Bürokrankheiten sind Effizienzkiller. So wird Ihr Büro alltagsfit!



Rückenschmerzen, Kopfweh oder eingeschlafene Beine – typische Bürokrankheiten grassieren geradezu in Deutschlands Büros. Und killen die Effizienz ganz nebenbei. Machen Sie jetzt Schluss damit und investieren Sie in ergonomische Arbeitsplätze und schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: die lästigen Leiden und die dafür vergeudete Zeit. In diesem Beitrag nenne ich Ihnen die schlimmsten Effizienzkiller unter den Bürokrankheiten und mögliche Lösungswege raus aus der Spirale. Machen Sie Ihre Arbeitsräume jetzt alltagsfit – es ist ganz einfach!

Buerokrankheiten stehlen Zeit
Bürokrankheiten stehlen wertvolle Arbeitszeit und Wohlbefinden.

Was ist das Problem

11 Uhr und die Beine schlafen schon wieder ein, dabei ist das Meeting noch mindestens eine Stunde angesetzt. Und der Rücken tut vom langen Sitzen auch schon weh. Tausende Büroarbeiter in der ganzen Bundesrepublik und darüber hinaus kennen solche Probleme und schlagen sich tagtäglich damit herum. Und wenn die zu Beginn leidigen Wehwehchen schließlich zu echten Bürokrankheiten werden, folgen Arbeitsausfälle, Krankheitstage oder eine verminderte Arbeitsleistung. Von der Motivation ganz zu schweigen, oder fällt es Ihnen leicht, sich auf das Gespräch im Meeting zu konzentrieren, während Ihr Rücken Sie zunehmend plagt? Bürokrankheiten sind leider zum Bestandteil des Alltags geworden. Glücklicherweise können Sie etlichen davon aber vorbeugen, wenn Sie die richtigen Dinge verändern.

Bürokrankheiten sind Effizienzkiller. Ergonomie der Ausweg aus diesem Teufelskreis. Klick um zu Tweeten

So funktioniert es

Ergonomie am Arbeitsplatz ist ein echter Erfolgsfaktor, den Sie spätestens jetzt in den Blick nehmen sollten, sofern nicht schon geschehen. Denn wer sein Büro ergonomisch ausstattet, macht vielen Bürokrankheiten den Garaus, bevor sie zu sinkender Arbeitsleistung und häufigen Fehlzeiten führen können. Und leistet darüber hinaus einen wichtigen Teil für die Gesundheit der Mitarbeiter. Drei Tipps für weniger Bürokrankheiten und mehr Gesundheitsbewusstsein am Arbeitsplatz habe ich für Sie zusammengestellt.

Tipp 1: Besprechungen im Stehen

In kleinen Unternehmen verbringen Mitarbeiter rund 15 % ihrer Arbeitszeit in Besprechungen, in großen ist es bereits ein Viertel ihrer gesamten Arbeitszeit, das brachte die große Studie zur Arbeitseffizienz, die ich in Zusammenarbeit mit der AKAD Hochschule Leipzig durchführen ließ, hervor. Gerade hier lauert eine Gefahr für das Ausbilden schmerzhafter Bürokrankheiten, vor allem dem Volksleiden Nummer eins: Rückenschmerzen. Eine fantastische Abhilfe verschafft ein kleiner Trick: Halten Sie Ihre Besprechungen nicht mehr sitzend, sondern stehend ab! Was zunächst unbequem klingt, wirkt Wunder. Der geplagte Rücken kommt regelmäßig aus seiner gestauchten Sitzhaltung heraus und die Besprechungen werden gleichzeitig schneller und effizien-ter. Denn wenn sie nicht gemütlich sind, sind sie gehaltvoll. Im Stehen wird in der Regel schneller besprochen, alle Beteiligten kommen schneller zum Punkt und können die "Sitzung" umso schneller mit guten Ergebnissen abschließen. Kleine Veränderung – große Wirkung. Weg mit den Bürokrankheiten wie Rückenschmerzen, weg mit vergeudeter Zeit und her mit einer wohltuenden Stehphase, die wesentlich effektiver zu guten Arbeitsergebnissen führen kann. Wie Sie eine solche Steh-Besprechung optimal vorbereiten, können Sie ergänzend in diesem Beitrag nachlesen. Probieren Sie es einfach selbst aus!

Besprechungen im Stehen gegen Buerokrankheiten
Besprechungen im Stehen wirken effektiv gegen Bürokrankheiten.

Tipp 2: Ergonomie im Alltag einbauen

Einen großen Anteil der Arbeitszeit haben Sie mit Tipp 1 entzerrt und für wohltuende Stehphasen gesorgt. Doch das geht noch besser. Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern und Kollegen höhenverstellbare Schreibtische, um ein größeres Wohlbefinden und damit einhergehend eine bessere Arbeitsleistung zu fördern. Denn höhenverstellbare Schreibtische ermöglichen Stehzeiten ganz individuell, wann immer der einzelne Mitarbeiter sie braucht, während die Arbeit ganz normal erledigt werden kann.

Tipp 3: Klare Verhältnisse gegen Kopfschmerzen

Ein bisschen Kopfweh gehört im Büro nun mal dazu? Das sehe ich anders!
Kopfschmerzen gehören zwar zu den klassischen Bürokrankheiten, werden aber von vielen Dingen ausgelöst: stickige Luft im Büro, zu wenig getrunken während der Arbeitszeit, zu langes Arbeiten am Bildschirm. Aber immer häufiger auch von Störungen. Das kann die Nachfrage der neuen Kollegin sein, wo Sie denn die Akte zum Kunden, den Sie gerade am Hörer hat, findet oder auch störende Mails, die gar nicht an Sie, sondern an den Kollegen nebenan gerichtet waren. Allen Bürokrankheiten, die auf Störungen der Konzentration beruhen, können Sie mit Ordnung begegnen. Ein ordentlicher Schreibtisch ist hier der Beginn, klare Zuständigkeiten die Weiterführung und der richtige Umgang mit Mails die Kirsche auf der Torte der Effizienz. Geben Sie Bürokrankheiten wie lästigen Kopfschmerzen fortan keine Chance mehr und sorgen Sie jetzt für klare Verhältnisse auf allen Ebenen!

Klassische Buerokrankheit Kopfschmerzen
Klassische Bürokrankheit: Kopfschmerzen.

Darauf kommt es an

Wichtig im Kampf gegen die nervenraubenden Bürokrankheiten ist es, die individuellen Baustellen Ihres Unternehmens zunächst herauszufinden. Hilfreich ist hierfür diese kostenlose Checkliste, die zahlreiche Punkte abfragt, die immer wieder auch die Ergonomie betreffen. Decken Sie Ihre Stolperfallen im Büro am besten gleich gemeinsam im Team auf!

Was der Tipp bewirkt

Bürokrankheiten braucht wirklich niemand. Wenn Sie meine Tipps beherzigen, wird Ihr Büro schon bald alltagsfit sein, das Wohlbefinden aller wird sich steigern, vor allem weil eine Investition in die Gesundheit der Beschäftigten immer auch ein Zeichen der Wertschätzung ihnen gegenüber ist. Und wer sich wohlfühlt und nicht von lästigen
Rücken- oder Kopfschmerzen geplagt wird, kann seinen Fokus einzig und allein auf die anstehenden Aufgaben lenken.

Und Sie?

Wie ist es denn bei Ihnen mit Bürokrankheiten? Hören Sie mal im Team nach, oder schreiben Sie mir gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!



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