Raus aus dem Schatten! – 4 Tipps gegen digitalen Burnout



Unsere moderne, digitalisierte Welt hat ihre Schattenseiten: Smartphone und Laptop, Tablet und Smartwatch – wird es Ihnen auch manchmal zu viel mit den Fortschritten der Technik? Fühlen Sie sich unter Druck, jederzeit der Messanger fordernd piepsen kann? Wird es Ihnen zu viel mit der Flut von E-Mails? Und haben Sie bei all dem manchmal das Gefühl, dass Sie etwas ändern wollen?

Dann tun Sie doch einfach den ersten Schritt und lesen diesen Artikel. Treten Sie heraus aus dem Schatten des digitalen Burnouts und steuern Sie Ihre Geräte, anstatt sich steuern zu lassen:

INHALTSVERZEICHNIS

Tipp 1: Aus der Flut auftauchen

E-Mails sind wie Heuschrecken – sie fallen über uns herein und fressen unsere Zeitreserven. Doch liegt das wirklich an den E-Mails? Oder eher daran, wie wir mit ihnen umgehen?

Meine Erfahrung und die unserer Kunden zeigt, dass wir aus der E-Mail-Flut auftauchen können, und zwar dauerhaft – am besten, bevor der digitale Burnout zuschlägt. Wie das geht funktioniert, zeige ich Ihnen hier:

    1. Das zurecht beliebteste E-Mail-Programm ist Outlook. Es bietet zahlreiche Funktionen, die das Bearbeiten der E-Mails vereinfachen. Deshalb empfehle ich es Ihnen, um dem digitalen Burnout vorzubeugen.

    2. Deaktivieren Sie die akustischen und optischen Signale Ihres Posteingangs.

    3. Bearbeiten Sie E-Mails zu festen Zeiten. Gut bewährt hat sich die Zeit am Morgen, vor der Mittagspause und vor dem Feierabend. Ich selbst richte mir für das Bearbeiten der E-Mails feste Termine im Kalender ein.

    4. Gehen Sie bei der Bearbeitung der E-Mails so vor, wie Sie es in dem unten stehenden Video sehen

Wenn Sie jetzt denken, das kann doch nicht alles sein, dann haben Sie Recht. Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten, aus der E-Mail-Flut aufzutauchen mit meinen
Tipps für E-Mail-Profis: E-Mail-Stress ade heißt es in meinem kostenlosen E-Book. Laden Sie es sich direkt herunter und profitieren Sie von den praxiserprobten und einfachen Tipps.

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E-Mails mit System bearbeiten – so hat digitaler Burnout keine Chance.

Tipp 2: Festplatten-Entspannung

Gehören Sie zu den Büroarbeitern, die beim Finden von Dateien auf die Suchfunktion des Computers angewiesen sind? Dann ist ein digitaler Burnout direkt vorprogrammiert. Denn die Suchfunktion hat ihre Grenzen; vor allem dann, wenn Sie nicht die genaue Bezeichnung der Dateien kennen. Das Suchen kostet Zeit, macht müde und ist – im schlimmsten Fall – erfolglos.

Vielleicht wollten Sie ja schon längst Ihre Festplatte aufräumen und wussten bisher nur nicht, wie Sie das Vorhaben umsetzen? Dann probieren Sie doch die folgenden Tipps aus:

    1. Jeder Mitarbeiter nutzt einen persönlichen Ordner. Hier liegen Entwürfe und Skizzen, die für andere Mitarbeiter nicht von Bedeutung sind. Beim Ausscheiden des Mitarbeiters kann der Ordner gelöscht werden, ohne dass Dateien fehlen.

    2. Jede Abteilung hat einen Ordner. Er enthält alle Dateien, die für die Abteilung wichtig sind, zum Beispiel: Projekte, Protokolle, Kundendaten.

    3. Ein Ordner betrifft das ganze Unternehmen. Hier sind Formulare und Vorlagen, Logos und Pressematerial für alle zugänglich hinterlegt.

