Applaus! – Mit 5 Fragen zur Selbsterkenntnis erreichen Sie Ihre Ziele



Ich freue mich auf den Arbeitstag! Können Sie diesem Ausspruch ohne Vorbehalt zustimmen oder denken Sie nur noch von Urlaub zu Urlaub? Viele Menschen mögen zwar ihren Job, aber irgendwie ist Sand im Getriebe. Vielleicht ist Ihnen auch nicht klar, woran es genau liegt, dass Sie sich nicht rundum wohl fühlen. Mit einer analytischen Selbsterkenntnis gehen Sie den richtigen Schritt, um Störfaktoren zu bekämpfen. Denn nur wenn Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz wohl fühlen, können Sie hervorragende Arbeit leisten. So geht es leichter, entspannt die beruflichen Ziele zu erreichen.

Selbsterkenntnis um Ziele zu erreichen
Wenn Sie sich und Ihre Ziele kennen, strahlen auch Sie im Büro.

Was ist das Problem

Oft sind es undefinierbare Kleinigkeiten, die im Berufsalltag nerven. Das kann ein ungemütliches Büro sein, zu viel Arbeit, ein chaotisches Zeitmanagement oder zu viele Störungen von den Kollegen. Vielleicht haben Sie aber auch das Gefühl, Ihre Arbeit wird nicht wertgeschätzt und Sie treten beruflich auf der Stelle. Oder Sie fühlen sich einfach nur am falschen Platz. Wenn Sie diesem Unbehagen nicht auf die Spur kommen, bleibt der Stachel in Ihrer Wunde stecken und quält Sie immer wieder. Sie verlieren die Lust an Ihrem Job und resignieren innerlich. Nach und nach fällt es Ihnen immer schwerer, in der Freizeit abzuschalten und zu entspannen. Oft sind auch gesundheitliche Probleme wie Burnout, Depressionen oder Schlafstörungen die Folge ungelöster Schwierigkeiten. Mit einer analytischen Selbsterkenntnis schaffen Sie es, diesem Teufelskreis zu entkommen und den perfekten Weg für sich zu finden.

So funktioniert es

Schritt Nr. 1 zu mehr Selbsterkenntnis: Wer bin Ich?

Viele Menschen streben beruflichen Erfolg, Fitness oder sonstige Ziele an, weil das von der Familie, Bekannten oder der Gesellschaft erwartet wird. Es ist gar nicht so einfach, sich all diesen Konventionen zu entziehen, die durch das Unterbewusstsein geistern. Selbsterkenntnis hilft Ihnen, diese unbewussten Verhaltensmuster aufzudecken. Nehmen Sie sich am Wochenende eine Stunde Zeit, um sich selbst besser kennenzulernen und notieren Sie sich Ihre Antworten in einem kleinen Notizbuch. Beginnen Sie mit der ersten Frage und schreiben Sie alle Gedanken auf, die Ihnen durch den Kopf gehen ohne diese zu bewerten. Lassen Sie sich Zeit, horchen Sie in sich hinein und geben Sie ehrliche Antworten.

Fragenkatalog zur Selbstanalyse:
  • Auf welche zurückliegenden Ereignisse bin ich besonders stolz?
  • Für welche Talente/Eigenschaften wurde ich als Kind gelobt?
  • Was sind inzwischen meine Stärken?
  • Was gefällt mir an meiner Arbeit?
  • Was stört mich an meiner Arbeit?
  • Fühle ich mich an meinem Arbeitsplatz wohl?
  • Wie stelle ich mir den perfekten Arbeitstag im Büro vor?
  • Was erhoffe ich mir von meiner Zukunft?

Schritt Nr. 2 zu mehr Selbsterkenntnis: Was sind meine Ziele?

Jetzt kennen Sie Ihre Motive, die Sie antreiben. Vielleicht streben Sie eine Beförderung an. Vielleicht wünschen Sie sich aber auch mehr Freizeit für die Familie und Ihre Hobbys. Damit Sie Ihre Träume im Alltag nicht aus den Augen verlieren, definieren Sie Ihre Wünsche als klare Ziele. So stellen Sie sicher, dass Sie sich nicht verzetteln. In der Praxis merke ich sehr oft, dass sowohl persönliche oder berufliche Ziele schwammig definiert werden. Aussagen wie: „Ich möchte weniger Überstunden machen“ oder „ich möchte mehr Sport treiben“ sind nicht greifbar und geraten ganz schnell in Vergessenheit. Ich empfehle Ihnen die SMART-Methode, um Ihre Ziele zu definieren:

