Warum sich ein Wechsel der Perspektive lohnt – 6 starke Impulse für Ihre Firma

30. März 2020

Um neue Wege zu gehen, müssen Sie als erstes in eine andere Richtung schauen – also die Perspektive ändern. Warum das manchmal nötig ist, hat vielerlei Gründe: etwa, um eingefahrene und verlangsamte Arbeitsabläufe, mangelnde Motivation oder auch ein „Angst-Klima“ in der Firma abzubauen. All diese Elemente entwickeln sich nämlich im Laufe der Zeit zu einem Hemmschuh für Kreativität und Produktivität.

Ich möchte Ihnen in diesem Artikel 6 starke Impulse für einen Perspektivwechsel geben und zeigen, warum es sich lohnt, neu zu denken. Als Einzelner wie auch als Team.

Lockern für neue Denkansätze – bei einem Wechsel der Perspektive geht es raus aus alten Mustern

Impuls Nr. 1: Prioritäten setzen

Wenn Sie sich öfters durch Ihre Arbeit überlastet fühlen und Ihr unaufgeräumter Schreibtisch diesen inneren Druck spiegelt, dann empfehle ich Ihnen, über eine andere Priorisierung Ihrer Aufgaben nachzudenken. Sie müssen nicht alles auf einmal schaffen, es ist viel sinnvoller, eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen. Das Ganze nach dem Prinzip der Wichtigkeit. Unaufschiebbares wird also sofort bearbeitet. Achten Sie darauf, nicht zu viele Aufgaben in Ihren Kalender zu packen und planen Sie mindestens 30-40 % Ihrer Zeit als freie Zeitpuffer ein. Beim Priorisieren können Ihnen bewährte Methoden wie die Eisenhower-Methode helfen. Nutzen Sie gerne auch meine kostenlosen Tipps zur Verbesserung Ihres Zeitmanagements.

Impuls Nr. 2: Lernen durch Fehler

Befreien Sie sich selbst von dem Anspruch, immer perfekt sein zu müssen. Selbst, wenn Sie es nicht schaffen, eine Aufgabe hundertprozentig zu meistern, wird Ihre gesamte Arbeit dadurch nicht in ein schlechtes Licht gerückt. Sie sollten aber die Chance ergreifen, aus jedem Fehler gewinnbringend zu lernen. Dieses Video wird Ihnen dabei helfen, die Perspektive ein wenig zu wechseln:

Impuls Nr. 3: Nehmen Sie leichter Abschied

Wir geben uns gerne der Illusion hin, dass wir immer mehr brauchen, um noch effizienter arbeiten zu können: Mehr Platz auf dem Schreibtisch, mehr Tools, die uns dies und jenes abnehmen, mehr Besprechungen, mehr Lesestoff, mehr Aktenordner usw. Aber auch hier lohnt es, eine andere Perspektive zu wählen. Entscheiden Sie sich lieber für die richtigen Dinge statt für viele verschieden, denn zu viele Akten, Lesestapel und Tools verstopfen das Büro und Ihren Kopf und hemmen so Ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Wagen Sie also Abschied zu nehmen: Von zu vielen Ideen und Plänen in Ihrem Denken. Und von zu vielen Papieren, Dokumenten und Sachen auf Ihrem Schreibtisch. Einige praktische Tipps für mehr Ordnung im Büro finden Sie auch hier im Blog.

Perspektivwechsel für alle

Wenn einer allein eine überholte Gewohnheit ablegt, ist das schon mal ein toller Fortschritt. Folgen ihm die anderen im Unternehmen, dann wird es nachhaltig erfolgreich. Lesen Sie hier die Impulse für eine perspektivische Neuausrichtung.

Neue Perspektiven bieten Chancen für alle – besprechen Sie im Team-Meeting, in welche Richtung es gehen soll

Impuls Nr. 4: Kommunikation stärken

Wenn der eine nicht weiß, was der andere tut, bleiben gute Lösungen leider unter Verschluss. Um eine neue Perspektive etablieren zu können, die Ihre Effizienz steigert, sollten Sie miteinander ins Gespräch kommen. Ohnehin lohnt sich der regelmäßige Austausch, denn er vermeidet Missverständnisse und schafft klare Verhältnisse. Hier spielt auch das Thema Arbeitsklima mit rein. Eine gute und regelmäßige Kommunikation fördert ein harmonisches Miteinander, was sich wiederum positiv auf die Arbeit auswirkt.

Extra-Tipp: Wie kann ein solcher Austausch konkret aussehen? Beispielsweise so: Verabreden Sie ein wöchentliches Team-Meeting – ein Jour Fixe – und halten Sie diesen Termin regelmäßig ab. Besprechen Sie Strategien und wichtige Änderungen und informieren Sie einander über die Arbeiten, die an den verschiedenen Stellen im Haus ablaufen. Was das konkret bringt und wie Sie diese Besprechung angehen, erkläre ich hier ausführlich.

Impuls Nr. 5: Ja zu Fehlern

Wem die Angst im Nacken sitzt, der kann nicht produktiv arbeiten. Im 2. Impuls wird aber deutlich, dass Fehler sein dürfen, um sich zu verbessern. Diese Einsicht sollten Sie mit anderen im Unternehmen teilen. Nutzen Sie den regelmäßigen Austausch, um mit Ihren Kollegen über die Fehlerkultur des Unternehmens zu sprechen. Die erste Frage lautet: Ziehen Fehler bisher negative Konsequenzen nach sich? Falls ja, dann schaffen Sie diese dringend ab! Es ist wichtig, dass jeder weiß, dass Fehler nicht nur geduldet, sondern begrüßt werden. Denn am Ende bietet jeder Fehler die Möglichkeit, Abläufe zu verbessern und die Effizienz auf Dauer zu steigern.

Impuls Nr. 6: Effektives Lernen durch Schulungen

Ein wichtiger Perspektivwechsel geschieht durch die Priorisierung Ihrer Aufgaben. Was bedeutet: Sich auf die vorrangigen Tools und Arbeitsabläufe zu beschränken und nicht abgelenkt werden. Für die Umsetzung dieses 1. Impulses eignen sich Weiterbildungen und Schulungen hervorragend. Wenn beispielsweise unternehmensweit beschlossen wird, eine bestimmte Software zu verwenden, sollte diese nicht einfach von einem Tag auf den anderen eingeführt, sondern strukturiert in Betrieb genommen werden. Dazu gehört auch die Schulung aller Mitarbeiter, die erst einmal lernen müssen, mit der neuen Software zu arbeiten. Noch ein Beispiel: Werden im Büro neuerdings Posteingangsschalen eingesetzt, stellen Sie diese nicht einfach hin, sondern briefen Sie Ihr Team in der richtigen Nutzung dieser Schalen. Ein Pluspunkt: nicht alle Schulungen sind aushäusig. Es gibt eine Vielzahl von Kursen, die Sie auch vom eigenen Schreibtisch aus absolvieren können. Einige davon, die auch Ihren Arbeitsalltag erleichtern können, finden Sie auch bei uns.

Neue Perspektive, neue Chance

Erweitern Sie Ihren Horizont – auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, Abläufe, Strukturen und Prozesse zu verbessern. Allein und in der Gemeinschaft mit anderen. Jede Veränderung birgt zahlreiche Chancen, die sich für Ihr Unternehmen langfristig auszahlen können.



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