Effizienz um 20% steigern? Mit der Alpenmethode schaffen Sie’s!


Würden Sie nicht auch gerne effizienter sein? Damit nicht mehr so viel liegenbleibt und Sie Ihren Feierabend genießen können? Und gleichzeitig sicherstellen, dass die Qualität Ihrer Arbeit nicht leidet? Versuchen Sie es einmal mit der Alpenmethode! Mit Ihr können Sie Ihre Effizienz erstaunlich steigern.

Effizienter werden und alle Arbeiten schaffen? Mit der Alpenmethode geht’s!

Wenn Sie bei dem Begriff Alpenmethode an schweißtreibendes, superanstrengendes Bergsteigen denken sollten, keine Sorge – darum geht es ganz und gar nicht. Im Gegenteil! Die Alpenmethode vereinfacht Ihnen das Arbeiten enorm.

Die Alpenmethode wurde nämlich nicht nach den echten Alpen benannt, sondern setzt sich aus den Buchstaben A, L, P, E und N zusammen. Jeder dieser Buchstaben steht für ein wichtiges Kriterium, das Ihnen die Organisation eines effizienteren Tagesablaufs ermöglicht.
Wie also funktioniert sie nun, diese Alpenmethode?

A wie Aufgaben

Notieren Sie sich zunächst sämtliche Aufgaben, die am nächsten Tag anstehen. Die Reihenfolge ist erst einmal egal. Wichtiger ist, dass die Liste vollständig ist. Zu diesen Aufgaben sollte nicht nur die Besprechung am Nachmittag gehören und das Telefonat mit dem neuen Filialleiter. Notieren Sie auch die kleinen Aufgaben, die sonst immer so viel Zeit fressen oder sogar liegenbleiben, z. B. E-Mails beantworten, Ablage machen oder das Zeugnis für die ausscheidende Marketing-Chefin schreiben.
Nehmen Sie auch die Alpenmethode in Ihre Liste auf, denn Sie sollten diese Methode nun täglich anwenden, damit sie wirklich Wirkung zeigen kann.

Unmögliches möglich machen: Bessere Selbstorganisation mit der Alpenmethode

 

L wie Längen

Schätzen Sie nun, wie lange Sie für jede Aufgabe brauchen werden. Aber schätzen Sie gut. Es nützt Ihrer Effizienz rein gar nichts, wenn Sie finden, dass es nicht gut aussieht, eine halbe Stunde für das Beantworten von E-Mails zu benötigen, und stattdessen nur zehn Minuten eintragen. Denn dann wird sich am Ende der Woche wieder jede Menge Unerledigtes auftürmen. Bleiben Sie mit Ihren Schätzungen deshalb unbedingt realistisch.

P wie Puffer

Selbst wenn Sie noch so gut und realistisch planen, können Sie davon ausgehen, dass Ihr schöner Tagesplan bei der Umsetzung meist unterbrochen wird. Deshalb sollten Sie bei der Planung Ihres nächsten Tages nur 60% der Zeit für Ihre Termine und Aufgaben vergeben und zusätzlich zu den nötigen Pausen einen Puffer von 40% einplanen.

E wie Entscheidungen

Wahrscheinlich wird Ihr Arbeitstag jetzt aus sehr viel mehr Stunden bestehen als Sie ursprünglich dachten. Deshalb sollten Sie nun die Entscheidung treffen, welche Aufgaben und Termine Priorität haben und welche Sie verschieben oder wegdelegieren können. Denken Sie nicht, Sie werden das schon alles selbst und irgendwann demnächst schaffen – das werden Sie wahrscheinlich nicht. Denn es werden ja immer wieder neue Aufgaben und Termine kommen, die Sie erledigen müssen. Haben Sie dann noch Unerledigtes aus den vergangenen Tagen angehäuft, werden Sie unruhig werden, die Qualität Ihrer Arbeit wird wieder leiden, und die blinden Flecke werden sich häufen. Entscheiden Sie also gut, was Sie wirklich selbst übernehmen können und was Sie besser anderen übergeben.

Entspannt in den Feierabend segeln, wenn der Tag effizient und gut gelaufen ist!

N wie Nachkontrolle

Am Ende des Tages sollten Sie dann überprüfen, wie realistisch Ihre Zeiteinschätzung der Aufgaben gewesen ist. Wie gut haben die Puffer funktioniert? Welche Aufgaben sind trotzdem liegengeblieben? Was hat richtig gut geklappt? Diese Erkenntnisse lassen Sie dann in die Planung des nächsten Tages einfließen, wenn Sie wieder bei A wie Aufgaben anfangen.

Das waren die fünf Schritte der Alpenmethode. Fünf kleine Schritte, die viel bewirken können. Wenn Sie diese Methode eine Zeitlang wirklich jeden Tag anwenden, sich vor Feierabend auf diese Weise auf den nächsten Tag vorbereiten, dann werden Sie die Effekte bald spüren: Sie werden verlässlicher, Sie erledigen Ihre Aufgaben erheblich effizienter, ohne an Qualität zu verlieren, und Sie gehen sehr viel entspannter in den Feierabend. Das ist doch einen Versuch wert, oder?

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