Kleinkariert oder großzügig? Das Erfolgsrezept der goldenen Mitte!



Kleinkariert oder großzügig entscheiden? Kleinkariert oder großzügig planen und agieren? Den Angestellten kleinkarierte oder großzügige Regeln setzen? Auch wenn wir darüber nicht ständig nachdenken, ist der Alltag an der Spitze eines Unternehmens doch immer von dem Versuch geprägt, die goldene Mitte zu finden. Aber wie geht das?

Warum es wichtig ist, aus kleinkariert und großzügig die goldene Mitte herauszufiltern

In Deutschland hält sich hartnäckig der Mythos der Pünktlichkeit. Der Ordnung. Der Zuverlässigkeit. Dies sind Werte, die dazu geführt haben, dass Deutschland eins der wirtschaftlich stärksten Länder der Erde ist. Doch der Mythos bröckelt längst. Und das nicht nur, weil es zu Pünktlichkeit, Ordnung und Zuverlässigkeit keine ausreichende Balance für die Menschen von heute mehr gibt, sondern auch, weil die Waage eindeutig auf Seiten von Kleinkariert nach unten sinkt.

Gar nicht kleinkariert: Vertrauensarbeitszeit, die auch mal woanders verbracht werden kann.

Ganz und gar nicht kleinkariert: Die Vertrauensarbeitszeit

Eine Umfrage brachte zutage, dass 37 Prozent aller Angestellten lieber flexible Arbeitszeiten hätten, als sich in das starre, und nach Meinung vieler kleinkarierte, 9–17 Uhr-Konstrukt pressen zu müssen. Sehr viele Arbeitsplätze böten sogar theoretisch die Möglichkeit dazu, gerade im Büro.

Viele Arbeitgeber hingegen fürchten, damit zu großzügig zu sein. Sie sorgen sich, dass Projekte nicht mehr termingerecht abgeschlossen sein werden, dass die Kommunikation zu kompliziert und das Zusammenarbeiten im Team nicht mehr möglich ist. Doch all diese Bedenken haben sich bei vielen Firmen in der Praxis zerstreut. Probieren Sie es doch einmal aus! Beginnen Sie mit einer Pilotgruppe und weiten Sie die Vertrauensarbeitszeit dann ggf. auf das gesamte Unternehmen aus. Mehr dazu erfahren Sie in meinem Artikel „Vertrauensarbeitszeit ist gut, Überwachung ist besser? Warum es sich lohnt, Angestellten mehr Freiheit zu lassen“.

Fördern Sie Ihr Team großzügig mit Seminaren und Beratungen.

Zeitsouveränität fördern: Der großzügige Ansatz

Als Führungskraft muss man auf der Einhaltung von Terminen bestehen – zu viel Schlendrian kann kein Unternehmen vertragen. Doch können viele interne Strukturen dieses Einhalten von Terminen erschweren. Z. B., wenn ein Unternehmen keine gemeinsamen Ablageregeln hat und sich dadurch Suchzeiten von einer ganzen Stunde pro Tag anhäufen. Fördern Sie deshalb die Zeitsouveränität Ihrer Angestellten, z. B. durch Seminare oder Beratungen. Denn je mehr Zeit sie mit Hilfe gut durchdachter, bewährter Arbeits- und Ordnungskonzepte einsparen, desto befreiter und zuverlässiger können sie arbeiten und desto kreativer und aktiver werden sie sein. Das kommt jedem Unternehmen zugute. Lesen Sie mehr dazu, wie Sie Zeitsouveränität gewinnen können in „Schluss mit Zeitdruck und Stress! So erlangen Sie mehr Zeitsouveränität!“.

Das Gegenteil von kleinkariert: eine gute Work-Life-Balance

Viele Führungskräfte, aber auch viele Angestellte stehen heute kurz vor einem Burnout. Falls Sie nicht sicher sind, ob Sie dazu gehören, finden Sie hier Hinweise auf die Symptome, anhand derer Sie einen Burnout erkennen. Ein Burnout kommt u. a. zustande, wenn die Work-Life-Balance nicht mehr stimmt. Die gute Nachricht ist: Sie als Unternehmerin und Unternehmer können eine Menge dazu beitragen, das Leben aller wieder in eine gesunde, gute Balance zu bringen.

Weg von der Amtsstube: Das großzügig geplante Büro

Viele Büros sehen heute noch so aus wie die durchschnittliche Amtsstube: Neonlicht, eintöniges Standardmobiliar, ein paar halb vertrocknete Büropflanzen. Mit viel Glück gibt’s einen Teppichboden, der in der Heizperiode nicht sofort Funken schlägt, wenn man nur den Bürostuhl darüber fährt. Eine solche kleinkarierte Einrichtung wirkt wenig motivierend. Dort hält man sich nur so lange auf wie man unbedingt muss. Dabei spricht gar nichts dagegen, bei der nächsten Renovierungsmaßnahme auch mal ein bisschen großzügigeren Pepp in die Büros zu bringen. Dazu müssen Sie keine Wasserfälle und Inhouse-Parklandschaften installieren lassen. Es würde oft schon genügen, mit richtiger Beleuchtung, etwas moderneren Möbeln und ein bisschen Farbe einen ansprechenderen Touch hineinzubringen. Lesen Sie mehr dazu hier. Wenn Sie dann noch gleichzeitig aufräumen und Ordnung schaffen, dann baut das nicht nur das Team auf, es fördert auch seine Effizienz und Verlässlichkeit. Buchen Sie uns gerne für einen Beratungstermin, einen Vortrag oder ein Seminar.

 



Auf der Suche nach mehr Tipps zum Themenschwerpunkt: Teamarbeit? Wir haben die wichtigsten Erfolgsstrategien zur effektiven Teamarbeit aufbereitet. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!


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