Was Ihnen niemand sagt: So manche Gewohnheit ist sehr gut für Sie!



Am anhänglichsten ist eine schlecht Gewohnheit, heißt es im Volksmund. Das haben Sie sicher auch schon gehört und versucht, die eine oder andere endlich loszuwerden, nicht? Dabei sind Gewohnheiten eigentlich etwas sehr Gutes!

Eine Gewohnheit ist nämlich eine Handlung, bei der wir nicht lange überlegen müssen, sondern sie einfach tun. Sie läuft automatisch, fast schon unbewusst ab. Und das ist eigentlich das Optimum der Effizienz schlechthin! Im besten Falle ist sie auch noch effektiv !

Wie machen Sie aus einer schlechten Gewohnheit eine gute?

Schlechte Gewohnheiten werden wir los, indem wir neue Gewohnheiten etablieren. Das heißt, wir ersetzen alte Handlungsmuster, die uns viel Zeit und Nerven kosten, Schritt für Schritt durch neue, effiziente Handlungsmuster.
Beginnen Sie zunächst damit, jede Ihrer schlechten Gewohnheiten herauszufinden. Schauen Sie genau hin, wenn Sie arbeiten. An welchen Stellen hakt es immer wieder, weil Sie zu sehr in einem lange Jahre eingefahrenen Muster arbeiten? Wo haben Sie Stress aufgrund alter Muster? Notieren Sie sich, welche Stellen das sind, und dann ersetzen Sie die alte Gewohnheit durch eine positive, effiziente neue Handlung. Ich gebe Ihnen ein paar Beispiele:

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Manche Gewohnheit ist gut für Sie und Ihre Arbeit – aber nicht jede!

 

Alte Gewohnheit: Die To-do-Liste wird immer voller!

So war es bisher: Sie schreiben sich eine To-do-Liste, aber Sie schaffen einfach nicht alles abzuarbeiten. Und Sie verzweifeln langsam, weil die Liste immer voller wird und Sie kein Ende in Sicht sehen.
Ihre neue Gewohnheit: Gewöhnen Sie sich an, vor Feierabend den nächsten Arbeitstag zu planen. Übertragen Sie dafür die Termine aus Ihrem Wochenplan in den Tagesplan. Priorisieren Sie die Aufgaben und legen Sie die mit der höchsten Priorität auf die Zeit, wo Sie frisch und ausgeschlafen sind oder wo am wenigsten los ist. So starten Sie bestens strukturiert in den neuen Tag.

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Alte Gewohnheit: Zu viele E-Mails bleiben unbeantwortet!

So war es bisher: Sie schaffen es gar nicht mehr, alle ankommenden E-Mails zu beantworten, denn es werden immer mehr. Sie haben ein schlechtes Gewissen deswegen, und der Druck, der auf Ihnen lastet wird immer größer.
Ihre neue Gewohnheit: Notieren Sie sich in Ihrem Tagesplan einen festen Termin für das Durcharbeiten Ihrer E-Mails. Verarbeiten Sie die E-Mails direkt, anstatt sie erst nur zu sichten. Dauert die Antwort auf eine E-Mail weniger als 5 Minuten – dann beantworten Sie sie direkt. Alle anderen E-Mails machen Sie zu Aufgaben oder zu Terminen. Die notieren Sie im Tagesplan und machen sich eine Notiz in Ihrer Wiedervorlage. So haben Sie sofort ein aufgeräumtes, erledigtes Postfach. Mehr dazu können Sie in meinem kostenlosen E-Book „E-Mail-Stress ade“ nachlesen.

Alte Gewohnheit: Sie suchen viel zu oft nach Telefonnummern und anderen Infos!

So war es bisher: Sie schreiben Aufgaben, wichtige Telefonnummern und To-dos auf Zettel und kleben Sie auf den Monitorrand, unter die Schreibtischunterlage oder an die Pinnwand. Aber wenn Sie sie brauchen, müssen Sie trotzdem wieder suchen, denn bei so einer Zettelwirtschaft kann man sich ja nicht merken, wo jeder einzelne abgeblieben ist. Diese Sucherei kostet Sie pro Tag eine Stunde, die Ihnen für Ihre Arbeit fehlt!

Ihre neue Gewohnheit: Legen Sie ein Sichtbuch an mit wichtigen Telefonnummern und all den Infos zu Projekten, Zuständigkeiten etc., die Sie täglich benötigen. Das ist übersichtlich, schnell zur Hand und immer aktuell. Wie Sie ein Sichtbuch erstellen, zeige ich Ihnen hier.

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So einfach kann es sein, den Schweinehund zu überwinden!

 

So einfach kann das doch gar nicht sein, oder?

Sie glauben, Ihr innerer Schweinehund lässt sich nicht so einfach überlisten? Doch, ich sage Ihnen aus langjähriger Erfahrung: das geht!
Wenn Sie zu sehr zweifeln, etablieren Sie für sich doch gleich noch ein Belohnungssystem. Haben Sie sich etwas gutes, effizientes Neues angewöhnt, belohnen Sie sich mit einer Kleinigkeit. So verknüpfen Sie die neue Gewohnheit nicht nur mit dem guten Gefühl weniger Druck und weniger Chaos zu verspüren. Sie geben dieser neuen Gewohnheit sogar noch ein rundum positives Image, indem Sie dann ein Eis essen, einen Spaziergang im Grünen machen, einen Smoothie trinken, in die Sauna gehen, sich eine Massage gönnen oder etwas anderes Schönes nur für sich machen.





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