Ideen haben wir alle, aber eine Ideensammlung? Dabei kann die genau der Faktor sein, der Sie an Ihrer Konkurrenz vorbei- und nach vorne schiebt.


Eine Motivationserhöhung bei den Mitarbeitern steht in vielen Unternehmen an vorletzter Stelle. Sie bekommen doch ein gutes Gehalt, was wollen sie noch mehr?! Doch das hält die Mitarbeiter weder zu besseren Leistungen und mehr Effektivität an, noch bindet es sie nachhaltig an Ihr Unternehmen.

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Ein Dankeschön zur Motivationserhöhung kann viel bewirken.

Motivationserhöhung mit einfachen Mitteln, die wenig kosten?

Beim Thema Motivationserhöhung denken viele Vorgesetzte zunächst an Geld. Sicher, mehr Gehalt wird wohl kaum jemand ablehnen. Doch auf Dauer erhöht das niemandes Motivation, wenn alle anderen Umstände, die für ein niedriges Motivationslevel sorgen, gleich bleiben.
Dabei muss die Erhöhung der Arbeitsmotivation gar nicht umständlich und teuer sein. Sie müssen keine Sofalandschaften mit Wasserfall installieren und teure Reisen anbieten. Hier ein paar Tipps, was Sie stattdessen tun können.

Fortbildungen: Top für ROI und Motivation

Genehmigen Sie Bildungsurlaube nie nur mit knirschenden Zähnen, sondern bieten Sie auch selbst einmal Fortbildungen an. Die sind ein Mittel, nicht nur die Motivation enorm zu erhöhen. Sie kommen auch dem ROI sehr zugute.
Bieten Sie nicht irgendwelche Fortbildungen an, sondern suchen Sie sich die wirklich hochklassigen aus. Das sollten aber nicht nur Fortbildungen sein, die in direktem Zusammenhang mit der Arbeit stehen. Auch eine Fortbildung zur Arbeitsorganisation allgemein, zum Aufräumen, zu Entspannungsübungen, zum Rückentraining, zu gesundem Essen können den Angestellten sehr gut tun und ihnen die anderen Arbeitstage noch dazu versüßen. Suchen Sie also Fortbildungen aus, die auch gut für Ihre Mitarbeiter sind, nicht nur gut fürs Unternehmen.

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Setzen Sie Ihr Personal nach Fähigkeit ein, nicht nach Qualifikation.

Setzen Sie Ihr Personal nach Fähigkeit ein, nicht nach Qualifikation

Vorstellungsgespräche laufen heute immer noch nach einem sehr ähnlichen Schema wie im 20. Jahrhundert ab – und das, obwohl sich die Arbeitswelt grundlegend gewandelt hat. Es zählt immer noch zuerst die Qualifikation, die auf dem Papier steht, und erst zuletzt, wenn überhaupt, die tatsächlichen Fähigkeiten einer Person.
Möchten Sie Ihre Mitarbeiter von vornherein stärker motivieren, dann sollten Sie schon beim Vorstellungsgespräch ganz anders fragen: Wo wollen die Mitarbeiter hin? Was würden sie am liebsten tun? Wo liegen ihre Fähigkeiten und Stärken?
Bei der einen liegen sie in der Organisation und Planung, bei dem anderen in der Kommunikation. Sie umgekehrt einzusetzen hat dann trotz gleicher Qualifikation wenig Sinn und ist für viele auch eher demotivierend. Achten Sie deshalb von Anfang an auf solche Details. Und wenn Sie mitbekommen, dass jemand auf der aktuellen Stelle nicht motiviert ist, erhöhen Sie die Motivation durch ein persönliches Gespräch über die Ziele, Wünsche und Fähigkeiten dieser Person – und behalten Sie dies bei der nächstmöglichen Gelegenheit zu einem Wechsel oder einer Veränderung im Auge.

Etablieren Sie eine wertschätzende Arbeits- und Fehlerkultur

Auch das Miteinander im Büro kann sehr demotivierend sein. Wer nie ein Danke von den Vorgesetzten hört und immer nur für Fehler heruntergemacht wird, wird sich nicht wirklich für das Unternehmen ins Zeug legen. Wenn aber jemand das Gefühl hat, wirklich wertgeschätzt zu werden und für Fehler nicht bloßgestellt oder gedemütigt zu werden, sondern stattdessen immer eine faire Chance auf Besserung bekommt, dann wird diese Person sich umso mehr anstrengen.
Etablieren Sie deshalb eine wertschätzende Arbeits- und Fehlerkultur. Mehr dazu finden Sie hier.

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Bieten Sie flexible Arbeitszeiten an

Für viele Mitarbeiter ist die gängige Arbeitszeit von 8 bis 17 oder 9 bis 18 Uhr sehr demotivierend. Sei es, dass sie ihnen keine Zeit lässt, morgens mit ihren Kindern zu frühstücken oder sie abends ins Bett zu bringen. Sei es, dass sie ganz früh morgens oder später am Abend wesentlich besser arbeiten können als mitten am Tag. Und manche brauchen zwischendurch mehr Pausen, um Energie zu tanken und kreativer zu sein.
Eine Lösung dafür wären flexible Arbeitszeiten. Wenn es nur irgendwie machbar ist, bieten Sie ihnen diese Möglichkeit an. Arbeitgeber, die ihren Angestellten auf diese Weise entgegenkommen, können sicher sein, dass das die Motivation deutlich erhöht.

Verbessern Sie die Arbeitsumgebung

Sehr viele Unternehmen vernachlässigen die Arbeitsumgebung ihrer Angestellten. Möbel, die uralt sind, ungesunde Beleuchtung, vergilbte Farben an den Wänden – all das kann niemanden mehr hinterm Ofen hervor locken. Zur Motivationserhöhung könnten Sie zumindest einmal die Wände neu streichen lassen. Bringen Sie etwas Farbe in triste Büros, stellen Sie Pflanzen hinein, sorgen Sie für ergonomische Möbel und Tageslichtlampen. Ein frisches, helles Büro ist deutlich motivierender als ein muffiger Raum in Beamtenstubenbeige.

Dies sind alles keine großen Investitionen, und doch sorgen diese einfachen Dinge für eine deutliche Motivationserhöhung. Probieren Sie es Schritt für Schritt aus – Sie werden sehen, dass Ihr Einsatz sich in puncto Mitarbeiterbindung genauso positiv auswirkt wie in Bezug auf Ihren ROI.

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