Weitsichtig mit System: Der Monatsplan


Ein kluges Zeitmanagement hilft, effizient zu arbeiten – da stimmen mir sicher die meisten meiner Leser zu. Doch während die Planung des Tages und der Woche vielen sofort einleuchtet, sieht es mit dem Monatsplan anders aus. „Wer vorher plant, plant zweimal“, sagen manche – doch das kann ich so nicht bestätigen.

Im Gegenteil – wer vorher plant, vermeidet Terminüberschneidungen und erspart sich damit manchen Stress und Ärger. Wofür Ihnen ein Monatsplan nützt und welche Tipps Ihnen dabei nützlich können, fasse ich hier für Sie zusammen.

Ein bewährter Tipp auch für den Monatsplan.

Der Blick von oben: Überblick im Monatsplan

Anders als ein Tages- oder Wochenplan ist ein Monatsplan ist wie eine Vogelperspektive auf Vorhaben. Vor dem Start in einen neuen Monat lohnt sich ein Blick auf den Zeitplan: Stehen schon viele Termine an? Welche Projekte laufen ab und welche werden Sie starten? Tragen Sie in Ihren Monatsplan vorab alle Arten von Terminen ein, zum Beispiel:

  • Regelmäßig wiederkehrende Termine
  • Projektablauf-Termine
  • Projektstart-Termine
  • Besprechungen
  • Termine bei Behörden, zum Beispiel Finanzamt
  • Geburtstage und Jubiläen
  • Private Vorhaben

Der Vorteil dieser Methode ist, dass Sie nun auf einen Blick sehen, welcher Termine noch frei sind – zum Beispiel für das Anstreben neuer Ziele.

Der Blick auf das Ziel: Der Monatsplan als Ziele-Kompass

Wir Menschen sind darauf ausgelegt, zielgerichtet zu handeln. Deshalb ist das Formulieren von Zielen ein echter Erfolgsmotor. Fragen Sie sich: Welches Ziel strebe ich in diesem Monat an? Welche Schritte sind dafür notwendig?

Tipp: Falls es Ihnen schwerfällt, unter mehreren Zielen das wichtigste zu wählen, empfehle ich Ihnen die 25000-Dollar Methode in diesem Video:

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Lese-Tipp: Sie möchten tiefer in das Thema Ziele einsteigen? Dann empfehle ich Ihnen meinen Artikel Ziele finden – Eine Anleitung zum Erfolg.

Montagabends Sport: Der Monatsplan als Motivator

Kennen Sie das? Sie haben sich fest vorgenommen, einmal wöchentlich zu joggen oder ins Fitness-Studio zu gehen. Doch seit zwei Monaten kommen Sie schon nicht mehr dazu, weil immer etwas anderes wichtiger ist. Die Unzufriedenheit darüber ärgert Sie – und fitter werden Sie so auch nicht. Da bietet sich ein fester Termin in Ihrem Monatsplan an. Sie wollen jeden Montag um 18 Uhr ins Fitness-Studio gehen? Dann tragen Sie den Termin als fixen Termin ein – so kommen Sie nicht in Versuchung, zu der Zeit eine andere Verabredung zu treffen.

Lese-Tipp: Mehr dazu, warum es sich lohnt, neue Ziele im Leben zu finden, lesen Sie in meinem Artikel: Wichtig für Ihr Wohlgefühl.

Gute Vorarbeit: Vom Monatsplan zum Tagesplan

Nun ist es ja so, dass sich viele Termine nicht langfristig planen lassen. Im Gegenteil, oft ist hier die Spontanität am Zuge: „Donnerstag, 13 Uhr Meeting für alle Projektleiter.“ Damit solche Einladungen Sie nicht in Zeitnot bringen, bietet sich ein kluger Wochenplan an.

Sie erstellen Ihn auf der Grundlage Ihres Monatsplans und unterscheiden auch hier zwischen

  • Aufgaben – Tätigkeitsbeschreibung mit Fälligkeitsdatum.
  • Terminen – Vorhaben mit Ort, Datum und Uhrzeit zu Beginn und Ende.
  • deen – Einfälle, die in Ihrem Ideen-Ordner einen Platz finden.

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Personal-Kanban: Den Monatsplan in Tage teilen

Personal-Kanban ist ein einfaches und sehr effektives Tool, das Sie bei Ihren täglichen Vorhaben unterstützt – und damit auch in der Erfüllung Ihres Monatsplans.

Und so geht’s:

1. Besorgen Sie sich drei einfache Materialien:

  • Eine stabile Unterlage, zum Beispiel eine Pappe oder ein Whiteboard.
  • Haftnotizen in vier verschiedenen Farben
  • Einen kräftig schreibenden Filzstift

2. Mit dem Filzstift teilen Sie die Unterlage in zwei breite und eine schmale Spalte ein:

  • Aufgaben (breite Spalte)
  • Heute (schmale Spalte)
  • Erledigt (breite Spalte)

3. Nehmen Sie sich die Aufgaben für die Woche vor und teilen Sie diese in kleine Portionen.

4. Wählen Sie für jedes Projekt eine Farbe von Ihren Haftnotizen aus.

5. Die Teilaufgaben für ein Projekt notieren Sie jeweils auf ein Haftnotiz-Blatt.

6. Legen Sie morgens fest, welche Aufgaben Sie heute erledigen.

7. Platzieren Sie die Haftnotizen in der entsprechenden Spalte.

8. Unerledigte Aufgaben gehen wieder in die Spalte „Aufgaben“ zurück.

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Mit Personal-Kanban täglich am Monatsplan arbeiten.

Mit Outlook ein komfortabler Monatsplan

Einen Monatsplan können Sie traditionell in Ihrem Zeitplanbuch erstellen; dafür sind meist extra Seiten vorgesehen. Komfortabler – und schneller – geht es mit Outlook, dem vielseitigen und beliebten Alleskönner. Sie können hier Termine und Aufgaben eintragen und die Ansicht von Aufgaben und Terminen kombinieren. Filmtipp: Hier zeige ich Ihnen, wie Sie mit der kombinierten Termin-Aufgaben-Ansicht den Zeitplan optimieren.

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Und Sie?

Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Monatsplan gemacht und welche Tipps möchten Sie gern teilen? Schreiben Sie mir, ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

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