Mach! Es! Gleich! – Fünf Tipps gegen das Aufschieben!



Es gibt immer gute Gründe für das Aufschieben einer unliebsamen Aufgabe: Morgen ist auch noch ein Tag! Ich fühle mich nicht gut und außerdem: die Kaffeemaschine muss auch mal wieder gereinigt werden. Häufig sehen wir die kurzfristige Erfüllung von Bedürfnissen, anstatt das größere Bild in den Blick zu nehmen – mit ziemlich schlimmen Konsequenzen. Lesen Sie, wie sich das Aufschieben beenden lässt!

Was ist das Problem

Wir fragten 100.000 Leserinnen und Leser unseres tempus-Newsletters, was ihrer Meinung nach der größte Hemmschuh für die Selbstorganisation ist. Das für mich völlig überraschende Ergebnis war, dass die Befragten angaben: sie selber. Das Erschrecken vor der Größe der Aufgabe führt genauso zum Aufschieben, wie Startschwierigkeiten, Ablenkungen oder das Streben nach Perfektion. Doch das Aufschieben von unliebsamen Aufgaben hat weitreichende Konsequenzen. Das Ergebnis ist in der Regel Termindruck und unnötiger Stress. Es entstehen unnötig Konflikte und es kommt zu Frust. Obwohl wir das wissen, handeln wie dennoch häufig anders. Damit sollten wir uns nicht zufrieden geben!

Aufschieben ist keine Lösung
Aufschieben ist keine Lösung!

So funktioniert es

Tipp Nr. 1 gegen das Aufschieben: Die richtige Einstellung!

Hier können wir von erfolgreichen Sportlern lernen. Statt zu sagen: „Ich fühle mich heute nicht danach. Ich mach es morgen! ”visualisieren sie ihren Erfolg und stellen sich vor, wie sie auf dem Siegerpodest stehen. Deshalb achten Sie auf Ihre Einstellung und visualisieren Sie, wie sie gelobt oder befördert werden, wie Sie als Erster durch das Ziel laufen, wie die Augen der Kinder strahlen werden, wenn Sie den Fahrradschlauch endlich repariert haben oder wie es sich anfühlt, wenn der Keller endlich wieder aufgeräumt ist!

Tipp Nr. 2 gegen das Aufschieben: Versuchen Sie nicht perfekt zu sein!

Für mich persönlich gehört das Streben nach Perfektion zu den wichtigsten Hemmschuhen für meine Arbeit. Oft gerate ich deshalb in die Falle mit dem Aufschieben ... Ich sage mir immer wieder: Es geht nicht um Perfektion, es geht um ständige kleine Verbesserungen. Denn Kleinvieh macht auch Mist und viel Kleinvieh macht viel kleinen Mist! Das Ergebnis ist eine positive Veränderung!

Tipp Nr. 3 gegen das Aufschieben: Arbeiten Sie mit einer Wiedervorlage!

Häufig ist es hilfreich und notwendig, Projekte in kleinere Schritte zu unterteilen. Legen Sie bestimmte Meilensteine fest, zu denen einzelne Projektschritte erreicht werden müssen und arbeiten Sie für das Erreichen der einzelnen Schritte mit einer Wiedervorlage.

Wiedervorlage gegen Aufschieben
Eine Wiedervorlage hilft gegen das Aufschieben.

Da Sie die einzelnen Schritte terminieren und einzelnen Tagen zuordnen, vermeiden Sie das Aufschieben. Nähere Informationen zur Wiedervorlage finden Sie hier:
Laufende Projekte organisieren mit einer zuverlässigen Wiedervorlage

Tipp Nr. 4 gegen das Aufschieben: Schalten Sie Störungen ab!

Facebook, E-Mails, Xing oder WhatsApp sind kleine Gelegenheiten und Verführungen, die uns von der Arbeit ablenken und zum Aufschieben verleiten wollen. Schalten Sie solche Ablenkungen ab und stellen Sie sich einen Wecker: Jetzt arbeite ich konzentriert eine Stunde an diesem Thema – alles andere kann bis danach warten!

Aufschieben am Schreibtisch
An solch einem Schreibtisch wird jeder viel aufschieben.

Mehr Informationen zum Abschalten erhalten Sie hier:
Einfach abschalten - mit der digitalen Diät zu mehr Gelassenheit

Erfolgreiche Menschen arbeiten nicht nur dann, wenn es sich gut anfühlt. Klick um zu Tweeten

Darauf kommt es an

Erfolgreiche Menschen arbeiten nicht nur dann, wenn es sich gut anfühlt. Das gilt für Sportlerinnen und Sportler aber auch für Unternehmerinnen und Unternehmer. Erfolgreiche Menschen sind gerade an den Punkten konsequent, an denen sie ihre Grenzen erreichen. Das, was sie erreicht haben, haben sie nicht auf dem Weg des geringsten Widerstandes und durch Aufschieben erreicht. Es ist das Ergebnis von vielen kleinen Entscheidungen, die sie vor fünf, zehn, fünfzehn Jahren oder auch erst vor einigen Wochen getroffen haben. Entscheiden auch Sie sich gegen das Aufschieben und dafür, stets die weiterreichenden Konsequenzen und nicht bloß die kurzfristige Erfüllung von Bedürfnissen und das Vermeiden von Schmerz im Blick zu haben.

Was der Tipp bewirkt

Das Erfolgserlebnis ist noch viel größer, wenn Sie eine Aufgabe erledigt haben, die Sie eigentlich aufschieben wollten. Sie dürfen den Moment genießen, wenn Sie den unliebsamen Schweinehund endlich besiegt haben.

Und Sie?

Was ist Ihr Mittel gegen das Aufschieben? Oder woran scheitern Sie immer wieder? Schreiben Sie mir! Ich unterstütze Sie gerne.



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