Checkliste Gefährdungsbeurteilung: Einmalcheck – Probleme weg!



Jeder Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass seine Mitarbeiter unter guten Bedingungen arbeiten. Bedingungen, die nicht überfordern, physisch oder psychisch überlasten und am Ende krank ma-chen. Weil das so wichtig ist, habe ich Ihnen eine kompakte Checkliste Gefährdungsbeurteilung entwickelt. Mehr dazu: hier!

Was ist das Problem

In deutschen Büros lauern Risiken, die den meisten Büroarbeitern gar nicht so bewusst sind. Doch die vermeintlichen Kleinigkeiten können auf Dauer belasten – sowohl psychisch als auch physisch. Dann häufen sich plötzlich die Krankmeldungen und keiner weiß so recht warum. Das ist ein Prob-lem, gegen das glücklicherweise ein Kraut gewachsen ist: eine ordentliche Checkliste Gefährdungsbeurteilung.

Checkliste Gefährdungsbeurteilung für frühzeitiges erkennen
Bevor es soweit kommt wie hier, nutzen Sie die Checkliste Gefährdungsbeurteilung.

So funktioniert es

Checklisten sind was Feines. Und wenn Sie dann auch noch dazu beitragen können, die Mitarbeiter gesund zu halten, umso besser. Ganz komprimiert möchte ich Ihnen im Folgenden ein Muster für eine Checkliste zur Gefährdungsbeurteilung geben. Denn wenn Sie wissen, wo die Gefahren lau-ern, können Sie ihnen aus dem Weg gehen. Oder noch besser, sie gleich aus dem Weg räumen. Lassen Sie uns keine Zeit verlieren, fangen wir gleich an.

Schritt 1: Physische Belastungen erkennen

Es gibt verschiedene Gefahren, die Sie kennen sollten. Am auffälligsten sind zunächst die körperli-chen Risiken. Klassischerweise sind es Bürokrankheiten wie Rücken- Nacken-, oder Kopfschmerzen, die Büroarbei-ter quälen. Aber diese drei sind keineswegs notwendige Übel, die Sie in Kauf nehmen müssen. Drei Beispiele – drei Lösungen, dank der Checkliste Gefährdungsbeurteilung. Konkret bedeutet das:

  • Rückenschmerzen: Rückenschmerzen kommen meist daher, dass Büroarbeiter zu lange sitzen. Ein Stehschreibtisch kann hier Abhilfe verschaffen und für mehr Bewegung während der Arbeitszeit sorgen. Mehr zu diesem wichtigen und brandheißen Thema, lesen Sie in meinem Artikel zum höhenverstellbaren Schreibtisch.
  • Nackenschmerzen: Zu lange nach unten sehen, beispielsweise beim mobilen Arbeiten mit Smartphone und Tablet, belastet die Nackenmuskulatur. Doch die Checkliste Gefährdungsbeur-teilung kennt auch hierfür eine Lösung. Bewegen Sie sich zwischendurch und entspannen Sie Ihren Nacken. Das kann ganz unkompliziert durch kleine Pausen mit Dehnübungen geschehen. Weitere Informationen zur Bürogymnastik finden Sie auch hier.
  • Kopfschmerzen: Zu lange auf den Bildschirm starren, kann Kopfschmerzen auslösen. Aber auch zu lange Besprechungen sind hier potenzielle Risiken. Gegen beides hat die Checkliste Gefährdungsbeurteilung ein Hilfsmittel. Sehen Sie regelmäßig in die Ferne, um Ihre Augen zu ent-lasten. Und machen Sie Ihre Besprechungen kürzer, präziser, effizienter. 16 Empfehlungen hierzu habe ich für Sie kompakt notiert und stelle Ihnen den Download gerne kostenlos zur Verfügung.
Checkliste Gefährdungsbeurteilung mit Bewegung versehen
Checkliste Gefährdungsbeurteilung: Bewegung im Büro hilft gegen körperliche Belastungen.

