Schluss mit Tristesse – Spektakuläre Sozialräume für Ihr Team (Teil 2/2)



Sozialräume sind wichtig für die Pausenkultur - und die wiederum dient der Produktivität der Mitarbeiter. Doch wie hält man sie dauerhaft in Ordnung? Darum geht es im zweiten Teil des Beitrags.

Warum Sauberkeit alle angeht

Im Büro arbeiten erwachsene Menschen, aber bei gemeinschaftlich genutzten Räumen erwacht bei einigen das Kleinkind. Anders ist es nicht zu erklären, warum die Sozialräume derart vernachlässigt werden. Ohne klare Absprachen fühlt sich niemand für die Sauberkeit verantwortlich. Deshalb schimmeln vergessene Lebensmittel im Kühlschrank und Tassen und Teller stapeln sich im Waschbecken, weil niemand den Geschirrspüler anstellt. Ich empfehle deshalb meinen Kunden, die Zuständigkeiten klar zu regeln. Besprechen Sie mit den Kollegen, in welchem Turnus jeder einmal für die Sauberkeit des Raumes zuständig ist. Damit auch alle genau wissen, worin ihre Aufgaben bestehen, erstellen Sie eine Checkliste. Diese können Sie laminieren und dann gemäß Zuständigkeitsplan in den Umlauf geben. So ist auch klar: Wer die Checkliste besitzt, ist für die Sauberkeit des Sozialraumes verantwortlich.

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Extra-Tipp:

Wenn Sie hochwertige Geräte für den Sozialraum anschaffen, ist es ärgerlich, wenn diese durch falsche Nutzung schnell reparaturbedürftig werden. Da nützt es wenig, die komplizierte Original-Bedienungsanleitung auszulegen. Erstellen Sie lieber eine Kurzanleitung. Diese One-Minute-Lessons beschreiben in verständlichen Worten und mit Fotos die wichtigsten Funktionen des Gerätes. Das ist effizient und erspart allen Mitarbeitern umständliche Nachfragen. Lesen Sie, wie Sie effektiv mit One-Minute-Lessons arbeiten.


Mit One-Minute-Lessons kennt sich im Sozialraum jeder aus.

Wie Sie klare Spielregeln für Sozialräume schaffen

Jeder Mitarbeiter hat unterschiedliche Vorstellungen davon, wie er den Pausenraum nutzen möchte. Einer braucht Ruhe, um zu entspannen. Andere wollen sich lautstark unterhalten oder Musik hören. Da ist Ärger vorprogrammiert. Vereinbaren Sie deshalb gemeinsame Spielregeln für die Nutzung des Sozialraumes. So ist es selbstverständlich, dass jeder seinen Platz nach der Pause aufräumen.

Zeitschriften werden ordentlich gefaltet und ins Regal zurückgelegt. Bei den Spielgeräten ist darauf zu achten, dass Materialien wie Tischtennisbälle rechtzeitig nachbestellt werden, bevor keine mehr da sind. Dafür können Sie das Kanban-System nutzen. Legen Sie dafür einen Mindestbestand fest. An dieser Stelle platzieren Sie die Kanban-Karte. Diese signalisiert dem Mitarbeiter, dass die Mindestmenge unterschritten wird und neue Materialien bestellt werden müssen.

Wie Sie mit Kanban Ihre Bestände überwachen, erkläre ich Ihnen auch in diesem kurzen Film. Eine umfangreiche Erläuterung finden Sie in meinem kostenlosen eBook „Das Kanban-Prinzip auch im Büro“.

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Warum es sich lohnt, Sozialräume zu pflegen

Es reicht nicht, Sozialräume einmal einzurichten und dann zu vergessen. Überprüfen Sie mindestens halbjährlich den Zustand des Raumes und der Einrichtung. Entfernen oder ersetzen Sie alles, was defekt oder unansehnlich geworden ist. Denn sonst geht die Wirkung nach hinten los.

Gemeinsam genutzte Sozialräume fördern die Kommunikation unter den Mitarbeitern. Die Gespräche auf persönlicher Ebene sind wichtig für ein angenehmes Betriebsklima. Eine ansprechende Ausstattung zeigt dem Mitarbeiter aber auch, dass seine Person und seine Arbeit anerkannt werden. Er ist viel zufriedener und motiviert, sich für das Unternehmen zu engagieren.

Und Sie?

Welche positiven oder negativen Erfahrungen haben Sie mit Sozialräumen gesammelt? Schreiben Sie mir, ich freue mich über Ihre Kommentare.




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