Microsoft Teams vs. Skype: Warum Teams das bessere Videotelefonie-Tool für Unternehmen ist!



Microsoft Teams und Skype (Skype for Business) sind beides Lösungen für die Online-Kommunikation in Unternehmen, inklusive Chat-Funktion und Videotelefonieren. Aber welches Programm eignet sich nun besser für den beruflichen Einsatz? In diesem Büro-Kaizen Blogbeitrag zeigen wir Ihnen einen Vergleich von Teams vs. Skype – und warum die Zukunft eindeutig Teams gehört!

Was ist das Problem?

Der digitale Fortschritt verändert auch die Arbeitswelt rasend schnell – für alle möglichen Arbeiten werden fortlaufend neue Tools und Apps angeboten. Da verliert man schnell den Überblick, welche Anwendung was kann und welche Vorteile bietet. Die Frage „Teams vs. Skype for Business“ lässt sich dagegen an für sich recht schnell beantworten. Denn Microsoft Teams ist ja der Nachfolger von Microsoft Skype. Und daher bietet Teams natürlich auch mehr Optionen rund um HD-Videotelefonie, Videokonferenzen und darüber hinaus. Aber kann und wird Teams Skype for Business wirklich ganz und gar ersetzen?

So funktioniert es:

Der kostenlose Instant-Messaging-Dienst Skype wurde im Jahr 2003 von einem schwedischen und einem dänischen Entwickler gegründet und zunächst 2005 von eBay für 3,1 Mrd. Dollar gekauft. 2011 ging Skype schließlich für 8,5 Mrd. Dollar in den Besitz von Microsoft über, wo es den Windows Live Messenger ersetzte und in der Folge die erweiterte Version „Skype for Business“ für den Unternehmenseinsatz entwickelt wurde. Im März 2017 veröffentlichte Microsoft dann die Skype-Weiterentwicklung Teams und verkündete im Herbst desselben Jahres, das Microsoft Teams innerhalb der nächsten Jahre Skype for Business vollständig ersetzen soll. Microsoft selbst spricht dabei allerdings nicht von einem Ersatz, sondern von einem Upgrade von Skype for Business auf Teams.

Skype wird Teams und bleibt doch Skype…

Microsoft wird sukzessive alle Funktionen von Skype for Business in die Teams-Anwendung einbinden. Nach einer Übergangsphase der Koexistenz beider Programme wird dann bei einem individuell abgeschlossenen Upgrade auf Teams in einem Unternehmen der jeweilige Skype for Business Client in dem Office 365 Tenant vollständig deaktiviert und auf Teams umgeleitet. Für diese Umstellung/Upgrade/Ersatz hat Microsoft eine eigene Roadmap herausgebracht (siehe unten).

  • Microsoft will aber dennoch an dem Markennamen und der Gesamtmarke Skype festhalten.
  • Daher wird die Marke Skype und Skype for Business auch künftig noch in den Sprach- und Videotelefonie-Funktionen von Teams zum Einsatz kommen.

Was kann Teams, was Skype nicht kann?

Im Unterschied zu Skype stellt Teams nicht nur verschiedene Kommunikationsfähigkeiten mit Sprach- und Videotelefoniefunktionen zur Verfügung. Diese werden vielmehr in das deutlich umfassendere Teams integriert. Denn Teams kann, anders als Skype, mit weiteren Anwendungen verzahnt werden. Das Ziel von Microsoft ist, Teams zu einem Knotenpunkt für die Zusammenarbeit in Unternehmen zu machen, an dem alle Informationen einschließlich Kommunikationsfunktionen in einem Workspace verfügbar sind. Die zentralen Vorteile von Teams vs. Skype sind:

  • Teams baut, von der neuen Skype-Backend-Infrastruktur unterstützt, auf einer hochskalierbaren Microservices-Architektur auf, die einen effizienteren Bandbreitenverbrauch und eine robustere Telemetrie bietet. Das führt zu schnelleren Teilnahmezeiten an Besprechungen und ein besseres Browser-Erlebnis.
  • Durch die im Vergleich zu Skype moderneren Cloud-Infrastruktur hinter der Teams-Anwendung können Microsofts Ressourcen und Dienste im Bereich der künstlichen Intelligenz, wie z. B. Microsoft Graph, für intelligente Funktionen rund um Kommunikation & Kollaboration besser genutzt werden. Zu diesen Microsoft Cognitive Services zählen beispielsweise Transkription, Übersetzung und Spracherkennung mittels maschinellen Lernens.
  • Neben neuen Funktionen für die Besprechungen, Online-Meetings und Videotelefonie in Teams, lassen sich diese mit den erweiterten Teams-Funktionen nun auch besser vorbereiten, durchführen und nachbereiten, als das bislang mit Skype for Business möglich war.
  • So besitzt jedes Team beispielsweise automatisch gemeinsame OneNote-Notizbücher und eine gemeinsame Dateiablage (via SharePoint und OneDrive) sowie eine praktische Terminplanungshilfe, die mit dem Outlook-Kalender verknüpft ist.
  • Eine gute Einführung und Übersicht über die Funktionen in Microsoft Teams finden Sie in dem Büro-Kaizen Blogbeitrag → „Office 365 Teams: Teamworkspace mit Chat, Video-Konferenzen und weiteren Teamwerkzeugen“ . Einen Vergleich der Teams-Funktionen mit dem (Haupt-)Konkurrenten Slack finden Sie in → „Microsoft Teams vs. Slack: Vergleich der beiden Kommunikations-Tools“ .

Roadmap für den Upgrade von Skype for Business auf Microsoft Teams

Seit Oktober 2018 haben Office 365 Neukunden/Unternehmen mit unter 500 Nutzern bereits keinen Zugriff mehr auf Skype for Business. Sie erhalten automatisch den Skype-Nachfolger Teams. Im gleichen Monat hat Microsoft aber auch Skype for Business Server 2019 herausgebracht. Die neue Skype-Version besitzt dabei vor allem erweiterte Funktionen für den Hybridmodus mit Microsoft Teams und Office 365. So können Bestandskunden Skype for Business problemlos weiternutzen, bis sie den Upgrade-Prozess auf Teams in ihrem eigenen Unternehmen abgeschlossen haben. In der laufend aktualisierten Microsoft 365-Roadmap können Unternehmen jederzeit einsehen, welche Funktionen bereits in Teams integriert wurden, um festzustellen, ob die Fähigkeiten den Geschäftsanforderungen bereits entsprechen.

Abbildung I: Microsoft Teams kann alles, was Skype for Business kann - und noch mehr. Bild: Microsoft.

Darauf kommt es an: Die größere Vielseitigkeit von Teams vs. Skype richtig nutzen und den Planner integrieren!

Der große Vorteil von Teams gegenüber Skype ist die Vielseitigkeit des Teams-Tools. Denn neben den programmeigenen Funktionen lassen sich in die Kommunikationsplattform auch weitere Office 365 Kollaboration-Tools integrieren. Je nach Bedarf können Sie so ganz einfach nutzungsspezifische digitale Workspaces einrichten. Besonders lohnenswert ist dabei die Integration des Aufgaben- und Projektmanagement-Tools Planner in Teams. So haben Sie neben den vielen verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten auch gleich noch ein Tool für die Aufgabenverwaltung in Ihren (Projekt-)Teams!

Und Sie?

Teams und Skype (for Business) sind nur ein kleiner Teil in Microsofts Office 365 Suite. Mit der SharePoint-Modernisierungskampagne sind seit 2016 weit über ein Dutzend weiterer Kollaboration-Tools und Anwendungen für Unternehmen und Organisationen hinzugekommen (z.B. Yammer, Delve und Forms). Einen guten Überblick über alle verfügbaren Office 365 Tools haben wir Ihnen hier zusammengestellt → „Die Office 365 Tools im Überblick: Welche App und Anwendung kann was und nützt wem? “.

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