Betriebliches Gesundheitsmanagement: Passion statt Pflichtaufgabe



Wenn Sie Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement zu einer leidenschaftlichen Angelegenheit machen, verliert es den schnöden Beigeschmack einer lästigen Pflichtaufgabe. Und wirkt gleichzeitig wesentlich besser, als es jede Verpflichtung je erreichen könnte. Lassen Sie uns ganz neue Seiten schreiben im Buch des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Was ist das Problem

Der Gesetzgeber gibt Unternehmen bestimmte Regularien vor. Auch solche zum Arbeitsschutz und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement. Das dient in erster Linie dem Schutz der Arbeitnehmer und wird von den meisten Firmen zwar durchaus sorgfältig, aber oftmals auch nicht sehr leidenschaftlich, durchgeführt. Das Problem ist offensichtlich: Betriebliches Gesundheitsmanagement wird als lästige Pflichtaufgabe angesehen und eben so intensiv wie nötig, aber keineswegs mehr durchgeführt. Dabei ist im Grunde nicht die Pflicht, die der Gesetzgeber Arbeitgebern auferlegt das Problem, sondern dessen Umgang mit der ungeliebten Aufgabe.

So funktioniert es

Wissen Sie, man kann Dinge unterschiedlich angehen. Im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements erlebe ich fast ausschließlich die zwar gewissenhafte Pflichterfüllung. Aber eben auch eine gewisse Unlust, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen. Weil mehr Leidenschaft hier aber richtig gut tun könnte, möchte ich Sie heute dazu einladen, Ihre Einstellung zum Thema viel-leicht ein wenig zu überdenken.

Verantwortung schafft Wertschätzung und immer auch Erfolg. Klick um zu Tweeten

Denn ein gutes betriebliches Gesundheitsmanagement nützt nicht nur den Mitarbeitern, sondern in völlig unterschätztem Maße auch dem Unternehmen selbst. Lassen Sie mich dies anhand von drei Schritten genauer darstellen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement fördern durch Unternehmenserfolg
Drei Schritte für Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement fördern den Unternehmenserfolg.

Schritt 1: Verantwortung schafft Wertschätzung

Wenn Sie ein betriebliches Gesundheitsmanagement haben, kommen Sie Ihren gesetzlichen Pflichten als Arbeitgeber nach. Das ist gut und wichtig. Aber Sie schaffen noch wesentlich mehr. Zum Beispiel zeigen Sie Verantwortung Ihren Mitarbeitern gegenüber. Und wenn Sie Ihre Verantwortung noch ein bisschen ernster nehmen, als es gesetzlich vorgeschrieben ist, signalisieren Sie dar-über hinaus Wertschätzung. Ein einfaches Beispiel: Sie sollten Ihre Mitarbeiter mit geeignetem Arbeitsmaterial ausstatten, so sieht es der Gesetzgeber vor. Das könnten Sie tun, weil Sie es müssen. Einen Schritt weiter gehen Sie aber, wenn Sie nicht nur das Minimum machen, sondern etwas mehr. Haben Sie beispielsweise schon einmal darüber nachgedacht, nicht nur den an Rückenleiden erkrankten Mitarbeitern, sondern durchweg allen einen höhenverstellbaren Schreib-tisch zu kaufen? Quasi als Standard in Ihrer Büroausstattung? Auf den ersten Blick schrecken Sie möglicherweise hohe Anschaffungskosten ab. Auf den zweiten Blick lohnt sich diese Investition aber enorm, denn ergonomische Büromöbel helfen nicht nur dabei, typischen Bürokrankheiten vorzubeugen, sondern sind auch ein Zeichen der Wertschätzung. Sie zeigen, dass Ihre Mitarbeiter Ihnen wichtig sind, und beugen möglichen Krankheiten vor. Gleich zwei Säulen, die Arbeitsausfälle massiv reduzieren können.

