“Yeah!” statt “Och nö!” – So funktionieren Veränderungsprozesse im Unternehmen



Veränderungen werden zu Beginn ja oft kritisch beäugt. Zu groß ist die Sorge, dass dieser oder jener Veränderungsprozess eingespielte Abläufe über den Haufen wirft und alles durcheinanderbringt. 3 klassische Einwände der Veränderungsskeptiker und 3 Argumente, Veränderungsprozesse trotzdem anzustoßen, finden Sie hier. Lesen Sie rein, wenn Sie effiziente Verbesserungen erreichen wollen ohne sich monatelang im Kreis zu drehen.

Jeder liebt seine Komfortzone. Denn da fühlen wir uns sicher, entspannt und machen alles so, wie wir es schon kennen und können. Ab und zu aber ist es sinnvoll, die eigene Komfortzone zu verlassen und den eigenen Horizont zu erweitern, denn wer das nicht tut, bleibt auf einer einzigen Entwicklungsstufe stehen. Henry Ford hat es vorgemacht und jeder von uns darf es ihm heute gleichtun. Der wichtigste erste Schritt ist, Veränderungsprozesse als etwas Positives einzustufen. Denn jede Veränderung birgt die Chance auf eine Verbesserung. Mit jeder Veränderung kann aus einer „Ich kann nicht mehr“-Situation eine deutlich gelassenere werden. Also fassen Sie Mut zur Veränderung, es lohnt sich wirklich!

Welche Hürden gibt es bei Veränderungsprozessen

Nun werden leider Veränderungen in den seltensten Fällen jubelnd begrüßt und sofort umgesetzt. Es gibt Hürden, die immer wieder vor dem Wandel stehen, die Sie aber mit 3 Kniffen umschiffen können. Ich zeige Ihnen, wie das geht.

1. Hürde: Veränderungsprozesse machen Angst

Gerade wenn der Entscheiderkreis sehr klein ist, die Anzahl der von einer Veränderung betroffenen Mitarbeiter aber groß, stoßen Veränderungsprozesse auf Widerstand. Grund dafür ist die Sorge der Belegschaft, mit der von oben auferlegten Entscheidung nicht klarzukommen und an der Umsetzung zu scheitern.

1. Lösung: Mitarbeiter einbeziehen

Je besser Sie die Mitarbeiter in notwendige Veränderungen einbeziehen, umso geringer wird der Widerstand im Team sein. Nutzen Sie verschiedene Teams, um Entwicklungen auszuarbeiten und Prozesse zu perfektionieren. Sie können hierbei sogenannte G- und Z-Teams einsetzen. Was es damit auf sich hat, erkläre ich in diesem Beitrag.

Gemeinsam angestoßene Veränderungsprozesse werden besser angenommen.

2. Hürde: Veränderungsprozesse werden nicht verstanden

Oftmals stoßen Veränderungen auch auf Ablehnung, weil keiner so richtig nachvollziehen kann, warum sie jetzt nötig sind. Ein Beispiel aus meiner Beratungspraxis zeigt das sehr anschaulich: In einem Unternehmen sollte die Bearbeitung von E-Mails vereinheitlicht werden. Es sollte sich auf gemeinsame Standards geeinigt werden, die aber zwei Mitarbeiter so einfach nicht nachvollziehen konnten. Sie weigerten sich, diese neuen Standards umzusetzen und wollten weiterhin in ihrem eigenen Stil Mails annehmen und beantworten.

2. Lösung: Veränderungen erklären

Als den Mitarbeitern schließlich vom Chef erklärt wurde, warum es so sinnvoll ist, hier eine gemeinschaftliche Lösung zu finden – es stärkt die Außendarstellung und letztlich auch die Vertrauensbildung dem Unternehmen gegenüber – konnten sie die Veränderung nachvollziehen und waren gerne bereit, mitzuwirken. Eine einfache Erklärung hatte genügt. Wenn dieses Thema auch für Ihr Unternehmen relevant ist, empfehle ich Ihnen ergänzend die Lektüre meiner 22 Verhaltensregeln für den effizienten Umgang mit E-Mails.

Gemeinsame Standards sind wichtige Ziele von Veränderungsprozessen.

3. Hürde: Veränderungen sind zu groß

Sehr oft kommen Veränderungen sehr, sehr langsam in die Gänge und wenn es dann an die Umsetzung geht, ist aus einer kleinen Baustelle ein riesengroßer Veränderungsprozess geworden. Je größer die Umwälzung aber ist, umso stärker auch der Widerstand.

3. Lösung: Regelmäßige Veränderungen vornehmen

Um massive Umwälzungen, die tatsächlich schnell überfordernd sein können, zu vermeiden, lohnt sich ein grundsätzliches Umdenken. Fangen Sie bereits mit kleinen Veränderungen an, dann verbessern Sie Abläufe Stück für Stück, ohne den Mitarbeitern zu viel abzuverlangen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass Verbesserungspotenziale zeitnah erkannt werden. Und das werden sie, wenn jeder im Team begreift, wie schlau es ist, Veränderungen durchzuführen. In diesem Artikel erkläre ich Ihnen, wie Sie die Bereitschaft erhöhen, Veränderungen sogar aktiv anzuregen und ob es sinnvoll ist Verbesserungsvorschläge zu honorieren.

Quick-Wins machen Lust auf Veränderungen

Grau ist alle Theorie, überzeugen Sie Ihr Team doch ganz praxisnah, wie toll Veränderungsprozesse sind und wie viel leichter sich jeder Einzelne am Ende dadurch tut. Ich gebe Ihnen gerne einen ersten Überzeugungshelfer an die Hand. Nutzen Sie meine sogenannten Quick-Wins: Kurze und praktische Tipps, die mit kleinen Veränderungen große Verbesserungen bewirken. Im Video erkläre ich Ihnen, was es damit auf sich hat.

Wäre das hilfreich für Sie? Dann sehen Sie sich hier gerne den Leitfaden „Endlich geschafft!“ an und legen Sie los. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude beim Verändern!



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