3 Tipps für mehr Produktivität an Ihrem digitalen Arbeitsplatz



„Computer gibt es nicht, damit Leute weniger zu tun haben, sondern weil Leute Besseres zu tun haben.“ Klingt diese Redensart zu gut, um wahr zu sein? Tatsächlich sieht die Realität oft anders aus. Noch immer wissen viele Nutzer nicht, wie sie das Beste aus ihrem Computer herausholen – und damit ihre Produktivität erhöhen können. Wir schaffen Abhilfe – mit 3 schnell umsetzbaren Erfolgstipps. Damit heben Sie Ihren digitalen Arbeitsplatz im Nu auf ein neues Level.

Was ist das Problem

Die Anforderungen an die Arbeit mit dem Computer steigen. Zugleich wächst der Dschungel an Tools, durch den sich Nutzer schlagen müssen. Das kostet Zeit und Nerven. Nicht wenige belassen es deshalb beim Nötigsten, um sich den eigentlichen Aufgaben des Arbeitsalltags zu widmen. Nachvollziehbar, aber nicht immer sinnvoll. Denn die Welt der Technik hält viele kleine Helferlein bereit, mit denen sich die Büro-Arbeit vereinfachen und verbessern lässt. Studien haben ergeben, dass wir durchschnittlich nur 10% der Möglichkeiten nutzen, die uns Anwendungssoftware bietet.

So funktioniert es

Die gute Nachricht lautet: Sie müssen sich nicht selbst auf die Suche machen. Ich stelle Ihnen hier bewährte Wege vor, über die Sie Ihren digitalen Arbeitsplatz schnell und einfach einrichten können. Ich empfehle Ihnen außerdem meinen ausführlichen Leitfaden zu der Frage, wie Sie die E-Mail-Flut unter Kontrolle bringen können. Lassen Sie sich überraschen, wie viel Zeit und Kraft Sie mit den richtigen Tools und dem effektiven Management Ihres Posteingangs gewinnen.

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Checken Sie, wo Sie noch Potenzial am digitalen Arbeitsplatz haben

Digital-Tipp 1: Räumen Sie Ihren Computer auf

Digital-Tipp 1: Räumen SDas Offensichtliche zuerst: In diesem Artikel erkläre ich Ihnen die Handgriffe, mit denen Sie effektiv Ihren PC aufräumen. Das spart Zeit und erhöht die Systemleistung, ist aber nur die halbe Miete. Denn es gibt eine Reihe von technischem Ballast, der sich dem ungeübten Auge entzieht – zum Beispiel ein überfüllter Cache, unnötige Cookies, vergreiste Registry-Einträge oder Logdateien. Nach und nach verunreinigt dieser Ballast das Betriebssystem. Das Ergebnis: ein langsamer Computer, der zu Frust führt. Noch immer hört man von Leuten, die sich einen Kaffee kochen, während Windows hochfährt. Höchste Zeit für Abhilfe.

Diese kommt in Form von sogenannten System-Cleanern wie Ashampoo WinOptimizer oder CCleaner (auch für Mac-User geeignet). Diese fleißigen Helferlein entrümpeln auch die versteckteste Ecke Ihres digitalen Arbeitsplatzes – und zwar durch nur einen Klick. Das Beste dabei: Sie brauchen für die Nutzung kein technisches Wissen, das übernimmt die digitale Putzkolonne für Sie.

Profi-Tipp: Oft binden Systemdienste und Hintergrundprozesse wertvolle Leistungskapazitäten Ihres Computers. Stöbern Sie diese händisch oder mithilfe von System-Cleanern auf und deaktivieren Sie diese Kraftfresser über die Systemkonfiguration (z.B. via msconfig.exe). Entschlacken Sie darüber hinaus den Boot-Vorgang, indem Sie nur die nötigsten Programme automatisch starten lassen. Ähnlich können Sie mit Ihrem Browser verfahren, der häufig ressourcenschwere Add-ons oder Plug-ins mitlädt.

Digital-Tipp 2: Automatisieren Sie Routine-Vorgänge

„Do it yourself“ liegt voll im Trend. Ob beim Kochen, Basteln oder Einrichten, überall nehmen Leute die Dinge selbst in Hand. Das ist auch für Ihren digitalen Arbeitsplatz ein gutes Prinzip, allerdings mit einem Unterschied: Am Computer haben Sie die Möglichkeit, nicht alles selber machen zu müssen, sondern vieles selber machen zu lassen. Wie? Indem Sie häufige Vorgänge automatisieren, zum Beispiel: Updates von Software und Treibern, Aufräumen der Festplatte, Virenscans, Eingabe von Passwörtern, den Start von Programmen oder gar das Herunterladen von Outlook-Anhängen. Das Spektrum an Routine-Aufgaben ist groß. Mit nur wenigen Klicks können Sie den damit verbundenen Aufwand minimieren.

Windows und Mac bringen hierfür von Hause aus Bordmittel mit (Aufgabenplanung, Automator). Darüber hinaus gibt es je nach Bedarf viele weitere hilfreiche Tools. Das Angebot ist üppig. Als verlässliche Allrounder haben sich RoboTask, AutoIt und GhostMouse bewährt. Wenn Sie häufig mit Word, Excel oder Access arbeiten, ist VBA das Tool der Wahl. Es ermöglicht Ihnen, individuelle Arbeitsschritte wie einen Film aufzunehmen und jederzeit zum Einsatz zu bringen.

