Ein Tool, dass Ihre Ideen sprudeln lässt? Gestatten das Assoziogramm



Haben Sie schon einmal von einem Assoziogramm gehört? Nein? Macht nichts! Was sich dahinter verbirgt und warum genau das Ihr Geheimtipp für grenzenlose Ideenfindung ist, lesen Sie heute im Blog.

Was ist das Problem

„Eigentlich... ja, eigentlich, weiß ich ja, wie das geht. Aber ..." So oder so ähnlich fingen seit Beginn meiner Beratungstätigkeit unzählige Gespräche an. Dabei ist es nebensächlich, mit wem ich das Gespräch führte. Denn das große „Aber“ wird sowohl von Empfangskräften als auch von Mitarbei-tern im Archiv und auch Teamleitern eingeworfen. „Aber ich mache den Vorgang so selten.“ „Aber Herr Bauer macht es immer anders als ich.“ „Aber wir waren uns noch nicht einig, wie die Details des Prozesses aussehen sollen.“ Unklare Abläufe oder Handgriffe, die wir selten und dadurch nie routiniert erledigen können, sind ein Problem. Ein Assoziogramm ein Teil der Lösung.

Wer macht was und wie geht das genau? Assoziogramme schaffen belastbare Grundlagen.
Wer macht was und wie geht das genau? Assoziogramme schaffen belastbare Grundlagen.

So funktioniert es

Konkret meint ein Assoziogramm nichts anderes als eine Visualisierung. Den meisten sicher noch aus der Schule bekannt ist die wohl einfachste Form des Assoziogramms – der Wortigel. Hierbei wird in der Mitte eines Blattes ein Begriff notiert und um diesen herum werden verwandte oder damit assoziierte Begriffe aufgeschrieben. Auch ein Mindmap funktioniert nach diesem Prinzip. Einfach und genial zugleich, denn die Visualisierung ist ein echter Türöffner. Zu mehr Ideen, mehr Effizienz und mehr Spaß im Job. Sehen Sie sich alleine die drei folgenden Punkte an, um den gro-ßen Vorteil von Assoziogrammen und Visualisierungen kennenzulernen.

Tipp 1: Assoziogramme entfesseln Potenzial

Wenn Sie gedanklich frei sind, kommen Ihnen die besten Ideen. Wirklich, ich bin überzeugt, dass dem so ist. Nehmen wir als einfaches Beispiel eine Sitzung im Marketing-Team. Ein Kunde möchte neue Wege gehen und eine noch nicht von der Konkurrenz belegte Strategie fahren. Also brauchen Sie neue Wege, neue Impulse, neue Ideen. Ein Assoziogramm ist der beste Einstieg in ein vielver-sprechendes Ideenneuland. Setzen Sie sich – am besten gemeinsam im Kreativteam – hin und assoziieren Sie, was das Zeug hält. Benutzen Sie Farben, um Haupt- und Unterthemen festzulegen, kreieren Sie verästelte Wege, um am Ende zum Ziel – der neuen Idee – zu gelangen. Wie Sie konk-ret vorgehen können, habe ich Ihnen im einem separaten Beitrag zum Thema Mindmap anschau-lich erklärt. Nutzen Sie dieses Wissen für Ihre künftigen Assoziogramme! Ihre Anleitung für Ihre Ideen-Visualisierung steht hier.

Ideen einbringen beim Assoziogramm erlaubt
Jede Idee ist beim Assoziogramm erlaubt.

Tipp 2: Assoziogramme schaffen Grundlagen

Natürlich benötigt nicht jeder Prozess ein Assoziogramm. Aber grundsätzlich ist diese Form der Visualisierung eine solide Basis, auf der Sie aufbauen können. Nehmen wir Vorgänge, die zwar Standard sind, aber nur sehr selten benötigt werden. Vielleicht der Ablauf eines Audits im Rahmen einer internen Zertifizierung. Das kommt nicht tagtäglich vor, aber doch immer wieder. Nutzen Sie auch hier Ihr individuelles Assoziogramm, um belastbare Leitlinien zu erstellen. Notieren Sie, wel-che Vorgänge wichtig sind und entwickeln Sie aus dieser zunächst losen Sammlung heraus ein fest-stehendes Formular, auf das jeder Mitarbeiter künftig zugreifen kann. Einmal assoziiert und klar formuliert, wissen alle, was zu tun ist, auch wenn die Aufgabe nur einmal im Jahr ansteht. Gemeinsame Spielregeln, seien es E-Mail-Spielregeln wie diese, oder Servicestandards für Ihr Kundencenter, schaffen Sicherheit.

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Tipp 3: Assoziogramme bleiben flexibel

Ein weiteres Beispiel, in dem Assoziogramme hervorragend funktionieren sind agile Projekte. Ge-rade bei Großprojekten verändern sich immer wieder die Ausgangsbedingungen, neue Aufgaben kommen hinzu, andere werden verschoben oder müssen neu aufgerollt werden. Nutzen Sie Ihr Assoziogramm doch im Rahmen der Projektplanung! Sammeln Sie Projektziele und geplante Pro-jektabläufe. Der freie Aufbau auf Ästen und Verzweigungen ermöglicht Ihnen, stets flexibel zu blei-ben und neue Dinge hinzuzufügen. Wie Sie weitermachen können, nachdem Sie mit einem Assozi-ogramm Vorgänge erfasst haben, lesen Sie ergänzend in meinem Ratgeber zum Thema Projektmanage-ment.

Visualisierungen wie Assoziogramm bleiben flexibel
Visualisierungen wie das Assoziogramm bleiben flexibel.

Darauf kommt es an

Assoziogramme sind Einladungen zum freien Denken. Wichtig ist, dass Sie sich zu Beginn des Pro-zesses völlig frei auf den Gedankenprozess einlassen und verschiedenen Ideen Raum geben. Notie-ren Sie auch vermeintlich unsinnige Einfälle, denn diese haben oft das größte Potenzial. Vom Chaos ins Strukturierte zu leiten, das ist der Grundgedanke von Assoziogrammen.

Was der Tipp bewirkt

Sie sollen nun nicht vor jedem Handgriff ein Assoziogramm erstellen – keineswegs. Aber für man-che Dinge, gerade die, die neuer Impulse bedürfen, ist es eine hervorragende Methode, noch un-wegsames Gelände zu erschließen.

Und Sie?

Brauchen Sie Hilfe dabei, den Kopf freizubekommen, damit die Ideen sprudeln können? Dann ler-nen Sie dies doch in sieben einfachen Schritten. Das 7-Schritte-Programm von Büro-Kaizen® gibt Ihnen Hilfestellung, wie Sie erst Ihren Schreibtisch und dann Ihren Kopf frei bekommen. Sehen Sie sich in meinem Video an, warum ein freier Schreibtisch die Basis für einen freien Kopf ist und schaufeln Sie sich frei!

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