So steigern Sie Ihre Konkurrenzfähigkeit



Keine Frage, wer sich am Markt positionieren will, muss ihn kennen. Und wenn wir uns anschauen, wie die Mitbewerber agieren, können wir auch gleich noch hier und da etwas lernen. Doch darum allein geht es nicht. Konkurrenzfähigkeit wird nicht durch den ständigen Vergleich mit anderen geschaffen – vielmehr dadurch, dass wir uns selbst weiterentwickeln. Das ist genau die Philosophie von Kaizen: Die ständige Entwicklung und Verbesserung. Dann nämlich brauchen Sie sich um Ihre Konkurrenzfähigkeit keine Sorgen zu machen – Sie werden sich ganz von selbst optimal platzieren.

Konkurrenzfähigkeit mit Zielen

Nur wer das Ziel kennt, findet den Weg – dieser Satz wird dem chinesischen Gelehrten Laotse (6. Jhd. v. Chr.) zugeschrieben. Kennen Sie Ihr Ziel? Oder geht es Ihnen wie vielen Unternehmern, die vom Tagesgeschäft regelrecht absorbiert werden? Dann lassen Sie sich von meinen Tipps zur Zielefindung anregen:

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Klare Ziele sind eine Voraussetzung für die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens.

Analysieren Sie die aktuelle Situation. Wo steht Ihr Unternehmen? Daraus ergibt sich das Ziel. Überprüfen Sie, ob es messbar und machbar ist. Diese Punkte sind auch in der SMART-Methode enthalten. Nach dieser sollte ein Ziel die folgenden Eigenschaften haben:

  • S – Spezifisch
  • M – Messbar
  • A – Attraktiv
  • R – Realistisch
  • T – Termin

Unterteilen Sie das große Ziel in mehrere Zwischenziele. Ziehen Sie an jeder Etappe eine Zwischenbilanz.

Lese-Tipp: In meinem Beitrag Ziele finden: Eine Anleitung zum Erfolg finden Sie eine ausführliche Anleitung.

Konkurrenzfähigkeit mit Fehlermanagement

Wer Fehler macht, handelt sich Kritik ein – deshalb neigen viele dazu, Fehler lieber zu vertuschen. Sollte in Ihrem Unternehmen eine solche Atmosphäre herrschen, dann ist es Zeit zum Umdenken. Denn Fehler steigern Ihre Konkurrenzfähigkeit. Wie das? Ganz einfach: Fehler machen uns darauf aufmerksam, was wir verbessern können, Denn wenn wir genau hinschauen, dann entpuppt sich das vermeintliche „Versagen” des Einzelnen als Schwachstelle im Prozess. So kann ein Lieferengpass aus dem stockenden Fluss von Informationen entstehen und eine Reklamation durch eine Lücke im Qualitätsmanagement.

Bedenken Sie, dass sich alles im Fluss befindet – auch jedes Unternehmen mit seinen Prozessen. Perfektion können wir nur anstreben, nie absolut erreichen. Sagen Sie deshalb dem Perfektionismus ade und machen Sie Fehler zu Ihren Freunden.

Film-Tipp: In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre Konkurrenzfähigkeit mit einer angstfreien Fehlerkultur steigern.

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Konkurrenzfähigkeit mit Verbesserungsvorschlägen

Verbesserungsvorschläge gehören zum Kaizen wie die Mitarbeiter zum Unternehmen. Sind sie doch diejenigen, die ihren Arbeitsplatz am besten kennen und am nächsten an den Abläufen dran sind. Deshalb fallen ihnen oft „Kleinigkeiten“ auf, die große Auswirkungen haben können. Bleiben ihre Anregungen jedoch ungehört, verlässt sie die Motivation zum Mitdenken und sie lockern die Verbundenheit mit dem Unternehmen. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, dass die Besten von ihnen abwandern und die anderen „Dienst nach Vorschrift“ machen. Darunter leidet die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens. Das lässt sich nicht nur vermeiden, sondern ins Bessere wenden. Installieren Sie ein funktionierendes Vorschlagssystem:

1. Klare Definition: Nicht jede Idee ist neu oder anwendbar. Deshalb empfehle ich eine klare Definition zu formulieren, zum Beispiel:

  • Ein Vorschlag beinhaltet die Beschreibung des Problems und einer dazu passenden Lösung.
  • Der Vorschlag muss umsetzbar sein.
  • Der Nutzen des Vorschlags muss erkennbar sein.
  • Der Vorschlag ist für den Bereich neu – woanders darf er durchaus schon praktiziert werden.

2. Arbeiten Sie mit einem Vorschlagsformular, das vereinfacht den Mitarbeitern das Formulieren und den Vorgesetzten das Bearbeiten der Vorschläge. Nutzen Sie als Anregung unser Vorschlagsformular im Downloadcenter. Ein Booster für Ihre Konkurrenzfähigkeit.

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3. Sorgen Sie für faire Belohnungen. Denn jede Anerkennung motiviert Ihre Mitarbeiter, weiter mitzudenken und mitzugestalten. Wir bei Tempus handhaben es so, dass jeder Vorschlag honoriert wird: Der Mitarbeiter erhält einen Gutschein für ein Mittagessen. Wird der Vorschlag angenommen, Wird der Vorschlag umgesetzt, gibt es zusätzlich eine Prämie von 25 Euro. Wenn sich eine konkrete Einsparung berechnen lässt, erhält der Mitarbeiter im ersten Jahr 20 Prozent dieser Summe.

Lese-Tipp: Mehr zum betrieblichen Vorschlagswesen finden Sie in meinem Artikel Hier haben die Ideen ein Zuhause.

Special für Ihre Konkurrenzfähigkeit: Unser kostenfreier Einsparungsrechner zeigt Ihnen in wenigen Minuten, wo in Ihrem Unternehmen Sie noch Potential zur Verbesserung aufspüren können. Registrieren Sie sich hier und profitieren unserer jahrelangen Erfahrung.

Und Sie?

Wie erhalten Sie für Ihr Unternehmen die Konkurrenzfähigkeit? Und wo möchten Sie sich noch steigern? Schreiben Sie mir, ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen.



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