Profi-Tipp: Als mobile Anwendung mit Schwerpunkt auf Social Media ist das Programm IFTTT („if this then that“) besonders wertvoll. Damit lassen sich Vorgänge in einfachen Wenn-Dann-Klauseln miteinander verknüpfen. So können Sie Mailanhänge automatisch in Ihrer Dropbox speichern, Ihr Handy beim Betreten Ihres Büros in den Lautlosmodus setzen und sich per SMS erinnern lassen, sobald ein interessanter Fachartikel erschienen ist.

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Zeit sparen am digitalen Arbeitsplatz durch automatisierte Routine-Vorgänge

Digital-Tipp 3: Tracken Sie, was Sie tun

Abends nach Hause fahren und wissen: Alles ist geschafft, die Ziele sind erreicht, die Arbeit war produktiv. So stellen sich viele Menschen das Ende eines perfekten Arbeitstages vor. Eine schöne Aussicht, finde ich. Was aber, wenn sich dieses Gefühl nicht einstellt? Häufig hat das mit Schwachstellen im Zeitmanagement zu tun. Lesen Sie in diesem Fall meine Anleitung, wie Sie mit besserem Zeitmanagement Produktivität und Laune steigern können!

Aber: Können Sie aus dem Stegreif sagen, wie produktiv Sie sind? Wie kommen Sie Ihren Zeitfressern auf die Spur? Das gilt es, mit Zahlen abzuklären. Messen Sie die Zeit, die Sie zur Bearbeitung von Projekten und Aufgaben brauchen. Der digitale Arbeitsplatz bietet hierfür ein reiches Software-Angebot. Neben großen Lösungen für Unternehmen gibt es eine Reihe von kleinen Tools für den Einzelanwender. Den Fluss der Arbeitszeit spüren beispielsweise Harvest, RescueTime oder Toggl auf. Damit können Sie auf die Sekunde genau herausfinden, wie viel Zeit Sie mit bestimmten Aufgaben, Programmen oder gar Surfgewohnheiten verbringen.

Lassen Sie Ihren Computer für sich arbeiten – nicht umgekehrt. Klick um zu Tweeten

Auf diese Weise lässt sich der Erfolg des beruflichen Zeitmanagements ermitteln und kontrollieren. Auskunft darüber gibt Ihnen die Differenz zwischen der veranschlagten und der tatsächlich benötigten Zeit. Der Erfolg zeigt sich aber nicht nur an der Zeitersparnis am digitalen Arbeitsplatz: Denken Sie auch an das angenehme Gefühl, wenn Sie die wichtigsten Aufgaben des Tages abgehakt haben und sich in den wohlverdienten Feierabend verabschieden können.

Profi-Tipp: Sie können sehr geschäftig sein, aber am Ende des Tages trotzdem keinen Erfolg haben. Denn: Man kann die falschen Dinge richtig tun und die richtigen Dinge falsch. In den Worten des Produktivitäts-Experten Chris Bailey: „Es ist nicht wichtig, was Sie produzieren. Es ist wichtig, was Sie erreichen.“ Denn: Effizienz und Effektivität bringen Sie nur gemeinsam ans Ziel. Wie genau das funktioniert, erkläre ich Ihnen in meinem Beitrag über „Smarte Effektivität“.

Darauf kommt es an

Ein digitaler Arbeitsplatz ist mehr als E-Mail-Verwaltung und Textverarbeitung. Es gibt für fast jeden Bedarf ein maßgeschneidertes Werkzeug, das Sie benutzen können. Wichtig ist, dass Sie Ihren Bedarf gründlich ermitteln. Gehen Sie damit auf die Suche nach helfenden Software-Händen und gestalten Sie Ihren digitalen Arbeitsplatz nach Ihrem persönlichen Gusto. Achten Sie darauf, dass das gewählte Programm zu Ihnen passt und Sie damit den gewünschten Effekt erzielen.

Was der Tipp bewirkt

Mit den richtigen Unterstützern an Ihrer Seite erhöhen Sie die Produktivität Ihres digitalen Arbeitsplatzes. Sie sparen Zeit und Nerven, weil ihr Computer das tut, was er tun soll: Ihnen dienen.

  • Sie können sich auf Ihren einwandfrei laufenden Computer verlassen.
  • Sie müssen Routine-Vorgänge nicht mehr selbst erledigen.
  • Sie finden heraus, wie Sie produktiver werden können.

Ihre Meinung hat Priorität in meinem Posteingang

Mich interessieren Ihre Gedanken zum Thema „Digitaler Arbeitsplatz“: Welche Erfahrungen machen Sie mit Hilfssoftware? Was haben Sie bereits ausprobiert? Was hindert Sie daran, Ihre digitale Arbeitsumgebung zu verändern? Schreiben Sie mir eine Mail oder einen Kommentar – ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.



Auf der Suche nach mehr Tipps zum Themenschwerpunkt: Arbeitsplatz? Wir haben die wichtigsten Erfolgsstrategien zum Thema “persönlicher Arbeitsplatz” aufbereitet. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!


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