5 Tipps für eine bessere Arbeitsatmosphäre im Büro



Dieser Beitrag stammt aus einer externen Kooperation mit dem Redakteur Manuel Scholer

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Oft sind es kleine Dinge, die zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre beitragen können. Quelle: www.pixabay.com

Für immer mehr Menschen spielt sich der berufliche Alltag in einem Büro vor einem PC ab. Die Arbeit mit Daten und Zahlen kann große Freude bereiten. Doch in den meisten Fällen stellen sich bereits nach kurzer Zeit Unannehmlichkeiten ein, die sich auf Körper, Geist und Seele ausweiten.

Die Gründe dafür sind mannigfaltig und liegen nur selten an der Tätigkeit selbst. Es kommt auf die ökonomische und gleichsam praktische Gestaltung der Büroräume an. Das zielt auf die Sitzgelegenheit wie auch auf die Erreichbarkeit der benötigten Utensilien ab.

Aufgrund der höheren Ausgaben scheuen jedoch vielen Arbeitgeber die Umgestaltung der Büroräume. Dabei wirkt sich das passende Mobiliar auf die Motivation der Angestellten aus. Das hat gleichsam eine verbesserte Effizienz und Produktivität zur Folge. Außerdem bleiben die Angestellten länger gesund, erfreuen sich an ihrer Tätigkeit und sind demzufolge bereit mehr zu leisten.

Mit den folgenden 5 Tipps lässt sich die Arbeitsatmosphäre im Büro deutlich steigern, sodass Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen von den verbesserten Bedingungen profitieren können.

1. Kopf frei für Konzentration – die optimale Arbeitstemperatur

Zwei Faktoren beeinträchtigen die Arbeitsqualität enorm: Kälte und Hitze. In einem Büro kommt es daher auf die richtige Temperatur an. Der Gesetzgeber äußerst sich hier nicht umfassend, schlägt jedoch eine Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius vor. In der Realität mögen es die einen Kollegen wärmer, wohingegen sich andere geringere Temperaturen wünschen. Eine Norm gibt es dazu nicht.

Auch zum Thema „Lüften“ ist in den Gesetzbüchern nicht viel zu finden. Trotzdem: Regelmäßiges Lüften beugt nicht nur der Schimmelentstehung vor. Es hilft auch dabei die mit Kohlenstoffdioxid angereicherte verbrauchte Luft zu entfernen und das Gehirn mit frischem Sauerstoff zu versorgen. So werden die müden Zellen im Gehirn wieder munter und die Arbeit geht weiter.

Ist es im Sommer zu heiß, schalten viele Menschen die Klimaanlage ein. Wer empfindlich reagiert, hat dann mit trockenen Schleimhäuten zu kämpfen. Häufig stellen sich grippale Symptome ein und das Unwohlsein schlägt sich auf die Arbeit nieder. Also: Die Luft aus dem Ventilator (ohne eingebautes Wasser-Kühlsystem) ist der aus der Klimaanlage vorzuziehen. Die Anschaffungskosten liegen für Ventilatoren im unteren Bereich. Tisch-Ventilatoren für den USB-Anschluss sind scheinbar lautlos und zeigen sogar die aktuelle Uhrzeit an.

2. Organisation – Arbeitsabläufe durch Ordnung optimieren

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Strukturiertes Vorgehen verbessert die Arbeitsabläufe. Quelle: www.pixabay.com

Die perfekte Organisation erspart sinnlose Wege, hilft dabei alles im Blick zu behalten und wichtige Aufgaben nicht zu vergessen. Außerdem bringt ein geordnetes Bild auf dem Schreibtisch und in den Unterlagen auch einen Seelenausgleich mit sich. Dennoch tun sich viele Menschen damit schwer ihr Chaos zu ordnen. Dabei ist das eigentlich gar nicht so schwierig.

Der Rollcontainer besteht aus mehreren Schubladen. Hier sind vor allem die Papiere aufzubewahren, die häufig Verwendung finden. In der obersten Schublade haben Stifte, Tacker, Locher, Lineal und kleine Notizblöcke Platz – eben alles, was in die Kategorie der täglich mehrfach gebrauchten Utensilien gehört. Ein Stift befindet sich immer auf dem Tisch – unweit des Telefons. Daneben sollte ein Notizblock liegen. Wichtige Inhalte der Kundengespräche sind somit schnell notiert und griffbereit.

Klar kommt es im Laufe des Tages und vor allem in stressigen Situationen zu einer gewissen Unordnung. Diese gilt es immer direkt zu entfernen – sofern möglich. In jedem Fall ist der Arbeitstisch nach Beendigung des Tages einwandfrei zu verlassen. Das verschafft dem Gehirn die Gewissheit die Arbeit des Tages vollendet zu haben. Gut für alle Menschen, die ihre Arbeit gerne mit nach Hause nehmen.

Kleiner Tipp: Unnötige Dokumente gleich in den Papierkorb verbannen oder mit dem Aktenvernichter unkenntlich machen.

3. Licht und glänzende Oberflächen – Nein zu Kopfschmerzen!

Das Licht spielt in allen Lebensbereichen eine tragende Rolle. Natürliches Licht in Form von Sonnenstrahlen versorgt den Körper mit Vitamin D3 – dem Vitamin, das dem Körper zu Glücksmomenten verhilft. Fehlt das natürliche Licht, ist die künstliche Beleuchtung ein wichtiger Ersatz. Heute ist das kein Problem mehr, da sich die Lumen der LED-Beleuchtung im Vergleich zur klassischen Glühbirne erhöht haben und so vermehrt der Eindruck von natürlichem Licht entsteht.