    4. Führen Sie digitale Spielregeln ein, die auch die Bezeichnung der Dateien und Ordner beinhalten. So findet sich wirklich jeder Mitarbeiter innerhalb einer Minute in der Ordnerstruktur zurecht.

Digitale Spielregeln zu entwerfen, braucht ein wenig Zeit. Wenn Sie Zeit sparen wollen, dann nutzen Sie doch meinen

Download-Tipp für Zeitsparer: Laden Sie sich kostenlos unser Praxisbeispiel Ablagespielregeln herunter und sparen Sie wertvolle Zeit beim Erstellen eigener Spielregeln:

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Ablagespielregeln beugen digitalem Burnout vor.

Tipp 3: Sinnvolle Technik-Diät

Stöhnen Sie manchmal unter der Fülle der technischen Geräte? Eine große und eine kleine Kamera, ein privates und ein dienstliches Smartphone, Computer, Laptop, Tablet und E-Book-Reader, Smartwatch und Fernseher mit Internetzugang bestimmen unseren Alltag oft mehr, als uns lieb ist. Denn Geräte wollen gepflegt werden: Akkus und Kabel bereithalten, technische Probleme lösen und für Virenschutz sorgen – das sind nur wenige Aufgaben von denen, die tatsächlich mit jedem Gerät verbunden sind.

Öfter mal analog verabreden, das stärkt die Gemeinschaft und beugt digitalem Burnout vor. Klick um zu Tweeten

Mein Kollege Marcel Miller hat vor einiger Zeit deutlichgemacht: Weniger ist mehr. In dem gleichnamigen Blogbeitrag zeigt er, wie er selbst den Weg fand, einem digitalen Burnout vorzubeugen und mit wie wenigen Geräten er jetzt auskommt.

Tipp 4: Analog auftanken

Last but not least: Vernachlässigen Sie das „analoge“ Leben nicht. Digitaler Burnout entsteht ja auch dadurch, dass digitale Kontakte die direkte menschliche Kommunikation nicht komplett ersetzen können. Hier helfen schon kleine Veränderungen: Manche E-Mail lässt sich zum Beispiel durch eine direkte Absprache ersetzen. Wie sieht es aus mit den Möglichkeiten, gemeinsam Pause zu machen oder Meetings nicht digital, sondern direkt durchzuführen?

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Digitaler Burnout? Kontakt in der analogen Welt beugt vor.

Besonders dann, wenn die Beteiligten ihren Sitz in demselben Gebäude haben, lassen sich direkte Kontakte ganz gezielt organisieren – als Vorbeugung eines digitalen Burnouts und als Stärkung des Zusammenhalts im Team.

Und Sie?

Wie gehen Sie mit den vielen technischen Neuerungen um, die so verführerisch – und nervig – blinken und klingeln? Beugen Sie dem digitalen Burnout bewusst vor oder sind Sie bei diesem Thema ganz unbesorgt? Schreiben Sie mir oder hinterlassen Sie einen Kommentar unter diesem Artikel, ich freue mich darauf!

Zum Weiterlesen

Zum WeiterlesenHier habe ich wieder Tipps zum Lesen und Downloaden für Sie zusammengestellt – denn digitaler Burnout lässt sich rechtzeitig vermeiden:

Wenn Sie wissen wollen, wo sich bei Ihnen das Potential für digitale Optimierungen versteckt, dann machen Sie den Test und laden sich unsere kostenlose Checkliste digitale Welt herunter.

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Dem Digitalen Burnout vorbeugen: Mit dieser Checkliste das Potenzial dafür aufdecken.

Irren Sie noch oder ordnen Sie schon? In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie von digitalen Irrgarten zu einer Ordnerstruktur finden, mit der Sie dauerhaft entspannt arbeiten können.

Wie Sie Ihren digitalen Posteingang dauerhaft entspannt organisieren, zeige ich Ihnen in diesem Artikel: Nie wieder Tohuwabohu





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