So überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund ein für allemal!



Das Wetter ist zu schlecht! Der Kollege zu blöd! Die Aufgabe zu langweilig! Tagelang kann sich der innere Schweinehund mit diesen Problemen beschäftigen. Auch in Teams lähmt er sämtliche Prozesse. Immer weiß er, warum etwas nicht funktionieren wird und scheitern muss. „Die neue Datei-Ablage ist Schwachsinn!” oder „Die E-Mail-Regeln greifen doch eh wieder nicht!” Der Schweinehund ist ein Probleme-Trüffelschwein – er findet sie alle.

Und dann sagt er: Deshalb kann ich das auch noch morgen machen! Denn das ist sein Lieblingstag: Morgen. Morgen räume ich auf! Morgen fange ich an, meine Ordner zu beschriften! Morgen mache ich die Teeküche sauber!

Und schließlich fragt er sich: Warum eigentlich ich? Kann das nicht jemand anderes machen? Werde ich denn dafür bezahlt?
Denn der Schweinehund ist ein Genie im Verteilen der Verantwortung. Schuld sind immer die anderen: die Kollegen, die Chefin, die Politik, die Nachbarn. Sollen die ihren Kram doch selbst machen! Er hat schließlich Wichtigeres zu tun.

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Verschieben wir's doch auf später!, ruft der Schweinehund und geht erst einmal frühstücken.

So überwinden Sie den inneren Schweinehund jetzt und für immer

Dieses Wichtige, das er zu tun hat, ist Das Große Ganze. Er sieht schließlich, was alles falsch läuft, und im Grunde könnte er es ja alles viel besser machen als alle anderen. Macht es dann aber nicht. Denn das ist ja nicht seine Aufgabe, dafür wird er nicht bezahlt. Nur macht er das, wofür er bezahlt wird, auch nicht. Aber so überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund für immer:

Setzen Sie sich Ziele!

Je konkreter das Vorhaben, je genauer die Schritte, desto kürzer wird Ihre Diskussion mit dem Schweinehund! Setzen Sie sich ganz klare Ziele. Wenn Sie mögen und diese Art von Druck aushalten oder gar brauchen, dann erzählen Sie Ihrer Familie oder auf Facebook von Ihren Zielen (wahren Sie dabei aber bitte immer das Betriebsgeheimnis!).

Überlisten Sie den Schweinehund!

Der Schweinehund liebt die großen Ziele, erkennt aber sofort, dass die gar nicht erreichbar sind, weil a) viel zu groß, b) viel zu weit weg, c) viel zu kompliziert alles! Dann gähnt er laut, bevor er sich zu einem Nickerchen zurückzieht, denn das schafft man ja alles gar nicht an einem Tag! Das macht er morgen!

Überlisten Sie ihn schon an dieser Stelle. Beginnen Sie nicht mit dem ganz großen Ziel vor Augen. Brechen Sie es auf ganz kleine Schritte herunter. Anstatt „ein für allemal Ordnung zu schaffen“ setzen Sie sich das Ziel: „die Schreibtischoberfläche aufräumen“. Denn einen klitzekleinen Schritt nach dem anderen zu machen ist meist viel leichter als alles auf einmal angehen zu wollen.

Tragen Sie sich jeden kleinen Schritt in den Terminkalender ein!

Tragen Sie jeden Schritt in Ihren Terminkalender ein!

Tragen Sie sich Vorhaben konkret in den Terminkalender ein, und die Diskussionen mit dem inneren Schweinehund verkürzen sich noch weiter. Selbst wenn diese Schritte noch so klein sind, z. B. „Monitor und Tastatur putzen“: rein damit in den Terminkalender! Planen Sie auch ein wenig Puffer ein, falls Sie nach dem Monitor und Keyboard vielleicht auch noch die gesamte Schreibtischoberfläche angehen wollen.

Schaffen Sie sich Rituale und Gewohnheiten!

Legen Sie sich fest: Immer montags, mittwochs und freitags gehe ich laufen. Ich beende meinen Arbeitstag immer mit dem Aufräumen des Schreibtisches. Jeder letzte Freitag im Monat gehört den Finanzen!
Auch diese Termine tragen Sie in den Kalender ein, denn sonst vergessen Sie sie oder der innere Schweinehund ist sofort wieder da und sagt: Ach, das lasse ich mal ausfallen und mache es stattdessen (Sie ahnen es) morgen.

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Bevor der innere Schweinehund sich wieder meldet, fragen Sie sich nach dem Warum Ihrer Aufgaben.

Beantworten Sie sich die Frage nach dem Warum!

Viele Menschen wissen, wie sie die Dinge zu tun haben. Die meisten können auch sagen, was genau sie zu tun haben. Die wenigsten haben eine Antwort auf die Frage: Warum tue ich das?
Warum stehen Sie auf und gehen zur Arbeit? Warum joggen Sie? Warum wollen Sie abnehmen? Warum wollen Sie aufräumen?
Mit der Antwort kommt eine gewisse innere Sicherheit, die Ihnen die innere Ruhe und Entspannung gibt, den nächsten kleinen Schritt zu gehen.

Beginnen Sie klein!

Noch einmal (man kann das gar nicht oft genug sagen): Beginnen Sie klein! Sie müssen nicht heute das gesamte Büro umkrempeln und alles neu strukturieren. Sie müssen nicht gleich 10 km laufen. Sie brauchen auch nicht gleich 20 kg auf einmal abzunehmen. Fangen Sie klein an! Setzen Sie sich 80 %-Ziele oder kleinere und bauen Sie langsam darauf auf. Lieber kontinuierlich ein paar wenige Dinge verbessert, als groß angefangen und direkt aufgegeben.
Denn kleine Schritte sind leichter zu gehen als der ganz große Siebenmeilensprung.

Weitere Informationen über Ihren inneren Schweinehund finden Sie übrigens in meinem E-Book „5 Fakten über Ihren inneren Schweinehund“, das Sie sich hier kostenlos herunterladen können.



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