Notizbuch – Klein aber oho! Wie Sie wichtige & brillante Dinge für die Ewigkeit festhalten!



Manchmal sind Sie im Workflow und die Ideen sprudeln nur so aus Ihnen heraus. Als hätte man Sie wie eine Flasche Limonade geschüttelt und dann beschlossen den Deckel zu öffnen. Die kleine imaginäre Glühbirne über Ihrem Kopf leuchtet und will gar nicht mehr aufhören.

Die besten Ideen kommen mir, wenn ich mir vorstelle, ich bin mein eigener Kunde Klick um zu Tweeten

Stellen Sie sich einmal vor, Ihnen fällt plötzlich ein, dass Sie morgen ein Gespräch mit dem Chef haben. Es ist die Hölle los, wenn Sie solche Dinge vergessen. Und sind wir mal ehrlich – jeder von uns hat mal irgendwann geschludert. Ach ja, und Ihre Mutter hat in 3 Tagen Geburtstag! Sowas darf natürlich nicht vergessen werden!

Wir bringen Gedanken zu Papier!

Und genau dann kommt das gute, alte Notizbuch zum Einsatz. Es ist DAS Tool um dem Grundgedanke des Kaizens zu folgen – nämlich stetige Verbesserung. Sie können somit jeder Zeit innerhalb weniger Sekunden wichtige Dinge und Ideen festhalten.

Für viele kreative Menschen ist das Notizbuch ein Hilfsmittel, welches bei geistiger Arbeit niemals fehlen darf. Leonardo Da Vinci trug beispielsweise stets ein Notizbuch am Gürtel. Theodor Fontane, ein bekannter deutscher Schriftsteller verwendete ebenso für seine Werke ebenso ein Notizbuch.

Es gibt uns Sicherheit, da wir die Übersicht behalten und nichts vergessen, solange wir regelmäßig in so ein kleines Büchlein reinblicken. Das Notizbuch ist also ein kleiner Helfer für unser Gedächtnis, denn wir bringen Gedanken zu Papier. Moment einmal, Papier?

Das Notizbuch muss nicht physisch sein, sondern kann natürlich auch digital verwendet wer-den. Beispielsweise durch die Einrichtung des OneNote Notizbuch von Microsoft.

Mit OneNote digitales Notizbuch
Mit OneNote lässt sich ganz einfach ein digitales Notizbuch erstellen.

Sollten Sie das Bedürfnis haben ein physisches Notizbuch zu gebrauchen, dann haben Sie sämtliche Entscheidungsfreiheiten, was die Eigenschaften des Buches angeht. Ob klein, groß, mit oder ohne Kalender, kariert, liniert, mit edlem schwarzem Ledereinband oder Mickey Maus- Aufdruck Sie entscheiden!

Damit Ihr Notizbuch auch wirklich hilfreich ist und kein Chaos im Kopf anrichtet:

    1. Schreiben Sie genug auf um Ihren Kopf zu entlasten und Notizen im Nachhinein noch zu verstehen, aber auch nicht zu viel, sodass Sie Ihre Notizen als Roman verkaufen könnten.
    2. Schreiben Sie möglichst genau! Wenn Sie nur kryptische Wörter im Notizbuch stehen haben, dann ist keinem geholfen.
    3. Verwenden Sie möglichst Stichwörter.
    4. Tragen Sie Ihr Notizbuch immer bei sich.
    5. Notieren Sie alles nur in einem einzigen Notizbuch.
    6. Es klingt so stumpf wie ein altes Küchenmesser, aber schreiben Sie ordentlich! Oft haben wir es eilig und schreiben mit der letzten Sauklaue.
    7. Bringen Sie System in Ihre Notizen.

Wie bringe ich System in mein Notizbuch?

    1. Verwenden Sie Seitenränder um Daten, Projektbezeichnungen, Querverweise oder Priorisierungen zu vermerken.
    2. Probieren Sie Seitennummern aus. So können Sie alte Notizen schneller wiederfinden.
    3. Verwenden Sie die erste oder letzte Seite des Buches als Inhaltsverzeichnis.
    4. Probieren Sie Kürzel aus. Wichtig ist, dass Sie verständlich sind. Verwenden Sie nur wenige, aber wichtige Kürzel. Beispielsweise T für Telefonat.
    5. Arbeiten Sie mit Textmarkern bzw. Farben für einen guten Überblick.
    6. Verwenden Sie ein möglichst großes Notizbuch um mehr Übersicht zu haben. Zum Beispiel ein Geschäftsbuch mit seitlichem Rand oder ein Ringbuch, um einzelne Seite ausdrucken zu können.

Was darf außerdem nicht fehlen?

Der Nachsendungshinweis darf nicht fehlen, falls Ihr Notizbuch meint, Beine bekommen zu haben. Name und Adresse müssen also unbedingt hinein. Denn sollten Sie wirklich wertvolle Dinge darin stehen haben, wie die Blaupause einer Zeitmaschine, sollten Sie wenigstens die Möglichkeit einräumen, dass ein freundlicher Finder eine Heldentat vollziehen kann.
„Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken“ – Marcus Aurelius

Und Sie?

Welche Erfahrungen haben Sie mit Notizbüchern machen können? Schreiben Sie uns!

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