  • S – spezifisch: Achten Sie darauf, das Ziel konkret, spezifisch und präzise zu formulieren.
  • M – messbar: Umsetzbare Ziele sind grundsätzlich messbar. Kennzahlen und genaue Angaben zeigen Ihnen, ob das Ziel erreicht wurde.
  • A – angemessen und attraktiv: Sehen Sie in Ihrem Ziel eine Herausforderung und gestalten Sie die Aufgabe so, dass Sie weder über- noch unterfordert werden. Das weckt Ihren Ehrgeiz.
  • R – realistisch: Klar, ein Ziel sollte machbar sein, sonst sind Sie ganz schnell demotiviert.
  • T – terminiert: Jedes Ziel braucht einen Zeitrahmen, ab und bis wann die Aufgabe erledigt werden soll.

Extra-Tipp:

Es kostet etwas Zeit, sich mit den eigenen Zielen auseinanderzusetzen. Aber dieser Aufwand lohnt sich. Indem Sie Ihren Weg gehen, fühlen Sie sich nicht länger fremdbestimmt und setzen hochmotiviert Ihre Pläne um. Selbsterkenntnis und proaktives Handeln gehen Hand in Hand. Lesen Sie meine besten Tipps, wie Sie proaktiv Ihre Zukunft gestalten.

Selbsterkenntnis und Proaktivität für Zukunft
Gestalten Sie Ihre Zukunft proaktiv.

Schritt Nr. 3 zu mehr Selbsterkenntnis: Herrscht ein guter Umgangston im Team?

Kollegen können Sie sich in der Regel nicht aussuchen. Hier steckt sehr viel Potential für Reibereien, die Ihnen Energie und dem Unternehmen Geld kosten. Wenn jeder nur seinen Bereich nach eigenen Vorstellungen managt, entstehen mehr oder weniger große Brüche in der Zusammenarbeit. Im Sinne von Büro-Kaizen® empfehle ich Ihnen, Standards zu definieren. Mit klaren Absprachen lassen sich die Abläufe optimieren und gleichzeitig wird der Teamspirit gefördert. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Spielregeln von allen gemeinsam beschlossen werden. Gestalten Sie die Regeln objektiv, nachvollziehbar und eindeutig, damit sich auch neue Mitarbeiter schnell zurechtfinden. Im Download-Center steht Ihnen die Büro-Kaizen® Checkliste für die Abteilung zur Selbstreflektion zur Verfügung. So finden Sie leicht heraus, welche Bereiche sich noch optimieren lassen.

Selbsterkenntnis Checkliste Büro-Kaizen Abteilung
Mit dieser Checkliste finden Sie Optimierungspotentiale heraus.

Extra-Tipp:

Werfen Sie unbedingt auch einen Blick auf Ihren Umgang mit Fehlern. Ärgern Sie sich oder suchen Sie die Schuld bei anderen? Ich empfehle Ihnen, mit mehr Selbsterkenntnis auf Fehler zu reagieren und diese als Chance zu sehen. Denn jeder Fehler hat das Potential, Schwachstellen zu entlarven und diese dauerhaft abzustellen. Ich zeige Ihnen, wie Sie Fehler zu Ihren Freunden machen.

Schritt Nr. 4 zu mehr Selbsterkenntnis: Fühle ich mich an meinem Arbeitsplatz wohl?

Sie haben Ihre Ziele festgelegt und verstehen sich super mit den Kollegen, trotzdem denken Sie nicht mit Begeisterung an Ihren Arbeitsplatz? Schauen Sie sich Ihren Schreibtisch genau an. Quellen die Akten aus den Ablageschalen oder kleben Post-its am Computer-Monitor? Niemand fühlt sich in einer unordentlichen Umgebung wohl! Denn das Chaos wirkt auf Sie wie ein erhobener Zeigefinger und erinnert Sie daran, welche Aufgaben Sie noch erledigen müssen. So kommt keine Freude auf. Noch schlimmer, die Umgebung beeinflusst Ihr Arbeitsverhalten. Dieses Durcheinander lenkt Sie ab und raubt Ihnen Ihre Konzentration. Mein Tipp: Räumen Sie den Schreibtisch komplett frei. Stellen Sie jetzt nur den Computer-Monitor, Tastatur, eine Posteingangsschale und die Unterlagen des aktuellen Projektes auf den Tisch. Alles, was Sie häufiger brauchen, wandert in die Schubladen. Den Rest verstauen Sie im Schrank. Mit diesen praxiserprobten Erfolgstipps sorgen Sie dauerhaft für Ordnung.  

