Mitarbeitermotivation, Teil 2 – Anerkennung systematisieren, Zufriedenheit erfassen…



Ein Unternehmen ist ein schwieriges soziales Gefüge. Es geht um Daten, Zahlen, Fakten ebenso wie um Zwischenmenschliches. Es gibt weder das eine ohne das andere, noch ist der Zusammenhang unbedeutend. Anders ausgedrückt: die Leistung Ihrer Mitarbeiter zählt – und die kriegen Sie eben nicht nur mit Zückerchen aus Bonuszahlungen oder guten Worten. Das weiß heute jeder. Aber ganz konkret: Worum geht es Mitarbeitern denn eigentlich? Wie müssen sie sich in Ihrem Unternehmen fühlen, damit sie die Daten, Zahlen, Fakten schaffen, die ein Unternehmen braucht? Das Schlagwort der Stunde haben Sie bestimmt schon einmal gehört: Wertschätzung. Ein Mitarbeiter ist ein Mitarbeiter, ist ein Mensch. Und der will Anerkennung. Wie Sie diese systematisch aufbauen und ihren Erfolg überprüfen, lesen Sie hier – im zweiten Teil unserer Mini-Serie zur Mitarbeitermotivation.

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Die Leistung Ihrer Mitarbeiter zählt.

Lesen Sie hier den ersten Teil dieses zweiteiligen Blog-Artikels – mit weiteren konkreten Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation.

Auch in auch in kleineren Unternehmen können Sie systematisch zeigen, dass Sie die Leistung Ihrer Mitarbeiter schätzen, Tag für Tag – nicht bloß durch Lob oder Freigetränke.

1. Anerkennung der Ideen Ihrer Mitarbeiter

Unzufriedene Mitarbeiter können Sie sich nicht leisten – denn diese leisten entweder unterdurchschnittliche Arbeit oder gehen irgendwann zu Ihrem Mitbewerber. Wenn Sie A-Mitarbeiter verlieren, tut das dann besonders weh. Deshalb ist langfristige Anerkennung so wichtig. Mit einem systematischen Vorschlagswesen können Sie zeigen, dass Sie die Ideen und Anregungen Ihrer Mitarbeiter ernstnehmen.

Gehen Sie dafür systematisch vor, belohnen Sie Vorschläge durch Prämien und definieren Sie genau, was ein Vorschlag ist, nach der Maßgabe:

  • Ein Verbesserungsvorschlag zeigt eine konkrete Lösung – und beschreibt nicht ausschließlich das Problem.
  • Der Vorschlag muss machbar sein – und bietet einen Nutzen.
  • Der Vorschlag ist wenigstens für die vorgeschlagene Anwendung oder den Anwendungszweck neu – kann ansonsten im Unternehmen gerne bereits bekannt sein.

Ein Muster-Dokument für den strukturierten Umgang mit Verbesserungsvorschlägen können Sie sich hier direkt und gratis downloaden.

Zufriedene Mitarbeiter sind die produktiveren Mitarbeiter. Die glücklicheren sowieso. Klick um zu Tweeten

2. Mitarbeiterzufriedenheit abfragen

Damit es erst gar nicht zur weniger erfreulichen Schieflage in Sachen Mitarbeitermotivation kommt, implementieren Sie am besten ein Frühwarnsystem, das Ihren Mitarbeitern gleichzeitig Anerkennung und Wertschätzung entgegenbringt: einen Fragebogen zur Mitarbeiterzufriedenheit. Denn der zeigt Ihnen, wo Handlungsbedarf besteht, und bedeutet für Ihre Mitarbeiter, dass Sie ihre Bedürfnisse ernst nehmen.

So gehen Sie für einen Fragebogen zur Mitarbeiterzufriedenheit vor:

  • Kriterien definieren: Legen Sie Indikatoren fest, die sich messen lassen, wie Bewertung des Arbeitsumfeldes, Entlohnung oder unternehmerisches Klima. Möglich sind auch Fehlzeiten sowie Fluktuationsrate in Ihrem Unternehmen als Kennzahl.
  • Anonymisierung: Sie wollen ehrliche Antworten – also sorgen Sie dafür, dass die Erhebung anonym erfolgt, am besten durch Externe.
  • Standardisierung: Sie wollen mit den Vorjahren vergleichen – nutzen Sie Ihren sorgfältig erstellten Fragebogen auch im Folgejahr wieder, um die Ergebnisse im Verlauf von Jahr zu Jahr zu betrachten.

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Fragen Sie bei Ihren Mitarbeitern nach der Zufriedenheit nach.

Was Ihnen Anerkennung der Ideen und Mitarbeiterbefragung für die Mitarbeitermotivation bringen?

Zeit und Geld kosten die beiden Maßnahmen, richtig – eine Investition, die sich lohnt. Denn die Mühe ist überzeugend, weil sie nicht einmalig ist und damit ihre Mitarbeiter immer wieder daran erinnert, dass diese für Ihr Unternehmen wichtig sind. Das trägt deutlich dazu bei, dass sich die Leistungsträger Ihres Unternehmens bei Ihnen wertgeschätzt fühlen – und gern ihre Arbeit tun. Wodurch Ihre Investition sich immer rechnet.

Sie wollen weitere Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation kennenlernen? Lesen Sie hier unbedingt auch Teil 1 dieses Blog-Artikels.

Sie setzen bei Ihnen ein besonders erfolgreiches Instrument zur Mitarbeitermotivation ein? Lassen Sie uns daran teilhaben – gerne per Kommentar.



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