Idealerweise ist die Beleuchtung im Büro nicht im direkten Sichtfeld zu finden. Sie befindet sich an der Decke und versorgt jeden der Schreibtische mit der idealen Lichtintensität. Für das nahe Arbeiten an Dokumenten bietet sich der Kauf einer Schreibtischlampe an. Diese gibt es in verschiedenen Varianten – mit Kabel und ohne Kabel. Kabellose Lampen benötigen eine Batterie-Versorgung. Die kabelgebundene Variante ist komfortabler.

Noch komfortabler geht es auch hier mit einer USB-Lampe. Sie bezieht ihre Energie vom Laptop oder Stand-PC. Allerdings ist mit einer geringeren Lichtausbeute zu rechnen. Perfekt für den Alltag: die dimmbare Schreibtischleuchte mit LED Licht. LEDs sind sehr umweltbewusst, da sie lange haltbar sind und ein Wechsel erst nach mehreren Jahren stattfindet. Außerdem haben sie keinen Energieverlust durch Wärme zu verzeichnen und das Licht ist deutlich heller. Wichtig: Immer darauf achten keine Kollegen zu behindern!

4. Bildschirm einstellen und den Nacken entspannen

In den meisten Büros sind keine Notebooks angebracht und das ist auch gut so. Zwar gehen mobile Computer mit einer geringeren Anzahl an Kabeln einher. Auf der anderen Seite verändern sie jedoch die Sitzposition des Nutzers. Über die Jahre gerechnet stellt sich eine Krümmung der Wirbelsäule ein. Mit dem normalen PC passiert das in der Regel nicht. Allerdings sind bestimmte Dinge zu beachten – wie etwa der Abstand zwischen dem Monitor und dem Nutzer. Hier geht es weniger um persönliche Vorlieben als um klare Normen.

Bei einem Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 20 Zoll liegt der Abstand zwischen Bild und Auge bei idealerweise 50 cm. Überschreitet der Bildschirm die Größe von 20 Zoll, so beträgt der Abstand bereits 70 cm. In der Realität ist es häufig nicht leicht diese Vorgaben einzuhalten. Häufig geben die Büroschreibtische eine solche Größe nicht her. Dann kommt es leicht zu Verspannungen im Nackenbereich. Auch Augen- und Kopfschmerzen sind keine Seltenheit. Sofern es bereits zu gesundheitlichen Schwierigkeiten kam, ist eine Veränderung zwingend nötig. Eine Zusatzplatte schafft Abhilfe.

Ebenso wichtig wie die Größe und der Abstand des Bildschirmes ist seine Position. Oberstes Gebot: Der Monitor gehört in die Mitte der Arbeitsfläche. Dadurch verhindern Büroangestellte Nackenverspannungen. Natürlich kommt es auch auf die Lokalisation des Schreibtisches an. Er steht im rechten Winkel zur Fensterreihe. Dadurch gelangt kein direktes Sonnenlicht in den Bildschirm und der Nutzer fühlt sich nicht geblendet.

Tipp: Besonders Steh-Schreibtische werden in letzter Zeit immer beliebter. Diese lassen sich mittlerweile auch fast überall problemlos integrieren.

5. In der Ruhe liegt die Kraft – die Macht der Stille

In jedem Büro gibt es mehrere Geräusche. Das beginnt bei den Klick-Geräuschen durch Betätigung der Tastatur und der Maus. Auch der Kopierer und der Drucker produzieren diverse Laute. Hinzu kommen die Mitarbeiter, die Rollen der Schreibtischstühle auf dem Boden, das Öffnen und Schließen von Fenstern und Türen und Geräusche anderer Geräte. Das alles führt zu einer permanenten Reizüberflutung. Zwar scheint es unmöglich zu sein, bestimmte Geräte in ihrer Lautstärke zu minimieren, dennoch führen gewisse Anschaffungen und Verhaltensweisen zu einem ruhigen Büroalltag.

Ein Beispiel ist die Tastatur. Ein lauter Anschlag ist nicht nur störend, er legt sich zunehmend auf das Nervenkostüm und dabei sind hochwertige Tastaturen gar nicht so teuer. Neben der Tastatur empfinden viele auch ein ständig klingelndes Telefon als anstrengend. Heutzutage sind die meisten kabelgebundenen Festnetztelefone mit einem Lautstärkeregler versehen. Gleiches trifft auf mobile Geräte im Büro zu.

Wichtig: Befinden sich lautere Geräte wie der Plotter oder der Drucker im Arbeitsraum, ist nach einem alternativen Aufstellort zu suchen. Ebenso ist der Kühlschrank nicht im Büroraum anzubringen. Kommt es zu einer neuen Ausstattung des Büros, dann in jedem Fall auf die Anzahl der Dezibel achten. Kleinere Büros sollten den Wert von 35 dB (A) nicht überschreiten. Für ein größeres Büro gilt ein Richtwert von maximal 45 dB (A).

Bild 1: Quelle: https://pixabay.com/de/tasse-kaffee-laptop-b%C3%BCro-macbook-1280537/
Bild 2: Quelle: https://pixabay.com/de/schreiben-planen-gesch%C3%A4ft-start-593333/




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