Schritt 2: Wertschätzung schafft Motivation

Wer sich wertgeschätzt fühlt, kommt gerne ins Büro. Und arbeitet meist wesentlich freier und motivierter. Denn wenn Sie Ihren Mitarbeitern zeigen, dass sie Ihnen wichtig sind, lohnt sich das nicht nur im Sinne eines guten Betriebsklimas. Wertschätzung als sanfter Faktor für Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement kann wesentlich mehr und muss nicht immer mit großen Ausgaben verbunden sein. Es gibt viele Möglichkeiten, die Motivation durch Wertschätzung zu steigern, bei-spielsweise regelmäßiges positives Feedback für gut erledigte Arbeit oder Kleinigkeiten wie kostenlose Getränke oder Obst am Arbeitsplatz, einen Masseur, der regelmäßig ins Büro kommt etc. 33 wertvolle Tipps zur Mitarbeitermotivation können Sie gleich kostenlos downloaden und in Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement integrieren. Hier geht es zur Mitarbeitermotivation „Die 33 Rosen“.

Betriebliches Gesundheitsmanagement durch Obst fördern
Getränke oder Obst im Büro können Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements sein.

Schritt 3: Motivation schafft Erfolg

Letztlich steigert eine hohe Motivation in einem angenehmen Umfeld immer auch den Unternehmenserfolg. Denn wenn jemand motiviert an eine Aufgabe herangeht, macht er sie zwangsläufig besser, als wenn er sie nur von oben herab delegiert bekommt. Schaffen Sie ergänzend hierzu eine neue, offene Fehlerkultur, die Fehler als Chance und nicht als Makel ansieht. Denn wer motiviert und engagiert ist, ist dennoch nicht fehlerfrei. Muss er aber auch nicht, wenn in Ihrem Unterneh-men die moderne Form der Fehlerkultur vertreten wird. Auch das ist ein wichtiger Bestandteil für Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement, weil es viel Potenzial freilegt. Die Abfolge innerhalb der neuen Fehlerkultur sieht wie folgt aus : Motivierte Mitarbeiter arbeiten eigenverantwortlich und engagiert an ihren Aufgaben –> mögliche Fehler werden als Chance für eine Verbesserung angesehen –> Fehlerquellen ermöglichen letztlich verbesserte Abläufe –> verbesserte Abläufe sorgen für mehr Effizienz und Erfolg. Im Grunde ganz logisch, nicht wahr? Konkret untermauern können Sie diesen dritten Schritt mit ganz praktischen Angeboten, wie internen Verbesserungsvorschlagsformularen, die Sie hier kostenlos downloaden können. Geben Sie Ihren Mitarbeitern Möglichkeiten sich stetig zu verbessern. Dann folgen Sie dem wichtigsten Grundgedanken von Büro-Kaizen® und profitieren selbst maßgeblich davon.

Darauf kommt es an

Wichtig ist, dass Sie diese neue Herangehensweise verinnerlichen. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement ist nicht nur Pflicht, sondern Chance auf mehr Effizienz, mehr Erfolg, weniger Arbeitsausfälle und motiviertere Mitarbeiter. Ganz ähnlich wie ein Fehler immer die Chance auf eine Verbesserung birgt.

Vorschaubild

Im Video sehen Sie, warum Fehler Chancen bergen. Auch Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement birgt solche.

Was der Tipp bewirkt

Ein solides betriebliches Gesundheitsmanagement leistet solide Arbeit. Ein exzellentes hingegen fördert auch exzellente Mitarbeiter und eine spürbar gesteigerte Effizienz. Folgen Sie der Kette Verantwortung > Wertschätzung > Motivation > Erfolg und Sie erreichen eine Win-win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement durch Motivation angehen
Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement motiviert? Dann ist das der beste Weg zum erfolgreichen Arbeiten im Team.

Und Sie?

Wie gestalten Sie Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement? Konnten meine Tipps Ihnen weiter-helfen? Oder möchten Sie gleich aktiv werden? Dann gebe ich Ihnen gerne noch zwei Möglichkeiten hierzu:

Hier gelangen Sie zum E-Book Mitarbeitermotivation „Die 33 Rosen“. und in diesem Beitrag steht alles Wissenswerte rund um das Thema Ergonomie im Büro. Hinterlassen Sie mir auch gerne einen Kommentar – ich freue mich auf Ihre Rückmeldung!





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