Flipchartpapier: praktisch, sinnvoll, sperrig. Was Sie wissen müssen



Können Sie sich ein Büro ohne das gute alte Flipchart vorstellen? Trotz zunehmender Digitalisierung finde auch ich, dass die berühmte und beliebte Präsentationswand ihren festen Platz in deutschen Büros nach wie vor verdient hat. Allerdings bringt das Schätzchen ein paar Besonderheiten mit, die es nicht einfach zu handeln machen. Kurzum: Flipchart und das überdimensionale Flipchartpapier haben einen eigenen Artikel verdient. Lesen Sie doch mal rein – im Anschluss können Sie die Wand sinnvoller und effizienter einsetzen und wissen auch endlich, wohin mit dem sperrigen Flipchartpapier.

Was ist das Problem

Es ist schon fast kurios, aber das Flipchart ist ein echter Allrounder, der branchenübergreifend eingesetzt wird. Kaum eine Besprechung ohne es, nicht einmal Peter Zwegat kommt bei der Aufstellung von Einnahmen und Ausgaben in seiner beliebten Sendung ohne die Präsentationswand aus. In Arztpraxen, Universitäten, in der Schule und selbstverständlich vor allem in unseren Büros steht jeweils mindestens eines herum. Es scheint fast so, als würde ohne das Umblättern des Flipchartpapiers etwas fehlen. Ist ja irgendwie auch so, aber wirklich handlich ist dieses Teil dann doch nicht. Ein Flipchart steht, abgesehen vom Moment der Nutzung, irgendwie immer im Weg rum, versperrt Gänge und nötige Wege, nimmt Platz weg und stört einfach. Ist bei Ihnen auch so? Dann helfe ich Ihnen gerne!

Flipcharts sind richtig eingesetzt immer noch ein Büro-Must-have! Klick um zu Tweeten

So funktioniert es

So schön das überdimensionale Flipchartpapier auch ist, so platzraubend ist es andererseits auch. Ich möchte Ihnen im Folgenden den richtigen Umgang mit Wand und Flipchartpapier zeigen, die eindeutigen Stärken dieses Produktes näherbringen und eine ordentliche Aufbewahrungsmöglichkeit für Wand und bearbeitetes Flipchartpapier nennen. Legen wir los!

Tipp 1: das Besprechungs-Must-have

Arbeiten wir uns vom Positiven ins Anspruchsvolle vor und beginnen wir mit der klaren Stärke des Flipcharts. Und die ist Ihnen sicher bereits bewusst, denn wo wird es am häufigsten verwendet? Richtig, bei Besprechungen! Und das macht auch Sinn, denn überall dort, wo Informationen für viele Menschen gleichzeitig gut sichtbar aufbereitet werden sollen, lohnt sich die Tafel mit dem großen Flipchartpapier. Die Vorteile sind klar: Jeder kann sehen, was gerade passiert, eben gefasste Gedanken werden visualisiert und dadurch leichter verinnerlicht und die Informationen auf dem Flipchart dienen als ideale Grundlage für spätere Protokolle. Ins Besprechungszimmer gehört also immer mindestens ein Flipchart mit ausreichend Flipchartpapier. Ich empfehle Ihnen fünf Blätter oder etwas mehr. Was Sie sonst noch brauchen, steht auf meiner kostenlosen Ausstattungsliste für Besprechungszimmer, die Sie gerne runterladen dürfen.

Flipchartpapier in jedes Besprechungszimmer
Flipchart und Flipchartpapier gehören in jedes Besprechungszimmer.

Tipp 2: der Brainstorming-Gehilfe

Flipchartpapier lohnt sich aber nicht nur im Besprechungszimmer, sondern immer wieder auch bei Brainstormings. Ob großes Projekt oder kleiner Hänger – es hilft, sich die Gedanken übersichtlich aufzuschreiben und zu visualisieren. Bei vielen Gedanken wird ein normales Blatt Papier schnell zu klein und es entsteht mehr Chaos als Orientierungshilfe. Das große Flipchartpapier hingegen ermöglicht genug Freiraum zwischen den verschiedenen Gedanken, lässt Raum für ausführliche Formulierungen und hilft so, schneller zur erhofften Idee zu finden. Das Thema interessiert Sie? Dann lesen Sie hier gerne mehr zu Mind-Maps und Brainstormings.

Tipp 3: Wohin mit dem Flipchartpapier?

Da war doch noch was, nämlich das große „Aber...” zur richtigen Aufbewahrung des Flipchartpapiers. Zunächst einmal geht es aber um die Wand. Die bekommt am besten einen eigenen Platz direkt im Besprechungszimmer, damit sie nicht jedes Mal neu herangefahren werden muss. Als Teil der Standardausstattung wäre dies wirkliche Zeitverschwendung, denn benötigt wird sie ohnehin fast immer. Wohin aber mit dem Flipchartpapier, das bereits beschrieben wurde? Auch hier gibt es eine einfache und kostengünstige Lösung. Verwenden Sie einfache Bilderrollen, die Sie aufrecht in einen Karton, ideal eignen sich etwas höhere Weinkartons, stellen. Das Flipchartpapier wird einmal zusammengerollt und in die Pappröhre gesteckt, diese anschließend nachvollziehbar beschriftet. Das spart Platz und ermöglicht den einfachen Zugriff, wenn ein einmal angefangenes Papier noch einmal zur weiteren Bearbeitung benötigt wird. Weitere hilfreiche Tipps zur richtigen Aufbewahrung von sperrigen Dingen, finden Sie in diesem Artikel.

Kartons zur Aufbewahrung Flipchartpapier
Kartons eignen sich gut zur Aufbewahrung von Flipchartpapier. Mit passenden Papprollen wird es noch ordentlicher.

Extra-Tipp: Digitale Protokolle nutzen

Nutzen Sie für Ihre Besprechungen digitale Protokolle? Dann kann auch hier das Flipchartpapier sinnvoll sein. Machen Sie doch einfach ein Foto der dort festgehaltenen Notizen und fügen Sie dieses in Ihr digitales Protokoll mit ein. So schaffen Sie eine gedankliche Brücke von Protokoll zu Besprechung und erleichtern den Teilnehmern die Erinnerung. Und der nette Nebeneffekt: Sie können das Flipchartpapier in diesem Fall entsorgen.

Darauf kommt es an

Sie sehen eines: Mein Büro-Kaizen®-Prinzip „Alles hat einen Platz. Alles hat seinen Platz“ funktioniert nicht nur bei genormten Büroutensilien wie Aktenordnern, sondern auch bei großformatigen Dingen wie dem Flipchartpapier. Wichtig ist, dass Sie zu Beginn eine Grundordnung herstellen und diese beibehalten, dann wird Sie in Zukunft auch keine Präsentationswand mehr stören.

Was der Tipp bewirkt

Mehr Platz im doppelten Sinne: räumlich, aber auch für die eigenen Ideen. Ein Flipchart gehört einfach ins Büro und ist ordentlich eingesetzt immer noch ein echtes Must-have.

Und Sie?

Wann sind Sie zuletzt über sperrige Flipcharts gestolpert? Und wo bewahren Sie Ihr Flipchartpapier auf? Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar, machen Sie ein Vorher-Nachher-Bild und berichten Sie von Ihren Erfahrungen. Ich freue mich darauf!



Auf der Suche nach mehr Tipps zum Themenschwerpunkt: Arbeitsplatz? Wir haben die wichtigsten Erfolgsstrategien zum Thema “persönlicher Arbeitsplatz” aufbereitet. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!


Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht öffentlich angezeigt.




Schlagwörter: