Diese 3 Stresskiller wirken sofort



Scheint auch Ihr Arbeitstag nicht mehr für all die Aufgaben zu reichen? Damit sind Sie nicht allein. 82 Prozent der Büroarbeiter arbeiten viel und denken trotzdem, dass es nicht reicht. Drei Überstunden pro Woche sind normal – kein Wunder, dass so viele von uns kurz vor dem Burnout stehen.

Stress ist übrigens eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf bedrohliche Situationen: Der Blutdruck steigt, das Herz schlägt schneller, die Muskeln spannen sich an – der Körper macht sich bereit zu Verteidigung oder Flucht. Doch während in der Natur auf die Phase der Anspannung die Beruhigung folgt, kommen wir aus der Stressreaktion bald gar nicht mehr heraus. Die Folge sind Magenbeschwerden, Herzschmerzen, Verspannungen, Verdauungsprobleme oder Kopfschmerzen. Hinzu kommen oft noch Schlaflosigkeit und Nervosität. Die Zutaten für einen Burnout sind auf diese Weise bald beisammen.

Deshalb ist es höchste Zeit, den Stress in die Schranken zu weisen. Diese 3 Stresskiller wirken sofort und nachhaltig.

Zu viel zu tun, zu wenig Zeit - hier werden Stresskiller gebraucht.

Stresskiller Nr. 1: Jedes Ding an seinen Platz

Stress entsteht – das wissen Psychologen schon lange – vor allem dann, wenn wir den Überblick über eine Situation verlieren. Vor allem Suchzeiten schlagen hier zu Buche, das wissen wir aus einer Studie mit der AKAD-Hochschule Leipzig.

Also geht es darum, dass Sie den Überblick zurückerlangen und alles, was Sie benötigen, innerhalb einer Minute finden. Das geht am besten mit dem guten alten Aufräumen. Egal ob Chaos auf dem Schreibtisch im Büro oder im Homeoffice: Sortieren Sie aus, räumen Sie auf und geben Sie dem Locher, dem Tacker, den Post-its sowie jedem Dokument seinen festen Platz. Dabei platzieren Sie die Dinge umso näher an Ihrem Arbeitsplatz, je öfter Sie sie benötigen.

Freuen Sie sich schon jetzt darauf, wie entspannt Sie danach Ihre täglichen Aufgaben angehen. Die ins Aufräumen investierte Zeit habe Sie schnell wieder gewonnen, weil praktisch keine Suchzeiten mehr anfallen.

Film-Tipp: Hier erfahren sie, warum Leertischler einen Stresskiller mehr zur Verfügung haben als „kreative Chaoten“.

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Stresskiller Nr. 2: Alle Infos griffbereit

Wo ist die wichtige Telefonnummer? Wer ist der Ansprechpartner für mein Lieferanten-Problem? Diese und andere Fragen können ganz schön stressen – jedoch nur, wenn die Antwort darauf sich in einem Wust von Notizen auf dem Schreibtisch verbirgt.
Hier hilft ein einfaches, aber wirksames Tool: Das Foliensichtbuch. Hier handelt es sich um eine Mappe, in der sich Einsteckhüllen befinden. Sie hat oft auch außen ein Einsteckfach. Die einzelnen Folien besitzen keine Seitenzahlen. So richten Sie es ein:

Sammeln Sie alle Informationen, die Sie immer wieder benötigen, zum Beispiel:
1. Kontaktdaten von internen Abteilungen und externen Partnern
2. Angebots- und Preislisten
3. Kunden-Nummern bei Ihren Lieferanten
4. Telefon-Nummer vom PC-Notdienst
5. Telefon-Nummer von Ihrem Lieblings-Pizzaservice

Nummerieren Sie die einzelnen Folien mit Seitenzahlen. Dafür können Sie einen Folienstift verwenden oder kleine Aufklebe-Etiketten.

Fertigen Sie ein Inhaltsverzeichnis an. Das legen Sie entweder in das Steckfach auf dem Einband oder in die erste Einsteckfolie.

Halten Sie das Foliensichtbuch griffbereit.

Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Angaben noch benötigt werden und aktuell sind.

Das Foliensichtbuch: Ein Stresskiller, der nachhaltig wirkt.

Mit diesem kraftvollen Helfer sparen Sie nicht nur selbst Zeit, sondern auch Ihre Vertretung kann sich damit schnell orientieren. Klare Vertretungsregeln sind übrigens auch ein Stresskiller. Lesen Sie hier mehr dazu: So unterstützen Sie Ihre Vertretung.

Stresskiller Nr. 3: Einfach einen Hakten dran

Wie wäre es, wenn Sie wiederkehrende Abläufe so energiesparend wie möglich bearbeiten könnten – ohne jedes Mal zu überlegen, was als Nächstes kommt und ob Sie alles bedacht haben? Das würde Ihr Stresslevel dauerhaft reduzieren. Mit Checklisten ist das möglich. Sie können diese raffinierten Stresskiller überall dort einsetzen, wo sich Abläufe wiederholen, die Sie selbst oder mehrere Kollegen betreffen. Und so gehen Sie vor:

Spüren Sie die Tätigkeiten auf, die Sie immer wieder ausführen Erledigungen, die immer gleich ausfallen, zum Beispiel:

  • Post bearbeiten
  • Gäste bewirten
  • Besprechungsraum herrichten
  • Büro zum Feierabend verlassen

Listen Sie jeweils die Punkte auf, die erledigt sein müssen. Hier sehen Sie eine Beispiel-Checkliste:

An alles gedacht: Checklisten sind perfekte Stresskiller.

Sammeln Sie die Checklisten für Ihren Arbeitsplatz im Foliensichtbuch. Checklisten, die einen Raum betreffen – zum Beispiel Teeküche oder Besprechungsraum – können Sie in dem jeweiligen Raum gut sichtbar anbringen.

Film-Tipp: Wie Sie Checklisten als Stresskiller ganz einfach digital erstellen, sehen Sie in diesem Video:

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Sie werden sehen – die drei beschriebenen Stresskiller verschaffen Ihnen dauerhafte Entlastung und Gelassenheit.
Wenn Sie sich mehr Stresskiller für Ihrem Arbeitsplatz wünschen, dann nutzen Sie doch meinen

Download-Tipp:
In der Checkliste Arbeitsplatz können Sie Schritt für Schritt Ihren Arbeitsplatz unter die Lupe nehmen und gleich entsprechende Stresskiller entdecken. Die Checkliste steht kostenfrei für Sie bereit:

Und Sie?

Was sind Ihre stärksten Stresskiller? Schreiben Sie mir, ich freue mich darauf!



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