Papierkiste statt Papierkorb – Wie selbst kleine Änderungen Ihre Effizienz stark beeinflussen können



Viele denken, um einmal so richtig etwas zu verändern, zu verbessern, muss man disruptiv sein, alles auf den Kopf stellen. Doch erkennt man oft hinterher, dass es danach genauso weitergeht wie davor. Denn die vielen kleinen Stellschrauben wurden übersehen. Für Ihre Effizienz sind aber gerade die besonders wichtig. Selbst eine scheinbar simple Entscheidung wie eine Papierkiste statt Papierkorb zu nutzen, kann viel bewirken.

Papierkiste statt Papierkorb – was soll das bringen?

Vielleicht denken Sie, über solche Details muss ich mir doch keine Gedanken machen – das machen alle Angestellten so wie sie es für richtig halten. Doch will ich Ihnen ein paar Beispiele geben, die zeigen, wie viel solche kleinen Details bewirken können.

Beim Aufräumen fällt viel Papier an – wohin damit, Papierkiste oder Papierkorb?

Papierkorb oder Papierkiste?

Wir alle haben ihn unter dem Schreibtisch stehen. Täglich landet alles im Papierkorb, was an Müll anfällt: zusammengeknüllte Dokumente, veraltete Kataloge, Tüten von der Bäckerei, aber auch der Apfelgriebs, das Kaugummi, die Gummibärchentüte und der feuchte Teebeutel.
In vielen Unternehmen sind Putzkräfte deshalb dazu übergegangen, Papierkörbe mit Plastiktüten auszustatten und die täglich zu entsorgen, damit der Müll gar nicht erst zu riechen beginnt. Das aber erhöht die Kosten, nicht nur wegen der Plastiktüten, sondern auch wegen der Mehrmenge an Restmüll. Schließlich ist es keiner Putzkraft zuzumuten, das Kaugummi von dem zerknüllten Protokoll abzupulen, nur damit das Protokoll dahin gehen kann, wo es hingehört: In den Papiermüll.
Probieren Sie es einmal aus: Stellen Sie Ihren Angestellten Papierkörbe und Papierkisten hin. In die Papierkiste kommt ausschließlich Papier, das nicht einmal mehr zerknüllt werden muss, um hineinzupassen. In die Papierkörbe kommt nur das, was in den Restmüll gehört. Sie werden sehen, dass Ihre Restmüllkosten auf ein Bruchteil der alten Kosten zusammenschrumpfen werden.

Dank Sichtbuch hat man beim Telefonat die wichtigsten Sachen sofort zur Hand.

Langes Suchen oder Blättern im Sichtbuch?

Wir vergeuden tagtäglich eine komplette Stunde damit, irgendetwas zu suchen. Ich gebe Ihnen in meinem Blog viele Hilfen, wie Sie diese Suchzeit erheblich verkürzen können, z. B. wie Sie Ihre Dokumenten- und Dateiablage organisieren können, sowohl analog als auch digital . Eine der wertvollsten Hilfen ist jedoch nach wie vor das Sichtbuch.
In diesem kleinen Helferlein tragen Sie alle die Informationen ein, die Sie sehr häufig benötigen: Ansprechpartner und ihre Telefonnummern in anderen Unternehmen, wichtige Kundennummern für telefonische Bestellungen, Projektnummern u. v. m. Haben Sie das Sichtbuch immer griffbereit, damit Sie schnell nachblättern können, was Sie sonst mühsam in Akten, Dateien oder dem Internet heraussuchen müssten.

Links rein, rechts raus oder ein durchdachtes Vorschlagwesen?

Wer sich Vorschläge der Angestellten anhört, ist heute klar im Vorteil. Sie bringen Fachwissen mit und Ideen, die dazu beitragen können, ihre Arbeit sinnvoller, effizienter und effektiver zu gestalten. Doch läuft es in vielen Firmen noch auf ein Gespräch zwischen Tür und Angel heraus. Viel zu viele gute Ideen gehen deshalb verloren, da sie nur gehört, aber nicht notiert wurden.
Installieren Sie deshalb ein durchdachtes Vorschlagwesen inklusive eines für alle leicht erreichbaren Briefkastens, in den die Vorschläge eingeworfen werden können. So gehen Ihnen die guten Ideen Ihrer Angestellten nicht verloren.

Dank Spielregeln für die Büroküche trinkt man den Kaffee noch lieber.

Chaos und Schimmel oder Spielregeln in der Büroküche

Eine kleine, aber sehr wirksame Änderung ist auch die Einführung von Spielregeln in der Büroküche. Gibt es keine Regeln, ist die Küche bald ein einziges Chaos, in dem zu allem Überfluss gerne auch mal etwas schimmelt. Das können Sie ganz leicht umgehen, indem Sie einen Küchendienst einteilen, die Küche auch im Design etwas aufwerten und gesundes Essen bereitstellen. Laden Sie sich dazu gerne unsere Küchenspielregeln herunter.

Kleine Schritte, die zusammen Großes bewirken

Es sind die kleinen Details, die nachhaltige Änderungen bewirken. Und sie sind die Schritte, die viel leichter zu gehen sind als die große, disruptive Umstellung. Ob Sie nun die Papierkiste statt Papierkorb verwenden, ein Sichtbuch anlegen, das Vorschlagwesen verbessern oder Spielregeln für eine freundliche, hygienische Küche einführen – scheinbare Kleinigkeiten wie diese sind am Ende diejenigen, die die größte Wirkung zeigen und Ihr Team am meisten motivieren. Denn sie werden schnell merken: Da ist was dran, das muss ich beibehalten!



Auf der Suche nach mehr Tipps zum Themenschwerpunkt: Arbeitsplatz? Wir haben die wichtigsten Erfolgsstrategien zum Thema “persönlicher Arbeitsplatz” aufbereitet. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!


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