Surfen durch das Internet ausgedruckt habe. Der Stapel wächst! Alles ist wahnsinnig interessant und informativ, doch wann soll ich all diese Texte lesen?

Das ist das Problem

Ich lese gerne. Gleichzeitig ist mir klar, dass ich niemals all das lesen kann, was ich gerne lesen würde.
Damit das Lesen nicht zur Last wird, mache ich mit folgenden drei Tipps im Umgang mit Zeitschriften und Prospekten seit Jahren gute Erfahrungen:

Tipp Nr. 1: Finden Sie für den Lesestapel einen Platz, der nach oben begrenzt ist!

Ein zentrales Prinzip eines aufgeräumten Arbeitsplatzes besteht darin, sich selbst begrenzende Systeme zu schaffen. Darum gibt es für meinen Lesestapel in meinem Büro einen Ort, der nach oben begrenzt ist.

Ist die obere Begrenzung erreicht, muss ich aussortieren. So verhindere ich, dass mein Lesestapel wächst und wächst.

Tipp Nr. 2: Schaffen Sie keinen zweiten Stapel!

Wenn der Stapel wächst (was die Regel sein wird), dann ist die Versuchung groß, einen zweiten Stapel zu beginnen. Allerdings verdoppelt ein zweiter Stapel nur den Druck: Lies mich endlich! Doch nüchtern betrachtet, wird es mehrere Tage in Anspruch nehmen, einen Stapel mit 30 bis 40 cm Höhe zu sichten, zu lesen oder zu bearbeiten. Weil ich diese Zeit nie haben werde, sortiere ich die untersten Blätter aus und folge schweren Herzens dem nächsten Tipp.

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Tipp Nr. 3: Werfen Sie weg!

Dieser Tipp ist besonders hart für alle Menschen, die vielseitig interessiert sind! Oft habe ich das Gefühl, doch nicht einfach Artikel wegwerfen zu können, ohne sie vorher noch einmal durchzusehen – es könnte noch etwas Wichtiges dabei sein, was später noch gebraucht wird. Wollen Sie vermeiden, dass Lesestapel zu Zeitfressern werden, sollten Sie sich eingestehen: Sie können beim besten Willen nicht all das lesen, was Sie gern lesen würden. Sich auf die wichtigen Unterlagen zu konzentrieren und die anderen zu ignorieren, ist nicht nur okay, sondern absolut notwendig.

Was die Tipps bewirken

Statt ständig wachsende, mahnende Stapel haben Sie nur noch einen Ort für Ihre Artikel und Texte. Dieser Lesestapel lässt sich nun abbauen, indem Sie auf Zugfahrten oder für sonstige Wartezeiten einige Unterlagen mitnehmen. Was verarbeitet ist, können Sie wegwerfen oder bei Bedarf archivieren.

Und Sie?

Welche Wartezeiten nutzen Sie, um Ihren Lesestapel zu reduzieren? Ich freue mich auf Ihre Tipps und Erfahrungen in den Kommentaren!

Übrigens:

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