Extra-Tipp:

Sobald sich Kollegen ein Büro teilen, entwickeln sich Telefonate schnell zu einem Streitthema. Mitarbeiter A braucht Ruhe, um einen dringenden Bericht zu beenden. Stattdessen führt Mitarbeiter B ebenso wichtige Kundengespräche. Eine geniale Lösung ist ein separates Telefonzimmer. Hier kann jeder in Ruhe telefonieren, ohne die anderen zu stören.  

Selbsterkenntnis führt zum konzentrierten arbeiten
Ein chaotischer Arbeitsplatz lädt nicht zum konzentrierten Arbeiten ein.

Schritt Nr. 5 zu mehr Selbsterkenntnis: Bin ich der Herr meiner Zeit?

Rinnt Ihnen die Zeit wie Sand durch die Finger, während wieder einmal mehrere Aufgaben gleichzeitig am besten gestern fertig werden sollten? Es gibt Unternehmen, in denen hasten die Mitarbeiter durch die Gänge! Aber auf Dauer führt ein erhöhtes Arbeitstempo zu stressbedingten gesundheitlichen Problemen. Finden Sie deshalb heraus, woran es liegt, dass Sie chronisch zu wenig Zeit haben. Seien Sie ehrlich und überlegen Sie kritisch, ob Sie immer effizient arbeiten. Stehen alle erforderlichen Materialien in Griffweite bereit oder verschwenden Sie mit unnötigen Gängen durch das Unternehmen wertvolle Minuten? Ein weiterer ungünstiger Punkt sind lange Wartezeiten, weil die Unterlagen erst von Kollegen bearbeitet werden müssen. Oft lassen sich diese Schnittstellen sinnvoll reduzieren, wenn Sie bei der Arbeitsorganisation verschiedene Prozesse zusammenlegen. Zum Weiterlesen empfehle ich Ihnen meine Beitrag zum Thema Zeitdiebe.

Geht nicht, gibt’s nicht – Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Klick um zu Tweeten

Extra-Tipp:

Laut unserer tempus-Onlineumfrage bekommen Büromitarbeiter im Durchschnitt 45 E-Mails. Haben Sie diese Informationsflut im Griff? Für mehr Ordnung im digitalen Posteingang empfehle ich Ihnen mein kostenfreies eBook: E-Mail-Stress ade – So meistern Sie die E-Mail-Flut entspannt.

Darauf kommt es an

Fügen Sie sich nicht in Ihr Schicksal, wenn Sie sich beruflich nicht angekommen fühlen. Mit den richtigen Fragen erlangen Sie mehr Selbsterkenntnis, welche Ziele Sie überhaupt anstreben. Diese können sich im Lauf der Zeit auch ändern. Gehen Sie am besten jeweils am Ende des Jahres in sich und überlegen sich, was gut lief und was Sie für das nächste Jahr ändern möchten.

In diesem YouTube-Podcast verrate ich Ihnen meinen Schlüssel zum Erfolg.

Was der Tipp bewirkt

Wenn Sie immer wieder Schwachpunkte in Ihrem beruflichen Leben aufspüren, fällt es Ihnen leichter, diese zu minimieren. So sind Sie viel motivierter und gehen mit einem Lächeln zur Arbeit. Und mit jedem Erfolg wachsen Sie auch ein Stückchen über sich hinaus und stärken Ihr Selbstbewusstsein.

Und Sie?

Wie zelebrieren Sie den Prozess der Selbsterkenntnis. Schreiben Sie mir, ich bin gespannt auf Ihre Kommentare. Für mehr Gelassenheit bei der Arbeit empfehle ich Ihnen auch meine kostenfreie E-Mail-Serie mit meinen 12 effektivsten Strategien: Endlich frei.

 

 

Ähnliche Beiträge:

Zuerst kommt die Selbstanalyse, dann kommt der Erfolg

Persönlichkeitsentwicklung befördert auch Sie zum beruflichen Superstar

Erschöpfungssyndrom im Büro: Krankmacher erkennen



Schlagwörter: , ,
Das könnte Sie auch interessieren...

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht öffentlich angezeigt.