Belastungen am Arbeitsplatz: 3, die keiner kennt und jeder hat



Nicht nur Dachdecker, Straßenbauer und Co. sind Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Auch die sogenannten Kopfarbeiter leiden unter ihnen. Besonders knifflig ist hier aber, dass nicht jede Belastung am Arbeitsplatz klar als solche erkennbar ist. Drei, die wohl jeder hat, aber fast keiner kennt, möchte ich Ihnen heute gerne vorstellen.

Was ist das Problem

Als Belastung werden überwiegend körperliche Strapazen angesehen, Schweres Heben oder langes Stehen, Arbeiten bei starker Hitze oder zu unangenehmen Uhrzeiten zum Beispiel. All diese Dinge gehören in der Regel nicht zum Arbeitsalltag im Büro. Trotzdem lauern auch hier Belastungen, die uns zusetzen können. Weil aber der Teufel oft im Detail steckt und die Belastung am Arbeitsplatz manchmal ebenso klein erscheint, habe ich Ihnen meine Erfahrungen in einem kompakten Artikel zusammengefasst. Drei unscheinbare aber strapazierende Auslöser haben Sie sicher selbst um sich, nehmen sie aber gar nicht wahr. Wenn Sie das ändern, können Sie ganz einfach den Stresspegel runterregeln. Fangen wir also an.

Belastungen am Arbeitsplatz durch Zeitdruck
Oft rauben ganz unscheinbare Belastungen am Arbeitsplatz Ihre Zeit.

Tipp 1: Der E-Mail-Fluch

E-Mails gehören zu den größten Belastungen am Arbeitsplatz. Hierzu muss ich jedoch etwas ge-nauer werden: Nicht die Mail an sich, sondern der Umgang mit ihr, belastet viele Arbeitnehmer. Denn auch wenn die E-Mail an sich wunderbar praktisch und schnell ist, können genau diese Vor-züge auch ins Gegenteil umschlagen. Sie werden das kennen. Ständig ploppt eine neue Mail auf.Quasi permanent ertönt das Signal, das verkündet, das neue Nachrichten im Posteingang sind. Schnell ist das ja, aber auch unglaublich belastend. Denn die ständigen Unterbrechungen der E-Mail-Flut reißen Sie immer wieder aus Ihrer Konzentration. Das fördert Stress und hemmt die Effizienz. Aber es gibt auch Mittel gegen den E-Mail-Fluch. Deaktivieren Sie zum Beispiel das Emp-fangssignal oder etablieren Sie feste Zeiten, um nach neuen Mails zu schauen.

Beseitigen Sie E-Mail-Fluch und Termin-Eiertanz mit Ordnung und Struktur! Klick um zu Tweeten

Viele weitere Tipps finden Sie auch in meinem kostenlosen E-Book „E-Mail-Stress ade“ im Download-Center und für den Soforteffekt im nachfolgenden Video.

Vorschaubild

Tipp 2: Die Nachfrage-Spirale

Kaum wahrgenommen aber in der Summe unendlich zeitraubend und dadurch auch belastend sind häufige Nachfragen. Meist vergessen wir es ganz schnell wieder, wenn der Kollege kurz fragt, wie der neue Drucker funktioniert oder wer jetzt das neue Projekt verantwortet. Aber dennoch sind Nachfragen klare Belastungen am Arbeitsplatz. Auch sie hemmen die Konzentration und sorgen für wiederholte Störungen. Aber wie können Sie Nachfragen effektiv reduzieren? Hier habe ich zwei Möglichkeiten für Sie. Zum einen empfehle ich klare Zuständigkeitslisten. So erkennt jeder, ob neuer Mitarbeiter oder nicht, direkt an wen er seine Frage stellen sollte. Umwege, doppelte Nachfragen und vor allem belastende Störungen werden so spürbar reduziert. Zum anderen habe ich gute Erfahrungen mit One-Minute-Lessons gemacht. Diese kurzen und präzisen Bedienungsanleitungen eignen sich für Drucker, Fax und Co. und erklären – ohne den Kollegen zu fragen – alles Wichtige in kurzen Sätzen. Wie Sie diese Anleitungen in Ihrer Abteilung einführen können, erkläre ich in meinem Artikel zu One-Minute-Lessons.

Belastungen am Arbeitsplatz reduzieren
Kurz und präzise: die One-Minute-Lesson. Ihr effektives Werkzeug gegen Belastungen am Arbeits-platz.

Tipp 3: Der Termin-Eiertanz

Bis endlich einmal alle an einem Tisch sitzen, dauert es manchmal ganz schön lang. Das führt dazu, dass oftmals keine großen Besprechungen mehr anberaumt werden, sondern viele wichtige Informationen in Flurgesprächen versacken. Und das alles nur, weil kein gemeinsamer Termin gefunden wurde? Regelmäßige Teamsitzungen oder Projektmeetings sind wichtig und sollten nicht gestrichen werden, nur weil die Terminfindung sich schwierig gestaltet. Optimieren Sie diese in fünf Minuten und machen Sie diesen ellenlangen Belastungen am Arbeitsplatz, die manche Terminsuche mit sich bringt, den Garaus. Haben Sie in Ihrem Unternehmen schon einen Gruppenkalender? Falls nicht, kann ich Ihnen diesen wirklich ans Herz legen. Ein gemeinsamer Kalender erleichtert die Terminfindung enorm und macht sie zudem viel schneller. Und jeder kann auf einen Blick sehen, wer noch am Termin teilnimmt. Ich finde diese Möglichkeit von Outlook ausgezeichnet und erkläre in meinem Blogbeitrag zum Gruppenkalender in Outlook alles, was Sie jetzt wissen müssen, um zu starten.

Belastungen am Arbeitsplatz durch Zwang
Belastungen am Arbeitsplatz reduzieren Sie, wenn Sie gemeinsame Sache machen. Zum Beispiel mit einem Gruppenkalender.

Darauf kommt es an

Sind Sie überrascht, wie viele versteckte Belastungen am Arbeitsplatz zu finden sind? Diese zu er-kennen ist entscheidend, wenn Sie effizient und zufrieden arbeiten möchten. Ich möchte Sie dazu ermuntern, im Alltag manches Mal ein wenig achtsamer zu sein und sich für die vielen kleinen Belastungen am Arbeitsplatz zu sensibilisieren.

Was der Tipp bewirkt

Gehen Sie mit offenen Augen durch den Tag und verbessern auch vermeintlich kleine Baustellen und Störquellen, dann wird Sie das spürbar entlasten. Jede Verbesserung hat eine Wirkung. Jede Belastung weniger erhöht die Effizienz.

Und Sie?

Haben Sie noch mehr unscheinbare Belastungen am Arbeitsplatz, die Sie mit anderen teilen möch-ten? Dann hinterlassen Sie mir doch einen Kommentar! Viele weitere lernen Sie auch in meinen Intensivseminaren kennen. Sind Sie dabei?

Belastungen am Arbeitsplatz erfolgreich eliminieren
Die effektiven Ratgeber gegen viele Belastungen am Arbeitsplatz.

Weiterführende Informationen:



Schlagwörter: , , , , , , , , , ,
Das könnte Sie auch interessieren...

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail Adresse wird nicht öffentlich angezeigt.