Nie mehr Ärger mit Akku, Kabel und Co: Vier Tipps wie Sie Kabelsalat und Akkuchaos ein Ende bereiten



Ist das dein oder mein Kabel? Versehentlich hatte jemand mein Ladekabel in seine Tasche gesteckt. Wie soll man die auch unterscheiden? Und auch sonst bereiten Kabel häufig
Ärger: Sie sind verheddert, verknotet, verschwunden. Stromkabel hängen im wilden Durcheinander vom Schreibtisch. Ladekabel liegen verknäult in irgendeiner Schublade. Die Akkus sind alle entladen und das, obwohl man sie gerade dringend braucht. Wir leben im elektronischen Zeitalter. Das hat viele Vor- aber auch manche Nachteile. Mit folgenden vier Tipps können Sie dem Ärger mit Kabelsalat und Akkuchaos endlich ein Ende bereiten!

Was ist das Problem

Strom- und Ladekabel, Netzteile, Akkus und Batterien gehören zu unserem Alltag. Wenn wir sie für Laptops, Smartphones und Kameras benötigen, weil wir das Büro verlassen oder auf Reisen gehen, müssen sie schnell griffbereit sein. Doch wohin mit den Kabeln in der Zeit, in der man sie nicht braucht? Fest installierte Kabel sollten nicht stören und möglichst unsichtbar sein. Doch, was, wenn mal ein Kabel ausgewechselt werden muss? Und dann sind da noch jede Menge Akkus für das Diktiergerät, die Taschenlampe oder die Funkmaus. Im Vertrauen darauf, dass das Akku schon geladen sein wird, stehen wir plötzlich mit leeren Batterien da. Das Letzte, was wir brauchen, sind Kabelsalat und Akkuchaos!

So funktioniert es

Tipp Nr. 1 gegen Kabelsalat: Beschriften Sie Ihre Kabel

Beschriften Sie alle vorhandenen Kabel mit einer klaren Markierung. Der erste Vorteil dieses Tipps gegen den Kabelsalat ist, dass Missverständnisse darüber vermieden werden, wem das Kabel gehört. Zweitens wissen Sie, welches Kabel zu welchem Gerät gehört. Sie vermeiden, dass all die unterschiedlichen Adapter miteinander vertauscht werden oder dass Kabel aufgehoben werden, obwohl das Gerät schon lange nicht mehr im Bestand ist.

Tipp Nr. 2 gegen Kabelsalat: Fixieren Sie die Kabel mit Kabelbindern oder Gummiringen

Damit sich Kabel nicht untereinander verheddern und Kabelsalat entsteht, sollten Sie sie unbedingt mit Gummiringen oder Kabelbindern fixieren. Auch die Kabel an Ihrem Schreibtisch sollten Sie fixieren. Hierfür eignen sich Kabelbinder. Dabei wird überschüssige Kabellänge zusammengerollt und der Kabelbinder wird hinter dem Verschluss abgeschnitten.

Vergessen Sie nicht die Kabel unter dem Tisch zu markieren! Wenn ein Gerät einmal ausfällt, müssen Sie in Zukunft nicht mehr lange suchen, um das richtige Kabel zu finden, dessen korrekte Funktion sie überprüfen wollen. Wenn ein Gerät ausgetauscht wird, wissen Sie sofort, welches das richtige Kabel ist, das entfernt werden muss.

Batterien kosten nicht viel – außer Nerven – wenn sie leer sind. Klick um zu Tweeten

Tipp Nr. 3 gegen Kabelsalat: Kombinieren Sie die namentliche Kennzeichnung mit farblichen Markierungen

Auch hier beschleunigt die farbliche Markierung den Suchprozess. So könnten Sie z.B.
Beleuchtungskabel stets mit roten, Audiogerätekabel mit gelben und Computerkabel mit blauen Anhängern markieren.

Tipp Nr. 4 gegen Kabelsalat: Akku voll oder leer?

Die einfachste Methode, leere von vollen Akkus zu unterscheiden, ist in der Nähe des Ladegerätes zwei kleine Boxen aufzustellen, denen die Akkus zu geordnet werden können. Ein kleiner Hinweis erinnert daran, dass leere Akkus bitte nur dann in die Box gelegt werden, wenn sie nicht direkt aufgeladen werden können, weil z.B. andere Akkus im Gerät sind.

Darauf kommt es an

Bekämpfen Sie Kabelsalat und Akkuchaos von Anfang an und beschriften Sie Kabel direkt nach dem Kauf. In diesem Moment wissen Sie noch, zu welchem Gerät sie gehören.
Lagern Sie spezifische Kabel wie z.B. das Kabel für Ihre Digitalkamera in der Nähe des Gerätes. Dies hat sich eher bewährt, als Kabel und Netzteile zentral an einem Ort zu lagern. Für die zentrale Lagerung eignen sich nur Kabel, die an vielen unterschiedlichen Geräten verwendet werden können, wie z.B. Netzwerkkabel, Ersatzkabel mit Standardgerätestecker.

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Was der Tipp bewirkt

Sie vermeiden Kabelsalat und Akkuchaos und riskieren nicht, dass es zu Missverständnissen kommt, wem das entsprechende Ladekabel oder Netzteil gehört.

Extra-Tipp

Von Kameraleuten und Tontechnikern, die viel unterwegs sind, habe ich folgenden Tipp: Oft hat man in der Tasche viele Akkus liegen und weiß nie, welche geladen und welche bereits leer sind. Bündeln Sie darum Batterien, die voll sind, mit einem Gummiband. Wenn Sie eine Batterie benötigen, lässt sich diese sehr schnell und einfach entnehmen. Sie wissen immer, welche Batterie geladen ist und welche nicht.

Wo sind Sie genervt von Kabelsalat, Akkuchaos und Co und welche Lösungen haben Sie schon gefunden? Schreiben Sie mir! Ich bin gespannt auf Ihre Ideen und suche gerne mit Ihnen gemeinsam nach weiteren, guten Ideen!



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