No more Horrortrip: Restrukturierung neu definieren und endlich umsetzen



Restrukturierung, das klingt ziemlich groß und alles umwälzend. Dabei müssen Verbesserungen gar nicht wehtun. Wie Sie in 3 Schritten massive Veränderungen zum Positiven anstoßen, ohne die Belegschaft zu überfordern, steht in diesem Beitrag.

Was ist das Problem

Wenn ein Chef Dinge verändern will, weil sie einfach nicht mehr gut funktionieren, läuten bei vielen Mitarbeitern sofort die Alarmglocken. Zu groß ist die Sorge, dass eine Veränderung überfordern oder noch mehr Chaos bringen könnte. Das Resultat ist dann meist der Stillstand, weil sich die eine Seite nicht traut, Restrukturierungen anzugehen und die andere sich vehement abwendet. Aber ohne Veränderungen lösen Sie keine Probleme!

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Der Chef will die Restrukturierung, die Mitarbeiter nicht: Das muss nicht sein!

So funktioniert es

Nehmen wir dem Begriff der Restrukturierung zunächst seinen Schrecken. Denn etwas neu zu organisieren, heißt nicht, alles durcheinanderzuwirbeln. Im Gegenteil, bringt eine Restrukturierung meist sehr viel Erleichterung und Entzerrung der misslichen Lage. Am besten funktioniert das Change Management, wie die Restrukturierung heute auch bezeichnet wird, wenn Sie nur so große Schritte machen, dass jeder im Team diese mitgehen kann. Das steigert auch die Akzeptanz unter den Mitarbeitern. 3 Schritte, die für wirklich jeden möglich sind und trotzdem enorm viel bringen, folgen nun.

Die Restrukturierung ist kein Horrortrip, sondern die beste Basis gemeinsamen Erfolgs. Klick um zu Tweeten

Schritt 1: Schreibtisch aufräumen

Denken Sie bei einer Restrukturierung einmal ganz klein. Wie sieht zum Beispiel Ihr Arbeitsplatz aus? Um mit großen Restrukturierungen zu beginnen, ist es wichtig, zunächst den Schreibtisch freizubekommen, bevor es an die nächsten Schritte geht. Das Problem dabei: Jeder versteht etwas anderes unter Ordnung. Wichtig ist hier, gemeinsame Standards zu schaffen. Ich habe in den letzten Jahren 7 Schritt entwickelt, wie Sie jeden Schreibtisch aufräumen und vor allem aufgeräumt halten können. Meiner Erfahrung nach ist dieser Weg eine Restrukturierung, die jeder im Team tolerieren kann. Sehen Sie sich diese 7 Erfolgsschritte gerne im nachfolgenden Video an und übertragen Sie sie auf Ihr Unternehmen.

Schritt 2: Spielregeln etablieren

Ist der Arbeitsplatz aufgeräumt, atmen viele auf. Doch oftmals verlagern sich die Probleme dann genau eine Stufe weiter: ins gemeinsame Büro. Jeder legt Dinge an anderen Orten ab und keiner weiß so genau, was der andere da genau tut. Das ist der Punkt, an dem ich gemeinsame Spielregeln empfehle. Es geht gar nicht so sehr darum, ob der Tacker nun im Regal links oder im Schrank rechts liegt, sondern um gemeinsame Standards. Es ist ungemein wichtig, gemeinsame Absprachen zu treffen, an denen sich später alle orientieren können. Restrukturierung ohne gemeinsame Regeln? Das ist leider von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Warum Spielregeln so sinnvoll sind und wie Sie herausfinden, welche Regeln für alle im Team funktionieren, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Restrukturierung: Ordnen Sie das gemeinsame Büro, vor allem aber: Schaffen Sie gemeinsame Regeln!

Schritt 3: das Denken verändern

Die Skepsis gegenüber Restrukturierungen hat oftmals einen einfachen Grund. Mitarbeiter sind besorgt, ob sie mit neuen Regelungen zurechtkommen und haben Angst, Fehler zu machen. Wenn Sie die Restrukturierung also nicht nur räumlich, sondern auch gedanklich angehen, können Sie diese Sorge aus der Welt schaffen. Arbeiten Sie an der Denke im Team und schaffen Sie eine positive Fehlerkultur. Besprechen Sie, dass Fehler immer ein Schatz sind, weil jeder Fehler eine Verbesserung anstoßen kann. Wenn diese Grundgedanken bei jedem im Team ankommen, nimmt das der Restrukturierung ihren Schrecken. Wie aber funktioniert das? Es ist einfacher, als es klingt. Was eine angstfreie Fehlerkultur ausmacht und wie Sie diese herstellen können, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

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Das Teamgefühl zu stärken ist wichtiger Bestandteil jeder Restrukturierung.

Darauf kommt es an

Tun Sie sich selbst den Gefallen und setzen Sie sich keine zu großen Ziele. Denn Sie werden niemals alles zu 100 % perfekt machen können. Jede Veränderung ist dann gut, wenn alle im Team mit ihr klarkommen. Beschränken Sie sich also lieber auf 3 effiziente Maßnahmen als auf 20 halbgare Verbesserungen.

Was der Tipp bewirkt

Die genannten 3 Tipps sind die Grundlage für ein effizientes und auch wertschätzendes Arbeiten. Wenn jedes Teammitglied sieht, dass gemeinsame Spielregeln den Zusammenhalt stärken und dabei dem einzelnen Raum lassen, arbeiten Sie künftig deutlich entspannter und trotzdem effizienter zusammen.

Und Sie?

Möchten Sie beginnen und die Restrukturierung in Angriff nehmen? Den wichtigen ersten Schritt habe ich für Sie in ein 7-Schritte-Programm zum Nachmachen gepackt. Räumen Sie mit diesem Programm noch einmal Ihren Schreibtisch auf und dann nie wieder. Sie gelangen hier zum Produkt.

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Restrukturierung klingt gut, nicht wahr? Gut wird sie aber nur, wenn Sie jetzt starten!





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