Schritt 2: Psychische Belastungen erkennen

Körperliche Strapazen sind das Eine. Doch gerade die psychischen Belastungen sind auf dem Vor-marsch. Am Ende sind diese sogar wesentlich gefährlicher, weil sie nicht nur körperlich, sondern zusätzlich auch seelisch krank machen können. Klassische psychische Belastungen basieren auf zwei Dingen:

  • Unterforderung: Wer keine Aufgaben hat, die im Spaß machen und die ihn for-dern, läuft Gefahr, dem sogenannten Boreout zu erliegen. Dauerhafte Unterforderung belastet und macht krank. Es ist unglaublich wichtig, dass Sie Ihre Mitarbeiter fördern und sie nicht in stumpfer Fließbandarbeit versauern lassen. Regelmäßige Weiterbildungen sind hier sehr wichtig. Nutzen Sie gerne meine Checkliste Weiterbildung, um den aktuellen Bedarf Ihrer Mitarbeiter festzustellen und befriedigen zu können.
  • Überforderung: Den Schreibtisch voll, den Kopf noch voller und keinen Fahrplan für den Tag – das schreit geradezu nach baldigem Zusammenbruch. Um Mitarbeiter nicht zu überfor-dern, sind klare Richtlinien enorm wichtig. Kleine Instrumente wie Tagespläne helfen dabei, den Arbeitstag zu strukturieren. Gemeinsame Spielregeln, beispielsweise die Nutzung einer Posteingangsschale, schaffen Klarheit und halten Kopf und Schreibtisch frei. Gerade Letztere ist schnell installiert und unheimlich hilfreich. Lesen Sie hier mehr zu den guten Argumenten für eine Posteingangsschale, laden Sie sich die kostenlose Vorlage herun-ter und legen Sie los!
Checkliste Gefährdungsbeurteilung mit optimaler Balance
Checkliste Gefährdungsbeurteilung: Die richtige Balance liegt genau in der Mitte zwischen Über-forderung und Unterforderung.

Darauf kommt es an

Eine gute Checkliste Gefährdungsbeurteilung berücksichtigt psychische und physische Gefahren gleichermaßen. Aber Obacht! Eine einzige effiziente Besprechung reicht nicht aus, eine einzige Posteingangsschale im Büro ist zu wenig. Einigen Sie sich auf gemeinsame Regeln, formulieren Sie gemeinschaftliche Checklisten und Arbeitsabläufe und etablieren Sie eine gemeinsame Ordnung. Nur dann räumen Sie die Gefahren wirklich aus dem Weg. Und gewähren ihnen keine Rückkehr-möglichkeit.

Checkliste Gefährdungsbeurteilung mit festgelegten Inhalten
Schreiben Sie nach der Checkliste Gefährdungsbeurteilung Ihre Regeln auf und profitieren Sie langfristig davon.

Was der Tipp bewirkt

Wer weder über- noch unterfordert ist und unter guten, ergonomischen Bedingungen arbeitet, verrichtet seine Arbeit nicht nur angenehmer, sondern arbeitet auch spürbar effizienter. Wenn unsere Krankheiten keinerlei Aufmerksamkeiten mehr binden, bleibt der Kopf frei für die Aufgaben und die Mitarbeiter gesund und leistungsfähig.

Hinter jedem Bürochaos lauert eine ernstzunehmende Gefahr! Klick um zu Tweeten

Und Sie?

Wer setzt denn nun die Dinge aus der Checkliste Gefährdungsbeurteilung bei Ihnen um? Tipps für die richtigen Zuständigen und erste Impulse, wie Sie eine solche Checkliste in der Praxis ausgestal-ten können, lesen Sie hier. Mit diesem und dem Beitrag, den Sie soeben beendet haben, sind Sie bestens ausgestattet für ein gesundes und effizientes Büro.

Weiterführende Informationen:



Auf der Suche nach mehr Tipps zum Themenschwerpunkt: Arbeitsplatz? Wir haben die wichtigsten Erfolgsstrategien zum Thema “persönlicher Arbeitsplatz” aufbereitet. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!


Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht öffentlich angezeigt.


Schlagwörter: